Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Mathias Sprenger
Kontakt
Kerstin Grusat
Chefarztsekretärin
Dr. med.
Mathias Sprenger
Ärztlicher Direktor, Chefarzt
Liebe Patientinnen, Patienten und Angehörige, sehr geehrte Kolleginnen, Kollegen und Besucher,

sicher, schonend und individuell – die Anästhesiologie und Intensivtherapie ist aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir übernehmen als Narkoseärzte alle anfallenden Anästhesien für operative oder diagnostische Eingriffe – immerhin 14.000 Narkoseleistungen pro Jahr. Nach großen Operationen, schweren Unfällen und bei lebensbedrohlichen Erkrankungen sorgen wir außerdem auf unserer interdisziplinären Intensivtherapiestation dafür, dass lebenswichtige Funktionen unserer Patienten stabilisiert werden und sich ihr Zustand nach Möglichkeit schnell bessert. Überdies besetzt unsere Klinik den Rettungsdienst – mit zwei Notarzt-Einsatzfahrzeugen und den am Klinikum stationierten Rettungshubschrauber Christoph 35. Fragen Sie uns – wir sind Tag und Nacht für Sie im Einsatz!

Liebe Patienten,

wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Haben Sie bitte aber auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund akuter Notfälle nicht immer sofort auf jede Anfrage antworten können. Seien Sie jedoch versichert, dass alle medizinisch notwendigen und dringlichen Leistungen immer rechtzeitig und in allem gebotenen Umfang erfolgen werden. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.

Sprechzeiten Hochschulambulanz

Beschwerden/Krankheitsbilder

Terminvereinbarung

  • Migräne, chronische Kopf- und Gliederschmerzen
  • Chronische Schmerzen des muskuloskelettalen Systems
  • Rücken- und Kreuzschmerzen
  • Schmerzen bei degenerativen Erkrankungen, Osteoporose
  • Chronische Neuropathische Schmerzen
  • Tumorbedingte Schmerzen
  • Funktionelle Schmerzsyndrome

mit Dr. med. Heiko Gesche

1. + 3. Mittwoch 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
03381/41 1346

  • Suchtmedizin – Medikamenten- und Opioidabhängigkeit

mit Dr. med. Heiko Gesche

2. + 4. Mittwoch 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
03381/41 1346

Wichtige Kontaktinfos

Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Dr. med. Mathias Sprenger
Klinikdirektor
Tel.: (03381) 41 13 00
Fax.: (03381) 41 13 09
E-Mail: its@uk-brandenburg.de

Bei Notfällen
Rettungsstelle / Notfallambulanz (24h-Hotline)
(03381) 41 29 00

Hier finden Sie uns:
Station ITS - Tel. : (03381) 41 13 10
Station 3.1 A - Tel. : (03381) 41 15 14

 

Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel

Sehr geehrte Angehörige und Besucher,

Sie können Ihre Angehörigen auf der Intensivtherapiestation täglich besuchen. Wir empfehlen hierfür den Zeitraum zwischen 16:00 und 18:00 Uhr. In dieser Zeit steht Ihnen der Stationsarzt für Auskünfte gerne zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis, dass während der täglichen ärztlichen Visiten von 07:00 bis 11:00 Uhr keine Besuchsmöglichkeit besteht.

Auch für telefonische Auskünfte empfehlen wir den Zeitraum zwischen 16:00 und 18:00 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie, dass Auskünfte aus Datenschutzgründen nur an eine vorher benannte Person aus dem engsten Angehörigenkreis des Patienten erteilt werden dürfen.

Bei Bedarf steht Ihnen ein Krankenhausseelsorger zur Seite. Einen Gesprächstermin mit ihm können Sie über die Pflegekraft vereinbaren.

Bitte haben Sie auch hier Geduld und Verständnis, dass der Arzt mitunter sehr wenig oder gar keine Zeit zum Gespräch mit Ihnen findet, weil 18 Patienten intensiver medizinischer Betreuung bedürfen.

Leistungsspektrum

Von der OP bis zur Intensivmedizin, von der Notfallmedizin bis zur Schmerztherapie: Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie versorgt sämtliche operative und nichtoperative Fachabteilungen des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel. Im Vorfeld Ihres medizinischen Eingriffs kümmern wir uns um eine professionelle Narkose nach modernsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Zur Anwendung kommen alle modernen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie.

Intensive Erfahrung an Ihrer Seite

Auch nach der OP sind wir immer an Ihrer Seite – entweder in unserer interdisziplinären Intensivtherapie- oder Wachstation. Hier können in speziellen Aufwachräumen Atmung, Kreislauffunktion und Bewusstsein kontrolliert sowie notwendige Schmerztherapien eingeleitet werden. Unsere Klinik besetzt zudem die Anästhesiesprechstunde und realisiert das perioperative Akutschmerz-Management.

Mehr Informationen

Anästhesie-Abteilung

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie betreut die operativen Fachrichtungen Allgemeinchirurgie, Traumatologie, Kinderchirurgie (Belegarzt), Urologie, Orthopädie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde, Gefäßchirurgie und Neurochirurgie. Darüber hinaus werden bei Bedarf Narkosen für diagnostische Eingriffe und zur Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren übernommen. Insgesamt sind das etwa 14.000 Anästhesien pro Jahr. Zur Anwendung kommen alle modernen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie. Der Akutschmerzdienst betreut perioperativ vor allem Patienten mit Schmerzkatheterverfahren wie z.B nach großen orthopädischen oder chirurgischen Operationen.

Speziell ausgebildetes mittleres medizinisches Personal sowie modernste Narkose- und Überwachungstechnik garantieren größtmögliche Sicherheit für die Patienten.

Die prästationäre anästhesiologische Versorgung erfolgt im Rahmen einer Anästhesiesprechstunde.

Intensivtherapiestation

Auf der interdisziplinären Intensivtherapie-Station mit 18 Betten werden im Jahr etwa 1.100 Patienten behandelt. Sie steht unter der Leitung erfahrener Oberärzte. Bedingt durch die Leistungsfähigkeit des Klinikums – zu nennen sind hier stellvertretend vor allem die Kliniken für Neurochirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie und Allgemein- und Visceralchirurgie sowie durch die Stationierung des Rettungshubschraubers Christoph 35 – ist der Anteil an schwerverletzen Patienten sehr hoch. Darüberhinaus werden Patienten aller Fachabteilungen mit Störungen der Vitalfunktionen (Atmung, Herz-Kreislauf, Leber- und Nierenfunktion) behandelt. Moderne Beatmungsgeräte, Bronchoskopie, hochmodernes differenziertes Monitoring, Nierenersatzverfahren, die intraaortale Ballongegenpusation sowie gut geschultes und motiviertes Personal ermöglichen die Betreuung schwerstkranker Patienten aller Fachabteilungen des Klinikums.

Die Ärzte der Intensivstation bilden den Reanimationsdienst des Klinikums (bis auf die Kinder-/Jugendmedizin). Durch die Anbindung eines der beiden Notarzteinsatzfahrzeuge sowie des Rettungshubschraubers an die Intensivstation finden Sie bei uns eine ideale Verbindung zwischen präklinischer und innerklinischer Notfallbehandlung.

Interdisziplinäre Wachstation

Auf der interdisziplinären Wachstation mit 17 Betten werden Patienten betreut, bei denen eine intensivere Überwachung, aber keine Intensivtherapie erforderlich ist. Sie steht unter der Leitung eines erfahrenen Oberarztes der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie. Pro Jahr werden über 1.300 Patienten betreut.

In unserem abgestuften Konzept der Versorgung stellt sie die Zwischenstufe zwischen der Intensivtherapiestation und den Normalstationen dar. Es kommen sowohl Patienten aus den operativen, als auch aus den konservativen Fachrichtungen zur Aufnahme.

Rettungsmedizin

Am Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel sind der Rettungshubschrauber Christoph 35 und jeweils zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) stationiert. Mit der Besetzung des 2. NEF wird der leitende Notarztdienst für die Stadt Brandenburg an der Havel und einem Teil des Landkreises Potsdam-Mittelmark sichergestellt.

Pro Jahr werden etwa 4.000 bodengebundene Notarzteinsätze und 1.200 Rettungsflüge durchgeführt. Ein Oberarzt der Klinik ist als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst für fachliche und organisatorische Fragen der Straßen- und Luftrettung verantwortlich. Die Besetzung des Rettungshubschraubers und der beiden NEF erfolgt durch Ärzte der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie.

Die Ausbildung und Qualifikation der Notärzte sowie die umfangreiche medizintechnische Ausrüstung ermöglichen eine den modernsten Gesichtspunkten entsprechende notfallmedizinische Versorgung am Notfallort und während des Transportes.

Anästhesie-Abteilung

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie betreut die operativen Fachrichtungen Allgemeinchirurgie, Traumatologie, Kinderchirurgie, Urologie und Kinderurologie, Orthopädie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde, Gefäßchirurgie und Neurochirurgie. Darüber hinaus werden bei Bedarf Narkosen für diagnostische Eingriffe und zur Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren übernommen. Insgesamt sind das etwa 14.000 Anästhesien pro Jahr. Zur Anwendung kommen alle modernen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie. Der Akutschmerzdienst betreut perioperativ vor allem Patienten mit Schmerzkatheterverfahren wie z.B nach großen orthopädischen oder chirurgischen Operationen.



Speziell ausgebildetes mittleres medizinisches Personal sowie modernste Narkose- und Überwachungstechnik garantieren größtmögliche Sicherheit für die Patienten.

Die prästationäre anästhesiologische Versorgung erfolgt im Rahmen einer Anästhesiesprechstunde.

Intensivtherapiestation

Auf der interdisziplinären Intensivtherapie-Station mit 18 Betten werden im Jahr etwa 1.100 Patienten behandelt. Sie steht unter der Leitung erfahrener Oberärzte. Bedingt durch die Leistungsfähigkeit des Klinikums – zu nennen sind hier stellvertretend vor allem die Kliniken für Neurochirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie und Allgemein- und Visceralchirurgie sowie durch die Stationierung des Rettungshubschraubers Christoph 35 – ist der Anteil an schwerverletzen Patienten hoch. Darüber hinaus werden Patienten aller Fachabteilungen mit Störungen der Vitalfunktionen (Atmung, Herz-Kreislauf, Leber- und Nierenfunktion) behandelt. Moderne Beatmungsgeräte, Bronchoskopie, hochmodernes differenziertes Monitoring, Nierenersatzverfahren sowie gut geschultes und motiviertes Personal ermöglichen die Betreuung schwerstkranker Patienten aller Fachabteilungen des Klinikums.

Die Ärzte der Intensivstation bilden den Reanimationsdienst des Klinikums. Durch die Anbindung eines der beiden Notarzteinsatzfahrzeuge sowie des Rettungshubschraubers an die Intensivstation finden Sie bei uns eine ideale Verbindung zwischen präklinischer und innerklinischer Notfallbehandlung.

Interdisziplinäre Wachstation

Auf der interdisziplinären Wachstation mit 16 Betten werden Patienten betreut, bei denen eine intensive Überwachung, aber keine Intensivtherapie erforderlich ist. Sie steht unter der Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie. Pro Jahr werden über 1.300 Patienten betreut.



In unserem abgestuften Konzept der Intensivversorgung stellt sie die Zwischenstufe zwischen der Intensivtherapiestation und den Normalstationen dar. Es kommen sowohl Patienten aus den operativen, als auch aus den konservativen Fachrichtungen zur Aufnahme.

Rettungsmedizin

Am Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel sind der Rettungshubschrauber Christoph 35 und jeweils zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) stationiert. Mit der Besetzung des 2. NEF wird der leitende Notarztdienst für die Stadt Brandenburg an der Havel und einem Teil des Landkreises Potsdam-Mittelmark sichergestellt.

Pro Jahr werden etwa 4.000 bodengebundene Notarzteinsätze und 1.200 Rettungsflüge durchgeführt. Ein Oberarzt der Klinik ist als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst für fachliche und organisatorische Fragen der Straßen- und Luftrettung verantwortlich. Die Besetzung des Rettungshubschraubers und der beiden NEF erfolgt durch Ärzte der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie.

Die Ausbildung und Qualifikation der Notärzte sowie die umfangreiche medizintechnische Ausrüstung ermöglichen eine den modernsten Gesichtspunkten entsprechende notfallmedizinische Versorgung am Notfallort und während des Transportes.

Sehr geehrte Kollegen,

gerne stehen wir Ihnen für Ihre Anfragen zur Verfügung. Für Notfälle zu jeder Zeit erreichen Sie uns über die Intensivtherapiestation (ITS):

Diensthabender Arzt der ITS: (03381) 41 13 10

Die Intensivtherapiestation (ITS) wird rund um die Uhr von Mitarbeitern der Klinik betreut. Für spezielle Fragestellungen ist ein Oberarztrufdienst für die ITS eingerichtet. Für Anästhesien außerhalb der Regelarbeitszeit ist ein diensthabender Arzt im Hause sowie ein weiterer Oberarzt der Klinik in Rufbereitschaft. Es ist jederzeit die Kontaktaufnahme (z. B. für Verlegungen) mit dem diensthabenden Arzt der ITS möglich.

Weiterbildung

Weiterbildungsbefugnisse:

  • Chefarzt Dr. med. Mathias Sprenger verfügt über die Weiterbildungsermächtigung der Landesärztekammer Brandenburg zum Facharzt Anästhesiologie (5 Jahre) sowie für die Zusatzbezeichung Intensivmedizin (2 Jahre)
  • Oberarzt Dr. Martin Hochstatter verfügt über die Weiterbildungsbefugnis Notfallmedizin (0,5 Jahre)

Weiterbildungsveranstaltungen:
Einmal pro Monat findet am Montagmorgen eine Weiterbildung statt. Darüber hinaus veranstaltet die Klinik regelmäßig eine anästhesiologisch/intensivmedizinische sowie rettungsmedizinische Weiterbildung. Beide Veranstaltungen sind von der LÄK Brandenburg mit jeweils 2 Punkten zertifiziert.

Weiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung anästhesiologische Intensivmedizin:
Die Weiterbildungszeit beträgt 24 Monate. Ist im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt Anästhesiologie ein Jahr der Weiterbildungszeit auf einer Intensivtherapiestation mit der Möglichkeit zur Erlangung der Zusatzbezeichnung anästhesiologische Intensivtherapie abgeleistet worden (wie z. B. an unserer Klinik), reduziert sich die Weiterbildungszeit auf ein Jahr.

Die Station umfasst 18 Bettplätze und vertritt die gesamte interdisziplinäre Erwachsenenintensivmedizin des Klinikums. Die apparative Ausstattung der Station (Beatmunggeräte Hamilton C-3, C-6, Philips MP70 Überwachungsmonitorsystem) als auch die räumlichen Voraussetzungen (moderne tageslichtdurchflute Neubauintensivstation) sind sehr modern. Neben dieser „Basisinfrastruktur“ stehen ihnen an weiteren erforderlichen technischen Einrichtungen (Auswahl) zur Verfügung:

Transösophageale/transthorakale Echokardiographie, transportables Sonographiegerät zur zentralen Kanülierung/Regionalanästhesie, invasives erweitertes Kreislaufmonitoring (u.a. Picco - Monitoring), Systeme zur Messung des intrakraniellen Druckes, EEG/AEP/SEP-Monitoring, „Point of care“–Analysesysteme für Blutgasuntersuchungen und Gerinnungsdiagnostik (Rotem), Hypothermiegeräte zur leitliniengerechten Behandlung nach Kreislaufstillstand, Geräte zur maschinellen Autotransfusion, Herzunterstützungssystem Impella (in Zusammenarbeit der Inneren Klinik I/Kardiologie) und Fiberbronchoskope zur Diagnostik/fiberoptischen Intubation.

Es kommen pro Jahr etwa 1.100 Patienten aller Fachabteilungen zur Aufnahme. Der Anteil polytraumatisierter Patienten ist durch den am Haus stationierten und von unserer Klinik notärztlich betriebenen Rettungshubschrauber hoch. Es werden Patienten mit Organversagen jeglicher Genese sowie aller Schweregrade mittels modernster Therapieverfahren behandelt.

Die Fachaufsicht durch versierte Ober- und Fachärzte ermöglicht ein Lernen vom „Leichten zum Schweren“ sowie eine gründliche Einarbeitung in die intensivmedizinischen Techniken. Die Ärzte der Intensivstation bilden den Reanimationsdienst des Klinikums (bis auf die Kinder- und Jugendmedizin). Durch die Anbindung eines der beiden Notarzt-Einsatzfahrzeuge sowie des Rettungshubschraubers an die Intensivstation finden Sie bei uns eine ideale Verbindung zwischen präklinischer und innerklinischer Notfallbehandlung. Der Personaleinsatz auf der Station erfolgt über den Tag zeitlich abgestuft, sodass tagsüber bis zu 5 Ärzte parallel zusammen mit den fachlich äußerst versierten Pflegekräften ein schlagkräftiges Team bilden.

Weiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin:
Durch die am Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel stationierten arztbesetzten Rettungsmittel erfolgt die notärztliche Versorgung des Stadtgebietes, der Eingemeindungen und eines Teils des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Der Einsatz des Rettungshubschraubers erstreckt sich über einen Radius von 70 Kilometer. Die notärztliche Leistung wird in einem hochengagierten Umfeld mit hoher fachlicher Kompetenz erbracht. Der Notarztdienst versteht sich als vorgelagerter, intensivmedizinischer Arm der Klinik. Die notfallmedizinische Ausstattung nicht nur der arztbesetzten Rettungsmittel ist auf hohem Niveau und weitgehend standardisiert.

Für die wichtigsten notfallmedizinischen Zustandsbilder existieren schriftliche, in enger Absprache mit den klinischen Weiterbehandlern entstandene Behandlungsrichtlinien.

Die Weiterbildungszeit für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin beträgt ein halbes Jahr und erfolgt im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt Anästhesie (m/w). Sie beginnt nach 24-monatiger klinischer Tätigkeit in der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie. Die erforderlichen Weiterbildungsinhalte werden sowohl im Anästhesiebereich als auch auf der Intensivstation vermittelt. Durch erfahrene notärztliche Kollegen wird das richtige Herangehen an die Notfallsituation vermittelt. Eine Hospitation auf dem Notarzteinsatzfahrzeug ist auch über die 50 geforderten Einsätze hinaus jederzeit möglich. Die Regionalleitstelle für die Stadt Brandenburg an der Havel und die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming befindet sich in der Hauptfeuer- und Rettungswache der Stadt Brandenburg. Durch die Teilnahme an der Notrufannahme und Disposition kann Verständnis für das Gesamtsystem eines modernen Rettungsdienstes erworben werden. In der monatlichen zusammen mit dem nichtärztlichen Rettungspersonal stattfindenden notfallmedizinischen Fortbildungsreihe werden theoretische Kenntnisse vermittelt und vertieft.

Facharztausbildung

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer vollständigen Ausbildung zum Facharzt Anästhesiologie (m/w).

Nach Aufnahme ihrer Facharztausbildung bei uns sind Sie zunächst einem erfahrenen Facharzt/Oberarzt (ihrem „Mentor“) zur Seite gestellt. Mit Ihrem Mentor werden Sie Schritt für Schritt mit den fachlichen und apparativen Grundlagen moderner Narkoseführung vertraut gemacht. Er dient Ihnen als erster Ansprechpartner bei allen möglichen fachlichen und nichtfachlichen Fragestellungen. Parallel werden sie in einem strukturierten Unterweisungskonzept wie alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums anhand der gesetzlichen Vorschriften in die medizintechnischen Geräte eingewiesen und erfahren weitere Unterweisungen unter anderem in Brandschutz, Arbeitssicherheit und der Transfusionsmedizin. Sie bekommen das Logbuch zur Facharztausbildung der LÄK Brandenburg ausgehändigt.

Wir verfolgen das Konzept der Zuordnung der operativen Fächer zu besonders erfahrenen Fach- und Oberärzten. Somit haben Sie neben dem Chefarzt der Klinik und „Ihrem“ Mentor immer einen fachbezogen benannten kompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite.

Darüberhinaus wurden für eine Vielzahl anästhesiologischer Verfahren und Abläufe Standards entwickelt, die Ihnen als SOP zur Verfügung stehen und ein wichtiges Instrument der Ausbildung und insbesondere der Qualitätssicherung darstellen. Wir messen zum Beispiel die Qualität unserer perioperativen Schmerztherapie mit Hilfe einer eigenen Datenbank, die regelmäßige eigene Auswertungen erlaubt.

Wir können Ihnen durch das weiterbildungsfreundliche Umfeld, durch die fachlich umfassende Struktur der Gesamtklinik sowie die Organisation der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin eine Weiterbildungsgarantie für die Facharztausbildung geben.

Ein Beispiel der Ausbildungsabschnitte zum Facharzt für Anästhesiologie finden Sie hier:

Notfallmedizinisches Fortbildungsprogramm

Für den Bereich Rettungsdienst der Stadt Brandenburg an der Havel wird ein Notfallmedizinisches Fortbildungsprogramm angeboten. Die Anerkennung der Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des Fortbildungszertifikates der Landesärztekammer Brandenburg ist beantragt.

Dr. med. Hochstatter (Ärztl. Leiter Rettungsdienst)

Unser Team
Erfahrung und Fachkompetenz

Dr. med.
Carsten Wolter
Leitender Oberarzt Anästhesie
Dr. med.
Ingram Rummler
Oberarzt Anästhesie
+

Zurück