Enddarm-Erkrankungen bei Kindern: Analfisteln

Fissuren, Abszesse Fisteln und Rektumprolaps

Enddarm-Erkrankungen sind bei Kindern keine Seltenheit. Meist sind sie harmlos und heilen von selbst oder mit einfachen medizinischen Maßnahmen wieder ab. Dazu gehören z. B. Analfissuren, perianale Abszesse, Analfisteln oder Rektumprolaps. Auch wenn solche Beschwerden beunruhigend wirken können, verlaufen sie in der Regel unkompliziert. Wichtig ist jedoch eine genaue Diagnostik und im Bedarfsfall eine angepasste Behandlung durch erfahrene Kinderchirurg:innen.

Was ist eine Analfistel?

Eine Analfistel ist ein kleiner Gang unter der Haut, der eine Verbindung vom Analkanal zur Hautoberfläche bildet.

Welche Operationen gibt es?

  • Oberflächliche Fisteln: Eröffnung (Fistulotomie)
  • Komplexere Fisteln: Einlage eines kleinen Fadens (Seton), der den Gang offen hält und eine Ausheilung erleichtert.

Was passiert nach der Operation?

Die meisten Kinder werden ambulant oder kurzstationär behandelt. Die Nachsorge erfolgt je nach Befund durch die Kinderchirurgie oder die Kinderärztin/den Kinderarzt.

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Kontaktmöglichkeit

Haben Sie bei Ihrem Kind Beschwerden am After bemerkt? Unser Team der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel ist für Sie da. In unserer Spezialsprechstunde führen wir eine gründliche Untersuchung durch und besprechen alle Behandlungsmöglichkeiten in Ruhe mit Ihnen.