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gemessen an Größe, Behandlungsspektrum und Ausstattung zählt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zu den größten ihres Fachgebietes im Land Brandenburg. Wir versorgen sämtliche Erkrankungen aus dem Gebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Je nachdem, ob Sie ambulant oder stationär zu uns kommen – In unserer Abteilung werden Sie rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, von Fachärzten direkt und dauerhaft vor Ort betreut. Dies ist ein Qualitätsmerkmal, was Sie nur in wenigen Kliniken finden.
Unsere Stärken sind die hohe Spezialisierung unserer Fachärzte mit rund 2.000 Operationen pro Jahr und ein hervorragend ausgebildetes Pflegeteam, das Sie bestmöglich betreut. Unser Leber- und Pankreaszentrum und das Darmkrebszentrum sind seit 2010 nach ISO 9001 und das Darmkrebszentrum zusätzlich nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (OnkoZert) zertifiziert. Beide Zentren sind unter dem Dach des 2018 erstmalig zertifizierten Onkologischen Zentrums angesiedelt. An unserem Standort profitieren Sie von der Vorhaltung aller Fachdisziplinen die an einer Tumortherapie beteiligt sind. Dies ist für den Erfolg einer Krebstherapie von besonderer Bedeutung. Sie können sicher sein bei uns die bestmögliche und leitliniengerechte Versorgung zu erhalten. Fühlen Sie sich bei uns gut aufgehoben, damit es Ihnen bald wieder besser geht!
wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Haben Sie bitte aber auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund akuter Notfälle nicht immer sofort auf jede Anfrage antworten können. Seien Sie jedoch versichert, dass alle medizinisch notwendigen und dringlichen Leistungen immer rechtzeitig und in allem gebotenen Umfang erfolgen werden. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.
| Chefarztsekretariat Franziska Woelke: | 07:00 - 15:30 Uhr | (03381) 41 12 00 chirurgie@uk-brandenburg.de |
| Telefonnummer für Rückfragen in der Sprechstunde: | 07:00 - 15:00 Uhr | |
| Telefonnummer der Rettungsstelle: | 24 Stunden |
Beschwerden/Krankheitsbilder |
Terminvereinbarung |
Leber und Pankreas |
Dienstag 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr |
Endokrinologische Chirurgie und Melanomchirurgie |
Donnerstag ab 13.00 Uhr |
Magen- und Osophagussprechstunde |
Dienstag 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr |
Adipositas-Sprechstunde |
Jeden 2. Freitag 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr |
Darmzentrum / Koloproktologie |
Donnerstag 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr |
Allgemeine präoperative Indikationssprechstunde |
täglich ab 13.00 Uhr |
Herniensprechstunde |
Dienstag 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr |
Unser Bauch hat es in sich: Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm leisten täglich Mammutaufgaben, um aus der Nahrung alle lebenswichtigen Bestandteile herauszufiltern. Gerät der Bauch aus der Balance, sind wir für Sie zur Stelle. Wir bieten Ihnen an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ("viszeral" von lat. viscera = „Eingeweide“) ein breites Spektrum an chirurgischen Eingriffen der inneren Bauchorgane – minimal – wie maximalinvasiv. Mit Ausnahme von Organtransplantationen kommen an unserer Klinik alle bewährten Operationsverfahren der Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Einsatz.
Darüber hinaus kooperiert unsere Einrichtung eng mit anderen Abteilungen des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel im Onkologischen Zentrum, welches seit 2018 nach den strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (OnkoZert) zertifiziert ist. Die Zusammenarbeit, insbesondere mit Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Psychoonkologen bietet den Vorteil kurzer Wege, rascher Entscheidungsprozesse und individueller Behandlungspläne, um das beste Therapiekonzept für Tumorpatienten erarbeiten zu können.
Seit 2023 ist in unserer Abteilung das da Vinci Robotersystem implementiert. Mit dem Robotersystem ist es uns möglich mehr Eingriffe als bisher minimalinvasiv durchzuführen. Auch schwierige Operationen lassen sich mit dem da Vinci Robotersystem sehr sicher für den Patienten mit hoher Präzision realisieren. Wir prüfen bei jedem Patienten individuell, ob er für eine Operation mit dem da Vinci Robotersystem geeignet ist. Unsere Roboter-Chirurgen sind in einem speziellen Verfahren ausgebildet, geprüft und entsprechend für die robotische Chirurgie zertifiziert. Die Patienten profitieren von einer hoher operativen Präzision und von einer schnellen postoperativen Erholung bei Einsatz dieses Systems.
In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden im Wesentlichen Patienten aus folgenden Krankheitsgruppen behandelt:
Alle acht Hauptkrankheitsgruppen stehen in unserer Klinik gleichwertig nebeneinander. Jedes Spezialgebiet wird dabei von einem speziell dafür ausgebildeten und trainierten Oberarzt vertreten, so dass jeder Patient auf höchstem fachspezifischen Niveau betreut wird. Die Minimal-invasive Chirurgie kommt dabei in allen vier Bereichen zum Tragen, da es in allen vier Therapiebereichen eine ganze Reihe von Operationen gibt, die auf minimal-invasivem Wege durchgeführt werden können.
Jeder Spezialist beherrscht dabei die in seinem Fachgebiet durchgeführten endoskopischen Operationstechniken. Eine besondere Bedeutung kommt der onkologischen Chirurgie zu. Viele Tumorerkrankungen sind nach derzeit aktuellen wissenschaftlichen Konzepten multimodal zu behandeln. Dies bezieht ein Zusammenwirken verschiedener Therapiestrategien, wie Chemotherapie, Bestrahlung und den chirurgischen Eingriff mit ein.
Immer häufiger werden die Bestrahlung und die Chemotherapie zur präoperativen Tumorverkleinerung eingesetzt, um so eine höhere Resektionsrate und ein besseres postoperatives Patientenüberleben zu erreichen. Diese Patienten werden im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel im Rahmen eines Onkologischen Zentrums betreut. Dies heißt, dass interdisziplinär von den Spezialisten aus den verschiedensten Fachrichtungen das beste Behandlungskonzept für den Tumorpatienten erarbeitet wird.
Über das Onkologische Zentrum ist es möglich, Patienten in Studien zu integrieren, die eventuell einen höheren Therapieerfolg versprechen als die bisherige Standardtherapie.
Indikationsliste der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie / Onkologische Chirurgie
Colorektale Chirurgie
Minimal-invasive Chirurgie
Endokrine Chirurgie
Die stationäre Behandlung der Patienten der Allgemein- und Viszeralchirurgie erfolgt auf der Station 3.2 A im Haus 3 in der Ebene 2. Des Weiteren belegen wir regelmäßig auch Betten auf der Station 3.2C. Dies ist eine interdisziplinäre Station, Sie werden hier aber auch von unseren erfahrenen Ärzten betreut. Sollte während des stationären Aufenthaltes eine Überwachung notwendig werden, so werden Sie von unseren anästhesiologischen Kollegen und von den Ärzten der Allgemein- und Viszeralchirurgie auf der interdisziplinären Intensivstation oder auf der interdisziplinären Wachstation betreut.
Für die stationäre Aufnahme bringen Sie bitte neben den Dingen des persönlichen Bedarfs folgendes mit:
Ambulante Operationen werden in der Regel von unserem Kooperationspartner Herrn Dr. med. C. Herrmann im Gesundheitszentrum am Hauptbahnhof durchgeführt. Sie erreichen Herrn Dr. C. Herrmann unter folgender Telefonnummer (03381) 214 73 10.
In Einzelfällen führen wir auch ambulante Operationen am Universitätsklinikum durch. Dabei gelten die folgenden Informationen.
Allgemeine Voraussetzungen
Operationsspektrum
Anmeldung
Erstvorstellung in der Klinik
Am Vortag der Operation
Ablauf am OP-Tag
Tag nach der Operation
Vor jeder Operation erfolgt ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch den behandelnden Chirurgen. In diesem Aufklärungsgespräch wird das Operationsverfahren, die Notwendigkeit zur Operation und die Folgen für den Patienten genau erklärt. Für die OP-Aufklärung wird in der Regel ein vorgefertigter Aufklärungsbogen verwendet, der durch handschriftliche Ergänzungen aus dem Aufklärungsgespräch komplettiert wird. Dieser vorgefertigte Bogen wird eingesetzt, damit der Patient umfassend über mögliche Risiken und Komplikationen aufgeklärt wird und so keine Belange der Operation im Aufklärungsgespräch vergessen werden können.
Im Aufklärungsgespräch und im Aufklärungsbogen wird auch über mögliche Komplikationen und Risiken einer Operation berichtet. Auch bei Einsatz aller Vorsorgemaßnahmen und bei gründlichster chirurgischer Technik können Komplikationen oder Nebenwirkungen auftreten.
Allgemeine perioperative Komplikationen können dabei sein:
Auch der Patient selber kann ein so genannter Risikofaktor sein. So konnten zahlreiche Studien nachweisen, dass zum Beispiel Wundheilungsstörungen oder Narbenbrüche häufiger bei Patienten auftreten, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, an bösartigen Tumoren leiden bzw. sehr übergewichtig sind.
Auch das Rauchen erhöht die perioperative Komplikationsrate deutlich. So entwickeln Nichtraucher eine stabilere Narbe, da der Gehalt an bestimmten Narbenproteinen bei Nichtrauchern 1,8-fach höher ist als bei Rauchern. Auch verringert das Rauchen die Durchblutung und führt damit zur generell schlecht heilenden Wunden im Bereich des Körpers.
Auch die Erhöhung des Druckes im Bauchraum, z. B. bei Lungenerkrankungen oder Bauchwassersucht oder extremem Übergewicht können Risikofaktoren für die Wundheilung sein.
Besonders schlecht ist die Wundheilung bei Patienten, die ein so genanntes Aortenaneurysma haben, d. h. eine Erweiterung der Bauchschlagader oder von anderen Arterien im Körper, da hier die Kollagensynthese, die auch wichtig für die Narbenbildung und Wundheilung ist, extrem gestört ist.
Neben der hochspezialisierten Krankenversorgung gehört die Forschung zu unseren zentralen Aufgaben. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist dabei sowohl auf dem Gebiet der klinischen Forschung als auch der Grundlagenforschung aktiv. Unser Ziel ist es den Erkenntnisgewinn aus der Grundlagenforschung möglichst schnell den Patienten zugutekommen zu lassen. Im Rahmen der Versorgungsforschung untersuchen wir, inwieweit Diagnostik- und Therapiekonzepte wirklich der Mehrheit der Patienten zugutekommen.
An klinischen Studien teilnehmen
Neue Behandlungstechniken oder Medikamente müssen sorgfältig geprüft werden. Für solche Studien gibt es in Deutschland strenge Auflagen und festgelegte Verfahren. Unsere Klinik beteiligt sich an solchen klinischen Studien. Diese Teilnahme an den Studien ermöglicht Ihnen von modernsten Diagnose- oder Therapieverfahren zu profitieren. Der Erfolg dieser Verfahren ist jedoch nicht immer garantiert. Die Teilnahme an Studien ist in jedem Fall freiwillig und Sie werden umfangreich durch unsere Studienärzte und Studienschwester zuvor beraten und aufgeklärt. Eine schriftliche Einverständniserklärung dafür von Ihnen ist in jedem Fall notwendig. Es könnte also sein, dass Sie während Ihres Aufenthaltes von uns angesprochen und gefragt werden, ob Sie an einer klinischen Studie teilnehmen möchten. Sie können sich dabei absolut sicher sein, dass Sie keinen unnötigen Risiken ausgesetzt werden. Der gesamte Verlauf einer Studie wird ständig von Spezialisten überwacht. Durch die Teilnahme an Studien tragen Sie dazu bei, dass Patienten die an derselben Krankheit leiden wie Sie künftig besser behandelt werden können.
Grundlagenforschung unterstützen
Ein Großteil der chirurgischen Erkrankungen ist in ihren Ursachen- und Wirkungsmechanismen bislang nicht ausreichend aufgeklärt. Dazu zählen zum Beispiel Einflüsse der menschlichen Erbsubstanz auf die Erkrankungen und auf die Prognose von Erkrankungen. Für die Erforschung dieser Zusammenhänge benötigen wir Gewebeproben von gesundem und krankem Gewebe. Falls Sie operiert werden kann es sein, dass wir Sie im Vorfeld ansprechen ob wir Gewebereste die für die diagnostische Untersuchung Ihrer Tumorprobe nicht vonnöten sind, für Forschungszwecke verwenden dürfen. Auch dazu benötigen wir natürlich Ihre vorherige Zustimmung. Sie werden ausführlich aufgeklärt, das Ziel und der Sinn dieser Untersuchungen werden Ihnen dabei erklärt. Wir bedanken uns schon jetzt bei Ihnen für Ihre Unterstützung.
In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden im Wesentlichen Patienten aus folgenden Krankheitsgruppen behandelt:
Alle acht Hauptkrankheitsgruppen stehen in unserer Klinik gleichwertig nebeneinander. Jedes Spezialgebiet wird dabei von einem speziell dafür ausgebildeten und trainierten Oberarzt vertreten, so dass jeder Patient auf höchstem fachspezifischen Niveau betreut wird. Die Minimal-invasive Chirurgie kommt dabei in allen vier Bereichen zum Tragen, da es in allen vier Therapiebereichen eine ganze Reihe von Operationen gibt, die auf minimal-invasivem Wege durchgeführt werden können.
Jeder Spezialist beherrscht dabei die in seinem Fachgebiet durchgeführten endoskopischen Operationstechniken. Eine besondere Bedeutung kommt der onkologischen Chirurgie zu. Viele Tumorerkrankungen sind nach derzeit aktuellen wissenschaftlichen Konzepten multimodal zu behandeln. Dies bezieht ein Zusammenwirken verschiedener Therapiestrategien, wie Chemotherapie, Bestrahlung und den chirurgischen Eingriff mit ein.
Immer häufiger werden die Bestrahlung und die Chemotherapie zur präoperativen Tumorverkleinerung eingesetzt, um so eine höhere Resektionsrate und ein besseres postoperatives Patientenüberleben zu erreichen. Diese Patienten werden im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel im Rahmen eines Onkologischen Zentrums betreut. Dies heißt, dass interdisziplinär von den Spezialisten aus den verschiedensten Fachrichtungen das beste Behandlungskonzept für den Tumorpatienten erarbeitet wird.
Über das Onkologische Zentrum ist es möglich, Patienten in Studien zu integrieren, die eventuell einen höheren Therapieerfolg versprechen als die bisherige Standardtherapie.
Indikationsliste der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie / Onkologische Chirurgie
Colorektale Chirurgie
Minimal-invasive Chirurgie
Endokrine Chirurgie
Im Rahmen der Studentenausbildung an der Medizinischen Hochschule Brandenburg haben Sie als Patient auch Kontakt mit Studenten. Dabei werden sowohl folgende Bereich der Lehre bei uns an der Klinik durchgeführt:
Immer wenn Sie mit Studenten in Kontakt kommen werden wir Sie vorher um Ihr Einverständnis bitten und Sie unterrichten. Die Studenten werden dabei immer von Fachexperten angeleitet.
gerne stehen wir Ihnen für Ihre Anfragen zur Verfügung.
Chefarztsekretariat |
07:00 - 15:30 Uhr |
|
Terminvergabe für ambulante Sprechstunden |
07:00 - 15:30 Uhr |
|
Diensthabende Rettungsstellenschwester |
07:00 - 15:30 Uhr |
Neben dem Aufnahmearzt der zentralen Notaufnahme ist in unserem Klinikum rund um die Uhr ein Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie vor Ort, so dass jederzeit eine fachärztliche Betreuung der Patienten gewährleistet ist.
In der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden Eingriffe aller Schwierigkeitsgrade durchgeführt. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie verfügt über eine chirurgische Ambulanz, über 42 stationäre Betten und betreut Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation bzw. der interdisziplinären Intermediate-care-Station unseres Klinikums. Im Rahmen der aktuellen Weiterbildungsordnung können sowohl die Basischirurgie als auch die spezielle chirurgische Weiterbildung in dem Gebiet Allgemeinchirurgie und Allgemein- und Viszeralchirurgie in unserer Klinik komplett abgeleistet werden. Die einzelnen viszeralchirurgischen Arbeitsbereiche werden von speziell trainierten Oberärzten vertreten, so dass eine hervorragende Weiterbildung für Sie garantiert ist. Unsere Ausbildungsassistenten haben die Möglichkeit sowohl an internen Weiterbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie als auch des Klinikums und auch an externen Veranstaltungen teilzunehmen. Diese werden dann beantragt und ggf. auch über das Klinikum finanziert.
Als Universitätsklinikum erwarten wir Ihr Engagement nicht nur bei der Patientenbetreuung, sondern auch im Rahmen der Lehre und Forschung. Sie haben die Möglichkeit bei uns zu promovieren oder zu habilitieren. Neben der Versorgungsforschung und der klinischen Forschung beteiligen wir uns auch an der Grundlagenforschung. Dazu haben wir seit 2018 eine Biomaterial- und Datenbank in unserer Klinik implementiert.
Sowohl für die Allgemein- als auch für die Viszeralchirurgie und für die spezielle Viszeralchirurgie, liegt die volle Weiterbildungsbefugnis vor. Wir bieten leistungsfördernde Arbeitsbedingungen sowie hohe medizinische Qualität bei exzellenter medizinischer Ausstattung. Wir erwarten von jedem unserer Mitarbeiter sehr frühes eigenverantwortliches Handeln entsprechend des jeweiligen Ausbildungsstandes. Eine deutliche Entlastung der ärztlich administrativen Tätigkeiten erfolgt durch speziell vorhandene Dokumentationsassistenten, DRG-Assistenten, ein professionelles Entlassungsmanagement und durch Arztassistenten.
Aufbau einer strukturierten Weiterbildung:
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer vollständigen Facharztausbildung über 6 Jahre:
Facharzt für Allgemeinchirurgie - volle Weiterbildungsbefugnis liegt vor
- 24 Monate Basisausbildung Station, OP, RST, ITS
- 24 Monate Allgemeinchirurgie Station, OP
- 12 Monate Viszeralchirurgie Station, OP
- 12 Monate* Unfallchirurgie, Orthopädie, Station, OP
- Weiterbildungsbefugte: Prof. Dr. med. R. Mantke und * Prof. Dr. med. R. Becker
Facharzt für Viszeralchirurgie - volle Weiterbildungsbefugnis liegt vor
- 24 Monate Basisausbildung Station, OP, RST, ITS
- 48 Monate Allgemeinchirurgie Station, OP
- Weiterbildungsbefugter: Prof. Dr. med. R. Mantke
Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie - volle Weiterbildungsbefugnis liegt vor
- 36 Monate Ausbildung Station, OP
- Weiterbildungsbefugter: Prof. Dr. med. R. Mantke
Ein Beispiel der Ausbildungsabschnitte zum Facharzt für Viszeralchirurgie finden Sie hier:
Download Ausbildungsabschnitte
Wir bieten Studenten im praktischen Jahr eine praxisrelevante Ausbildung auf dem Gebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Neben der Einführung in wichtige Tätigkeiten eines Chirurgen bei der Indikationsstellung zur Operation, bei chirurgischen Diagnoseverfahren und den Fähigkeiten zur Führung einer Station ist ihr Haupteinsatzgebiet der Operationssaal. Sie werden an großen und kleinen Operationen als Assistent teilnehmen. Weiterhin bieten wir Ihnen Hospitationen in all unseren Abteilungen – je nach Ihrer Interessenlage – an. Für weiter entfernt lebende PJ-Studenten werden die Fahrkosten zum Krankenhaus mit der Bahn übernommen. Die Teilnahme am Dienstsystem ist bei Interesse möglich. Neben einer Einführung in Knotentechniken werden Sie unter anderem auch über grundlegende Verfahren in der minimalinvasiven Chirurgie unterrichtet.
Inhalte und Charakteristika der PJ-Tätigkeit in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie:
Weitere Informationen zur der Möglichkeit, ein praktisches Jahr im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel – Hochschukklinikum der MHB – zu absolvieren, finden Sie hier.
Ein Großteil der chirurgischen Erkrankungen ist in ihren Ursachen- und Wirkungsmechanismen bislang nicht ausreichend aufgeklärt. Dazu zählen zum Beispiel Einflüsse der menschlichen Erbsubstanz auf die Erkrankungen und auf die Prognose von Erkrankungen. Für die Erforschung dieser Zusammenhänge benötigen wir Gewebeproben von gesundem und krankem Gewebe. Falls Sie operiert werden kann es sein, dass wir Sie im Vorfeld ansprechen ob wir Gewebereste die für die diagnostische Untersuchung Ihrer Tumorprobe nicht vonnöten sind, für Forschungszwecke verwenden dürfen. Auch dazu benötigen wir natürlich Ihre vorherige Zustimmung. Sie werden ausführlich aufgeklärt, das Ziel und der Sinn dieser Untersuchungen werden Ihnen dabei erklärt. Wir bedanken uns schon jetzt bei Ihnen für Ihre Unterstützung.

Neue Behandlungstechniken oder Medikamente müssen sorgfältig geprüft werden. Für solche Studien gibt es in Deutschland strenge Auflagen und festgelegte Verfahren. Unsere Klinik beteiligt sich an solchen klinischen Studien. Diese Teilnahme an den Studien ermöglicht Ihnen von modernsten Diagnose- oder Therapieverfahren zu profitieren. Der Erfolg dieser Verfahren ist jedoch nicht immer garantiert. Die Teilnahme an Studien ist in jedem Fall freiwillig und Sie werden umfangreich durch unsere Studienärzte und Studienschwester zuvor beraten und aufgeklärt. Eine schriftliche Einverständniserklärung dafür von Ihnen ist in jedem Fall notwendig. Es könnte also sein, dass Sie während Ihres Aufenthaltes von uns angesprochen und gefragt werden, ob Sie an einer klinischen Studie teilnehmen möchten. Sie können sich dabei absolut sicher sein, dass Sie keinen unnötigen Risiken ausgesetzt werden. Der gesamte Verlauf einer Studie wird ständig von Spezialisten überwacht. Durch die Teilnahme an Studien tragen Sie dazu bei, dass Patienten die an derselben Krankheit leiden wie Sie künftig besser behandelt werden können.
Das Hochschulklinikum in Brandenburg mit seiner Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist hochspezialisiert. Neben der Patientenversorgung auf hohem Niveau beteiligen wir uns an verschiedenen regionalen und überregionalen Forschungsprojekten. Dabei ist es unser Ziel, die Versorgung unserer Patienten durch die entsprechenden Forschungsprojekte in den nächsten Jahren laufend zu verbessern. Unsere Patienten sollen an allen aktuellen Entwicklungen der Medizin teilhaben können und somit nach dem neuesten Stand therapiert werden.
Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie untersucht derzeit anhand von DRG-Routinedaten die Implementierung der Leitlinie zur parastomalen Hernie und die operative Versorgung von Rektusdiastasen. Des Weiteren wurde eine Kooperation mit der Shouldice Klinik initiiert mit dem Ziel das Shouldice-Verfahren im Hinblick auf das postoperative outcome zu evaluieren.
In diesem Projekt wird untersucht, ob standardmäßig zur Abrechnung erhobene Datensätze dazu geeignet sind, eine automatisierte Qualitätssicherung durchzuführen. Dieses Projekt bearbeiten wir zusammen mit dem CLINOTEL-Krankenhausverbund, die die Datenanalysen durchführen und uns beratend zur Seite stehen. Ziel dieses Projektes ist eine umfassende zeitnahe Qualitätskontrolle unserer Patienten mit anschließenden Morbiditäts- und Komplikationskonferenzen.
Bei unseren Patienten mit Dickdarmkrebs werden Gewebeproben entnommen und histologisch und genetisch untersucht. Wir versuchen in Zusammenarbeit mit der Firma Signature in Potsdam, genetische Merkmale für die weitere Entwicklung der Krebserkrankung zu definieren. In Zukunft soll anhand der genetischen Untersuchungen - z.B. vorhergesagt werden, ob ein Tumor auf eine Chemotherapie anspricht und wie hoch das Risiko des Auftretens von Metastasen ist. Erste hinweisende Ergebnisse im Bereich des Brustkrebs lassen auch beim Kolonkarzinom bahnbrechende Erkenntnisse vermuten. Durch die Zusammenarbeit mit anderen großen Kliniken im Land Brandenburg ist es uns möglich im Rahmen dieser Studie sehr schnellgroße Patientenzahlen zu generieren und so relativ schnell eine gute Aussagefähigkeit der Studie zu gewährleisten.
Diese Studie führen wir mit dem An-Institut für Qualitätssicherung der Otto-von-Gericke-Universität Magdeburg durch. Zahlreiche bundesdeutsche Krankenhäuser beteiligen sich an dieser Studie. Die Operationsdaten und Ergebnisse werden hier zentral erfasst und die Kliniken werden untereinander verglichen. Diese Studie ermöglicht nicht nur eine Bestimmung des eigenen Qualitätsstandards, sondern sie gibt erstmalig in großen Zahlen die Situation beim Magenkazinom in Deutschland wieder. Auch anhand dieser Ergebnisse lässt sich in Zukunft die Behandlung der Patienten optimieren.
Hier werden laparoskopische Operationen nicht mehr über 3 oder 4 Hautinzisionen am Bauch durchgeführt, sondern nur über 1 Inzision. Im Rahmen der Studie werden die Sicherheit und die Erfolgsrate dieser neuen Operationsmethode analysiert. Die Studienleitung für dieses Projekt, an dem sich über 100 Kliniken in Deutschland beteiligen, liegt dabei bei Prof. Dr. Mantke am Hochschulklinikum in Brandenburg.
Eine Vielzahl an Patienten weltweit leidet aus unterschiedlichen Gründen an einer sogenannten Beckenbodenschwäche mit Harn- und Stuhlinkontinenz. Um dieses Krankheitsbild zu therapieren, wird häufig einen Beckenbodengymnastik, angeleitet durch physiotherapeutisches Personal, verschrieben.
Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie nimmt an der so genannten ACU-2-Studie (DRKS-ID: DRKS00027319) teil. Es handelt sich um eine multizentrische randomisierte Pilotstudie. In dieser wird mit der digitalen Gesundheitsanwendung ACTICORE1 das Beckenbodentraining selbstständig in der Häuslichkeit durchgeführt. Dabei setzt sich der Studienteilnehmer/die Studienteilnehmerin auf den ACTICORE1, der einen Sensor besitzt, um die Anspannung des Beckenbodens zu messen. Je nach Grad der Anspannung steuert der Studienteilnehmer/die Studienteilnehmerin einen Avatar auf dem Smartphone und bestreitet ein "Jumb and run" Spiel. 122 Patienten werden an der Studie teilnehmen. Der primäre Endpunkt bildet der ICIQ-Score nach 12 Wochen.
Atiatiis sedic tem ium ut aborest ex et am, totaes non ene ium volentecto et aut evel is dolorio omnimint eatem eum commo optuscid quidis sam eatem resciisque simin rest, sitatio to velicatur a que corporeicab is aut at.