29. Juni 2026

„Endlich wieder hier zu Hause“

Zentralsteri arbeitet seit dem 7. April mit neuer Technik am gewohnten Standort.

Cornett Krüger deutet auf einen funkelnden Quader mit einer Luke, die so groß ist wie eine Backofenröhre. „Er war der Auslöser für den Umbau“, sagt die Leiterin der Zentralsterilisation. Der Hightech-Quader ist ein nigelnagelneuer Plasma-Sterilisator. In ihm werden ganz empfindliche Medizinprodukte sterilisiert, zum Beispiel die Optik des Operationsroboters Da Vinci. Früher stand hier ein Plasma-Steri, der schon 25 Dienstjahre auf dem Buckel hatte. Und da bei steigenden Operationszahlen auch immer mehr Medizinprodukte eine Behandlung im Plasma-Steri brauchen, war klar: Etwas Neues musste her.


Vor rund einem Jahr wurde das Großprojekt „Umbau der Zentralsterilisation“ gestartet. Neue und mehr Sterilisatoren sowie Waschmaschinen als bisher. Neue – höhenverstellbare – Packtische für die Kolleginnen und Kollegen. Neue Fußböden und viel neue Farbe. Seit dem 7. April läuft die Arbeit im neu eingerichteten Zentralsteri. Die Zeit davor war nicht einfach. Während des Umbaus bei laufendem Betrieb wurden Maschinen in einen Container ausgelagert. Das bedeutete lange Wege für die Mitarbeiter. Und einiges an Baulärm. „Für zweieinhalb Wochen habe ich mit meinem Büro direkt auf der Baustelle gesessen“, erzählt Cornett Krüger. „Um mich herum die Handwerker und viel Lärm.“ Aber jetzt freut sich Cornett Krüger, dass sie mit ihrem Team „endlich wieder hier zu Hause in unseren Räumen“ ist.


Große Unterstützung fand sie im Instandhaltungskoordinator Torsten Bölke. Gemeinsam haben sie das Projekt gewuppt. „Die Zusammenarbeit war super“, findet Cornett Krüger. „Mit allen Mitarbeitern“, ergänzt Torsten Bölke. Ein paar Arbeiten müssen noch gemacht werden. Aber die moderne Zentralsterilisation steht. Mit neuer Technik – und einem alten Glücks-Möbel. Der Bürostuhl der Leiterin ist seit 26 Jahren in dieser Abteilung. Der musste bleiben.

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