06. Juni 2026

Tag der Organspende

Wir bitten Sie, sich zu informieren.

Anlässlich des bundesweiten Tags der Organspende am 6. Juni informiert das Uniklinikum Brandenburg über die Bedeutung der Organspende. Gleichzeitig rufen wir dazu auf, eine persönliche Entscheidung zu treffen und diese zu dokumentieren.

Die Situation in Deutschland bleibt weiterhin angespannt: Im Jahr 2025 spendeten bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod Organe. Gleichzeitig warten mehr als 8.000 schwer kranke Patientinnen und Patienten auf eine Organtransplantation. Am Uniklinikum Brandenburg konnten im laufenden Jahr bereits zwei Organspenden realisiert werden.

„Sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen, kostet wenig Zeit. Für schwerkranke Menschen kann genau diese Entscheidung im richtigen Moment lebensrettend sein“, sagt Dr. med. Matthias Bösel, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie sowie Transplantationsbeauftragter.

Ein zentrales Problem bleibt die fehlende Dokumentation des persönlichen Willens. Liegt keine Entscheidung vor, müssen Angehörige häufig unter hoher emotionaler Belastung stellvertretend entscheiden.

„Wer seinen Willen festhält, nimmt seinen Angehörigen in einer ohnehin belastenden Situation eine schwere Last und schafft Klarheit“, so Bösel weiter. Er empfiehlt, die eigene Entscheidung schriftlich festzuhalten, etwa im Organspendeausweis, in einer Patientenverfügung oder im Organspende-Register.

Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist freiwillig. Entscheidend ist, dass die persönliche Haltung dokumentiert und den Angehörigen bekannt ist.

Wir werden das Thema Organspende künftig mit weiteren Informationsangeboten für Bürgerinnen, Bürger sowie Patientinnen und Patienten begleiten.

Weitere Informationen rund um das Thema Organspende finden Sie hier: https://www.tagderorganspende.de/

Zurück