Das Team der Gefäßchirurgie begrüßt Sie auf den Webseiten unserer Klinik! Hier können Sie sich über Gefäßerkrankungen, ihre Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die ärztlichen und pflegenden Mitarbeiter und den Aufenthalt auf der Station informieren. Die Klinik verfügt über 39 Betten, 7 Ärzte, 17 Pflegekräfte und 4 Gefäßassistentinnen. Sollten Sie unsere Hilfe benötigen, stehen wir rund um die Uhr mit Fachärzten zur Verfügung. Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit verbleibt
Ihr
PD Dr. med. Andrej Udelnow
Chefarzt
wir begrüßen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen. Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Haben Sie bitte aber auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund akuter Notfälle nicht immer sofort auf jede Anfrage antworten können. Seien Sie jedoch versichert, dass alle medizinisch notwendigen und dringlichen Leistungen immer rechtzeitig und in allem gebotenen Umfang erfolgen werden. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.
Beschwerden/Krankheitsbilder |
Terminvereinbarung |
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03381/411365 oder |
Mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegefachkräften, die über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Gefäß-Erkrankungen und ihren Komplikationen verfügen. Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserem Sekretariat:
Klinik für Gefäßchirurgie
PD Dr. med. habil. Andrej Udelnow
Chefarzt
Frau M. Siebert - Chefarztsekretariat
Tel.: (03381) 41 13 50
Fax.: (03381) 41 13 59
E-Mail: gefaesschirurgie@uk-brandenburg.de
Station 3.2 B - Tel. : (03381) 41 13 60
Station 3.2 C - Tel. : (03381) 41 19 10
Die Gefäßassistenten erreichen Sie unter:
(03381) 41 13 65
(03381) 41 13 66
(03381) 41 13 67
(03381) 41 13 56
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Klinik für Gefäßchirurgie
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel
Gefäßerkrankungen betreffen das gesamte Gefäßsystem. Sie treten oft in Kombination mit anderen Krankheitsbildern wie Herzkreislauf-, Lungenerkrankungen oder der Zuckerkrankheit auf. Aus diesem Grund werden bei uns arterielle und venöse Gefäßbeschwerden interdisziplinär durch verschiedene medizinische Fachbereiche behandelt – beispielsweise durch die enge Kooperation mit der Radiologischen Abteilung.
Das Spektrum unserer Arbeit reicht von der Diagnose und Therapie bei Arterieneinengungen, Gefäßwandaussackung (Aneurysma) der Haupschlagader (Aorta) aber auch der anderen Schlagadern wie z.B. der Kniekehlenschlagader, Krampfaderleiden, Durchblutungsstörungen und Fußveränderungen bei Diabetes mellitus, Anlage von Dialyseshunts bei Nierenversagen sowie die Behandlung von Gefäßverletzungen nach Unfällen. Bei der Therapiewahl legen wir stets Wert auf die Zusammenführung der individuellen Bedürfnisse unserer Patienten mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und modernster Technik.
Seit 1993 behandeln wir als eigenständige Gefäßchirurgische Klinik Gefäßerkrankungen in Brandenburg an der Havel und weit über den Einzugsbereich des Klinikums hinaus. Die Aufgaben unserer Klinik sind die operativ rekonstruktive Chirurgie der Arterienerkrankungen, ihre konservative und – in Kooperation mit der Klinik für Radiologie – ihre interventionelle Behandlung sowie die Anlage von Dialyseshunts bei Nierenversagen, die Behandlung der chronischen Venenerkrankungen, der große Komplex der chronischer Wunden und die chirurgische Therapie des diabetischen Fußsyndroms als Fußzentrum.
Die Klinik für Gefäßchirurgie verfügt über 37 Planbetten sowie 2 Betten auf der interdisziplinären Wachstation. Jährlich werden ca. 1.200 Patienten stationär behandelt und 1.000 Operationen durchgeführt.
Exzellent ausgestattete Operationssäle gewährleisten die sichere Durchführung komplexer Gefäßeingriffe von der Fußschlagader bis hin zur Hauptschlagader und ihrer großen Äste, wobei lediglich Eingriffe, die des Einsatzes der Herz-Lungenmaschine bedürfen, ausgeschlossen sind. Eine routinemäßige angiographische Kontrolle aller rekonstruktiven Eingriffe an Arterien noch im OP sichert gute Früh- und Langzeitergebnisse.
Durch gefäßchirurgisch-interventionelle Kombinationseingriffe mit intraoperativer Anwendung von Ballonkathetern und Stent-Behandlung in Verbindung mit einem kleineren gefäßchirurgischen Eingriff wird eine schonendere Behandlung erreicht. Besonders Patienten mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen, denen ein größerer Gefäßeingriff nicht zugemutet werden darf, profitieren davon.
Eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erfolg der Behandlung besteht in der engen Zusammenarbeit mit den Kliniken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Kardiologie, Angiologie) sowie der anderen Spezialkliniken des Klinikums und der ambulant tätigen Gefäßchirurgin Frau Dr. Kristin Menzel und Gefäßchirurg Herr Dr. med. Carsten Koops (Praxis für Gefäßchirurgie).
Seit 2009 sind wir eine durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifizierte Fußbehandlungseinrichtung für die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS).
Arterien-Einengungen
Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) von der Beckenarterienetage bis in den Bereich der Fußarterien. Häufig gelingt eine Beseitigung einer Schlagaderverengung oder eines Verschlusses ohne eine Operation durch eine Gefäßaufdehnung mit einem Ballonkatheter, oft in Kombination mit weiteren Methoden, wie Stentungen. Diese Behandlungen führen wir in Kooperation mit dem Institut für Radiologie durch. Häufig lässt sich jedoch eine offene Operation nicht umgehen. Unser Operationssaal ist mit modernster Röntgentechnik ausgestattet. Hier gelingt es häufig, durch Kombinationseingriffe einen weniger belastenden offen operativen Eingriff (z.B. eine Ausschälplastik der Leistenarterie) mit einer stentoptimierten intraoperativen Angioplastie (Ballonaufdehnung) im Bereich der Beckenetage oder Beinetage zu ergänzen. Dies ist für den Patienten weniger belastend und erspart eine größere Operation. Weitere Schwerpunkte sind supra- u. infragenuale (Bypässe ober- und unterhalb des Kniegelenkes) und crurale bis pedale Bypässe („Blutumleitungen“ auf die Unterschenkel-Fußarterien) mit Verwendung von körpereigener Vene als Bypassmaterial.
Chirurgie der A. carotis (Halsschlagader), A. subclavia (Schlüsselbeinschlagader) mit Ausschälplastiken, Erweiterungspatchplastiken und Bypassverfahren. Diese Eingriffe dienen der Prophylaxe von Schlaganfällen oder der Behandlung bestimmter Arten von Schwindel ("sublavian steal syndrom“).
Arterien-Aussackungen
Offene Chirurgie der abdominellen Aorta (Bauchschlagader) mit Überbrückung der ausgeschalteten Aussackung durch eine Kunststoffprothese, sowie interventionelle Eingriffe mit der Stentgraftbehandlung des infrarenalen Aortenaneurysmas. Der Zugang zur Aorta führt hier über die Leistenarterien, über die eine so genannte Stentprothese in die Aorta eingebracht wird. Ein Stentprothese besteht aus einem mit einer Kunststoffmembran versehenen Metallgitter wobei diese Konstruktion ober- und unterhalb des Aortenaneurysmas fest verankert wird, so dass der Druck des Pulsschlages von der Aortenaneurysmawand ferngehalten und somit die Ruptur (Zerreißung) vermieden werden kann. Das operative Risiko für den Patienten wird durch dieses minimal-invasive Vorgehen deutlich gesenkt.
Aussackung der Kniekehlenarterie
Das Poplitealaneurysma (Gefäßwandaussackung der „Kniekehlenschlagader“) tritt typischerweise bei Männern über 65 Jahren auf, bei denen auch häufig Aneurysmen der Aorta (Hauptschlagader), der Iliacalarterie (Beckenschlagader) und der gegenseitigen Poplitealarterie vorkommen. Die häufigste Ursache echter Aneurysmen ist die Artheriosklerose (Arterienverkalkung). Wesentlich seltener sind Infektionen dafür verantwortlich.
Bei den Poplitealaneurysmen besteht besonders die Gefahr der Verschleppung von Blutgerinnseln oder Wandablagerungen in die Unterschenkelgefässe (sog. arterielle Embolie), wobei in 50 Prozent der Fälle hiernach keine ausreichende Durchblutung mehr erreicht und letztendlich eine Unterschenkelamputation durchgeführt muss. Rupturen (Gefäßzerreißungen) des Poplitealaneurysmas mit starker Einblutung in das Bein treten deutlich seltener auf.
Ein Poplitealaneurysma mit mehr als 2 cm Durchmesser sollte zeitnah operiert werden wobei das Aneurysma aus dem Blutkreislauf ausgeschaltet und die Durchblutung des Unterschenkels durch einen Bypass (Blutumleitung) wiederhergestellt wird.
Krampfaderleiden
Venenchirurgie mit Schwerpunkten der Behandlung der primären Varikosis (Krampfaderleiden) und insbesondere die Behandlung von aufwendigen und anspruchsvollen Varizen-Rezidivoperationen. Schwerpunkt ist hier die chirurgische Behandlung des mit der Krampfadererkrankung in Zusammenhang stehenden Ulcus cruris („offenes Bein“). Bei der Therapie venöser Erkrankungen steht die Wiederherstellung eines funktionstüchtigen Venenkreislaufes unter Berücksichtigung eines kosmetisch optimalen Resultats für uns an erster Stelle.
Durchblutungsstörungen und Fußveränderungen bei Diabetes mellitus
Eingriffe beim diabetischen Fußsyndrom einschließlich der Infektsanierung, Revaskularisierung (Bypassverfahren und/oder Katheterverfahren sowie Stenting) und ggf. Grenzzonenamputation und plastischen Deckung mit Spalthauttransplantaten.
Anlage von Dialyseshunts bei Nierenversagen
Eingriffe der Dialyseshuntchirurgie wie Neuanlagen von Dialysefisteln, Korrekturoperationen und Implantation von Kunststoffdialyseshunts
Behandlung von Gefäßverletzungen nach Unfällen
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS), umgangssprachlich auch „diabetischer Fuß“ genannt, ist ein Syndrom im Zusammenhang mit Diabetes mellitus, das am häufigsten bei Patienten mit Diabetes Typ 2 (sog. Zuckerkrankheit) auftritt und mit einem hohen Risiko für schlecht heilende Wunden am Fuß verbunden ist, die sich zu chronischen Wunden entwickeln können. Nicht selten sind Amputationen erforderlich.
Die Klinik für Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel an der Havel ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (AG) Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Sie engagiert sich in der wirksameren Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes, von der mehr als sechs Millionen von Menschen in Deutschland betroffen sind.
Das Ziel unserer Klink ist es, die Folgen der vom DFS betroffenen Menschen abzumildern und Amputationen zu vermeiden. Hierzu ist eine enge und zielgerichtete Zusammenarbeit aller Mediziner und anderer Berufsgruppen, die mit Patienten, die am Diabetischen Fußsyndrom leiden, beruflich zu tun haben, erforderlich.
Seit 2009 sind wir eine durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifizierte Fußbehandlungseinrichtung für die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS).
Zahlen und Fakten
Hier: Tipps für Patienten - Diabetisches Fußsyndrom - Vorbeugen ist besser als heilen
um eine möglichst zügige stationäre Diagnostik und einen unkomplizierten postoperativen Verlauf zu gewährleisten, bitten wir Sie vor Einweisung Ihres Patienten auf folgende medikamentöse Besonderheiten zu achten:
Bitte beenden Sie die Metformingabe 48 Stunden vor einer möglich geplanten Kontrastmitteluntersuchung oder Operation.
Wir bitten zu beachten, dass zahlreiche unserer Patienten aus verschiedenen Indikationen die Gerinnung beeinflussende Medikamente bekommen.
Notaufnahmen erfolgen direkt über unsere Zentrale Notaufnahme Tel. (03381) 41 29 00 (24 Stunden besetzt)
Gefäßchirurgisches Sekretariat (Verlegung oder geplante Einweisung):
Tel: (03381) 41 13 50
Fax: (03381) 41 13 59
Gefäßchirurgische Station Sr. Stefanie:
Tel: (03381) 41 13 60
Gefäßassistentinnen:
Tel: (03381) 41 13 65
Tel: (03381) 41 13 66
Tel: (03381) 41 13 67
Tel: (03381) 41 13 56
Weiterbildungsbefugnisse:
PD Dr. med. Andrej Udelnow verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Gefäßchirurgie (4 Jahre Gefäßchirurgie) und ist für die Stufe 2 der Arbeitsgemeinschaft vaskulärer Ultraschall der DEGUM zertifiziert.
Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie
Die Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie findet entsprechend dem Logbuch Basischirurgie und Gefäßchirurgie der Gemeinsamen Weiterbildungskommission Chirurgie statt. In regelmäßigen Gesprächen werden Ziele und Schwerpunkte nach unserem Ausbildungscurriculum besprochen und absolvierte Ausbildungszeiträume ausgewertet.
Initiativbewerbungen und Hospitationen sind jederzeit möglich. Die Teilnahme an Kongressen und Weiterbildungen wird gefördert und begrüßt. Die Mitarbeit in Forschung und Lehre wird unterstützt.
Wir bieten Studenten, die eine Famulatur im Fachgebiet Gefäßchirurgie ableisten möchten, einen Einblick in die grundsätzlichen Abläufe im Bereich der klinischen Medizin. Im Rahmen Ihrer Ausbildung bei uns vermitteln wir folgende Inhalte:
Wir bieten Studenten im praktischen Jahr eine praxisrelevante Ausbildung auf dem Fachgebiet Gefäßchirurgie. Um Ihnen eine Entscheidung hinsichtlich der späteren beruflichen Spezialisierung zu erleichtern, ermöglichen wir Ihnen einen vertiefenden Einblick in spezielle medizinische Fachgebiete. Im Rahmen unserer Ausbildung möchten wir Ihnen das Fachgebiet möglichst umfassend in allen seinen Facetten nahebringen.
Inhalte und Charakteristika der PJ-Tätigkeit in der Klinik für Gefäßchirurgie: