02. September 2025

Auslandspraktikum in Málaga

im Rahmen der Physiotherapieausbildung.

Ich bin Christina Santer, Auszubildende im 2 Jahr in der Physiotherapie an der Medizinischen Schule Brandenburg. Am 04.05.25 ging es für mich in die wunderschöne Stadt Málaga, im Süden von Spanien. Für vier Wochen durfte ich die spanische Kultur und das Leben kennenlernen. Ich arbeitete währenddessen in einer kleinen Praxis, in der Nähe des Stadtzentrums.

Meine Unterkunft befand sich direkt im Stadtzentrum, nicht weit entfernt vom Hafen, an dem Luxusyachten die Pier schmückten. Untergebracht in einer WG mit 7 weiteren Leuten aus anderen Ländern, wie Polen und der Schweiz.

Mein Arbeitsplatz war dabei nur 10 min zu Fuß von meiner Unterkunft entfernt. Am ersten Tag wurde ich herzlichst empfangen. Spanisch beherrschte ich zwar nicht, aber mit etwas Englisch und Händen und Füßen konnte man sich dann doch gut verständigen. Die Patienten waren alle sehr aufgeschlossen und freundlich. Ich durfte mich selbst ausprobieren und mit den verschiedensten technischen Geräten sowie Sportgeräten arbeiten. Stromgeräte, Wärmelampe, Lymph-Boots gehörten zum Alltag. Unter ständiger Anleitung meiner spanischen Kollegen, entwickelte ich mich physiotherapeutisch sowie persönlich weiter.

Das Gesundheitssystem ähnelt dem deutschen System. Die meisten Patienten sind dabei jedoch Privatzahler, weil physiotherapeutische Rezepte nur von Krankenhäusern ausgestellt werden. Die Ausbildung zum Physiotherapeut/in dauert, wie bei uns zu Lande, 3-4 Jahre. Ein großer Unterschied ist die Akademisierung. In Spanien ist mein Beruf ein Studium.

Abgesehen vom Hafen, zieht das meiste Aufsehen das „City Centro“, die Historische Altstadt im Herzen von Málaga, auf sich. Aufgebaut ist das Zentrum mit römischer und andalusischer Architektur. Die Altstadt ist sehr lebendig, bestehend aus engen Gassen, großen Plätzen, Bars und Restaurants sowie den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Alcazaba, der Kathedrale und dem Picasso-Museum.

An den Wochenenden ging es mit den Mädels, die ich kennenlernen durfte, auf Städtetrips nach Neja, Granada und Rondo. Mit Ihren atemberaubenden Architekturen und beindruckenden Landschaften.

Wer diese Möglichkeit bekommen kann, sollte diese wirklich nutzen. Die Erfahrungen sind einzigartig. Es können Freundschaften entstehen, die über Grenzen hinweg reichen.

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