Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Birgit Didczuneit-Sandhop
Kontakt
Frau Beger
Sekretariat
Prof. Dr. med.
Birgit Didczuneit-Sandhop
Chefärztin
Liebe Patientinnen, Patienten und Angehörige, sehr geehrte Kolleginnen, Kollegen und Besucher,

die HNO-Klinik des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havels ist im Land Brandenburg eine der führenden Adressen ihrer Art. Mit unserem breit aufgestellten Expertenteam untersuchen und behandeln wir Erkrankungen der Ohren, der Nase und ihrer Nebenhöhlen, der Mundhöhle und des Rachenraumes, Speicheldrüsen sowie der Luft- und oberen Speisewege. Außerdem führen wir plastische Operationen im Gesicht und am Hals durch. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wiederherstellung eines erholsamen Schlafes in unserem Schlaflabor.  Wir bieten dazu in Kompetenz unserer Fachärztin für Somnologie (Schlafmedizin) eine Rhonchopathie-Sprechstunde an. Unsere Oberärztin Frau Manja Jolie ist Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie und bietet eine pädaudiologische und eine Sprechstunde für Stimmstörungen an. Unser modernes Stroboskopiegerät mit Videoaufzeichnung bietet die Möglichkeit der Stimmfeldmessung. Zur Diagnostik von Stimmstörungen stehen ein modernes Stroboskopiegerät mit Videoaufzeichnung sowie Möglichkeit der Stimmfeldmessung zur Verfügung. Sie können sich sicher sein: Wir geben unser Bestes, um Ihnen eine ganzheitlich-medizinische Behandlung auf höchstem Niveau anzubieten. Kompetente ärztliche und pflegerische Betreuung sind dabei genauso selbstverständlich für uns wie menschliche Zuwendung und persönliche Beratung.

Sehr geehrte Patienten,

wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen. Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Haben Sie bitte aber auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund akuter Notfälle nicht immer sofort auf jede Anfrage antworten können. Seien Sie jedoch versichert, dass alle medizinisch notwendigen und dringlichen Leistungen immer rechtzeitig und in allem gebotenen Umfang erfolgen werden. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.

Sprechstunde

Zeiten

Anmeldung für Operationen und Sprechstunden
Ansprechpartnerin: Frau Beger (Chefarztsekretariat)

Anmeldung und Terminvergabe: werktags, 09:00 – 12:00 Uhr
(03381) 41 17 00
hno@uk-brandenburg.de

Sprechstunde bei Chefärztin Dr. med. Birgit Didczuneit-Sandhop

  • Privatsprechstunde nach persönlicher Vereinbarung auch am Samstag oder Sonntag
  • Tumordispensairebetreuung
  • Spezialsprechstunde für Patienten, die von HNO-Fachärzten vorgestellt werden
  • Für die Sprechstunde ist ein Überweisungsschein von einem HNO-Facharzt erforderlich
  • Ästhetische Medizin (Faltenunuterspritzung mit Fillern und Faltenreduktion mit Botolinum Toxin, Fadenlifting)

Dienstag 13:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag 13:00 – 16:00 Uhr

Sprechstunde bei Oberarzt Dr. med. Andreas Wichterei

  • Untersuchung von Patienten mit Schlaf-/Atemstörungen bzw. Schnarcher, Diagnostik und Therapie
  • Für die Sprechstunde ist ein Überweisungsschein von einem HNO-Facharzt/Pulmologen erforderlich

Mittwoch 13:00 – 16:00 Uhr

Wichtige Kontaktinformationen

Wir sind für Sie da – 365 Tage im Jahr.

Mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegefachkräften, die über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Erkrankungen verfügen. Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserem Sekretariat:


Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Gesichts- und Halschirurgie
Prof. Dr. med. Birgit Didczuneit-Sandhop
Chefärztin
Tel.: (03381) 41 17 00 (Sekretariat Frau Beger)
Fax.: (03381) 41 17 09
E-Mail: hno@uk-brandenburg.de

Bei Notfällen
Rettungsstelle / Notfallambulanz (24h-Hotline)
(03381) 41 29 00

Hier finden Sie uns:

Station 3.0 C - Tel. : (03381) 41 17 26

Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Hochschulklinikum der MHB
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Gesichts- und Halschirurgie
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel

Leistungsspektrum

Unsere Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Gesichts- und Halschirurgie befasst sich mit allen konservativen (nicht-operativen) und operativen Therapieverfahren sowie der detaillierten Diagnostik aller Beschwerden im Bereich Hals-Nasen-Ohren. Vom Kind bis zum Senior sind wir auf alle Erkrankungen im HNO-Bereich sehr gut vorbereitet und versorgen Sie immer kompetent und gewissenhaft. Im Bereich der Basischirurgie nehmen wir beispielsweise die Entfernung erkrankter Mandeln, Korrekturen der Nasenscheidewand oder Fremdkörperentfernungen im Gehörgang vor. Über alle weiteren Behandlungsschwerpunkte können Sie gern im Folgenden ausführlich informieren.

Behandlungskonzepte

  • Krankheiten des Verdauungstraktes
  • Krankheiten des Stoffwechsels und Hormonhaushaltes
  • Krebserkrankungen und Krankheiten des blutbildenden Systems
  • Palliativmedizin

Tumormedizin

Die Tumormedizin (Onkologie) stellt einen fachübergreifenden Schwerpunkt unseres Zentrums dar. In der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin wird die gesamte Bandbreite spezialisierter Diagnostik und medikamentöser Therapie von hämatologischen Erkrankungen, Lymphomen und Leukämien geleistet.

Die Hochdosistherapie und Stammzelltransplantationen sowie Strahlentherapie erfolgen in enger Abstimmung mit der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam bzw. mit dem MVZ Strahlentherapie der Ostprignitzer Gesundheitsdienste auf dem Krankenhausgelände. Außerdem leisten wir Palliativbehandlung und palliativmedizinische Akutinterventionen. In allen genannten Bereichen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Onkologischen Schwerpunktpraxis, die sich ebenfalls auf dem Gelände des Klinikums befindet.

Interdisziplinäres Tumortherapiezentrum

Das Zentrum für Innere Medizin II beteiligt sich federführend am Interdisziplinären Tumortherapiezentrum. Es verantwortet klinische Studien, die Psychoonkologische Versorgung und die Interdisziplinäre Tumorkonferenz.

Diabetisches Fußsyndrom

Die Behandlung der Volkskrankheit Diabetes mellitus erfordert neben der langfristigen Führung und Einstellung immer wieder akute Korrekturen von Stoffwechselentgleisungen und Maßnahmen zur speziellen Vorbeugung oder Behandlung von Komplikationen wie dem Diabetischen Fußsyndrom. Als anerkanntes Diabeteszentrum bietet unsere Klinik das gesamte Spektrum von der Erstdiagnostik über die Diabetikerschulung und Mitbetreuung aller Diabetespatienten im Hause bis zur maßgeblichen Beteiligung am zertifizierten Zentrum zur Behandlung des diabetischen Fußsyndroms.

 
Spezialbereiche und Schwerpunkte
  • Endonasale mikroskopische Nasennebenhöhlen-Chirurgie
  • mikrochirurgische Ohroperationen, einschl. Gehörverbesserung
  • Tumoroperationen, einschl. Lasertechnik
  • Plastische Operationen, insbesondere Septorhinoplastiken
  • Einsatz knochenverankerter und implantierbare Hörgeräte
  • Tubenballondilation
  • Ballonsinuplastik der Nasennebenhöhlen
  • Moderne Schwindeldiagnostik
  • Wespen- und Bienengiftdesensibilisierung
  • Stationäre Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atemstörungen (Rhonchopathie und Schlafapnoesyndrom)
  • Untersuchung im Schlaflabor und Einstellung auf nCPAP-Therapie bei Schlafapnoesyndrom
  • Cochlea-Implantat (Hörprothese für Gehörlose)
  • Implanatation von Hörgeräten

Phoniatrie [&] Pädaudiologie

Durch unsere Fachärztin für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen sind wir auf folgende weitere Bereiche spezialisiert:

  • Diagnostik von Stimm- und Sprachstörungen
  • Mikrochirurgie im Bereich des Larynx einschließlich stimmverbessernder Operationen, z.B. Stimmlippenaugmentation
  • Erstellung von phoniatrischen Gutachten (Stimmgutachten)
  • Diagnostik von Schluckstörungen
  • Diagnostik von Hörstörungen im Kindesalter
  • Neugeborenenhörscreening
Stationäre Behandlungen

Mund, Nase, Rachen

  • Mandeloperation
  • Submandibularis-Operation
  • Ohrspeicheldrüsen-Operation
  • Rachenmandel-Operation
  • Ranula-Operation
  • Uvulo-Velo-Pharyngoplastik
  • Tumoroperationen des Gebietes
  • Inzision von Abszessen und Phlegmonen im Mund- und Nasenrachenraum
  • Probeexcisionen aus dem Mundrachen/Tonsillen, Nasen-Rachenraum
  • Speichelgangsschlitzung, Speichelgangsunterbindung, Speichelsteinentfernung
  • Ballondilatation der Eustachischen Röhre
  • Sialendoskopie – Endoskopie der Speicheldrüsen

Kehlkopf, Trachea, Speiseröhre

  • Fremdkörperentfernung aus Luft- oder Speiseröhre
  • Mikrolaryngoskopie, einschl. Abtragen von Stimmbandpolypen
  • Laryngektomie (Kehlkopftotalentfernung)
  • Kehlkopf-Tumoroperationen mittels Laser
  • Lasertumorentfernung von Hypopharynxtumoren
  • Tracheotomie und plastischer Tracheostomaverschluss
  • Beatmungstracheo-Bronchoskopie
  • Ösophagoskopie
  • Ösophagusbougierung
  • Ösophagusdivertikel-Operation endoösophageal mit Laser
  • Laterale Pharyngotomie
  • Eröffnung von Abszessen
  • Einlage von Stimmprothesen nach Entfernung des Kehlkopfes
  • Plastischer Verschluss von defekten mit gefägestielten Lappenplastiken

Nase, Nasennebenhöhlen, Gesicht

  • Fremdkörperentfernungen
  • Lateroposition der unteren Muscheln mit Laserkaustik (Diodenlaser)
  • Nasenklappenerweiterung mit Prothese à Wengen
  • Korrektur der Nasenscheidewand, Nasenflügel, Nasenstegverschmälerung
  • Septumplastik
  • Septorhinoplastik
  • Septumhämatom-Operation
  • Nasenbeinreposition nach Fraktur
  • Kaustik bei Nasenbluten/operative Blutstillung Nase/Unterbindung A. sphenopalatina
  • Operative Behandlung von Synechien/Vernarbungen
  • Endoskopische und mikroskopisch-endoskopische Nasennebenhöhlen-Operation (Kieferhöhle, Stirnhöhle, Siebbein, Keilbeinhöhle)
  • Behandlungsmethode der Nasennebenhöhlen zur Erweiterung der verengten Zugänge: Ballonsinoplastik
  • Entfernung invertiertes Papillom
  • osteoplastische Stirnhöhlenoperation von außen
  • Plastischer Verschluss einer Kieferhöhlenfistel nach Zahnextraktion
  • Rhinobasisfraktur – operative Versorgung, m./o. Duraplastik
  • Plastische Wiederherstellung nach Schädelfrakturen – Mini-Osteosynthese-Operation
  • Operative Behandlung der rhinogenen Meningitis und Orbitalphlegmone
  • Wundversorgung Gesicht- und Hals-Bereich
  • Hauttumor-Exstirpation
  • MidfacialDegloving bei Tumoren bzw. Frakturen
  • Spaltung der Orbita bei malignem Ex-Ophthalmus
  • plastische Operationen im Gesicht/Lappenplastiken
  • Endonasale Dacryo-Zystorhinostomie bei Tränenwegserkrankungen/Tränensackeröffnung von der Nase
  • Entfernung von Osteomen aus Nasennebenhöhle

Hals

  • Lymphknotenexstirpation
  • Mediale und laterale Halszysten-/Fistel-Operation
  • Halslymphknotenabszess/Phlegmone-Operation
  • Neck dissection/Halslymphknotenausräumung
  • Operation des Madelungschen Fetthalses

Ohren

  • Fremdkörperentfernung Gehörgang
  • Ohrmuschelplastik
  • Othämatom-Operation
  • Operative Behandlung von Ohrmuschelverletzungen und –gewächsen
  • Gehörgangsstenose-Exostosen-Operation
  • Tympanoplastik
  • Myringoplastik
  • Parazentese m./. Paukendrainage
  • Entfernung Paukendrainage
  • Antrotomie
  • Mastoidektomie
  • Ohrradikal-Operation bei Labyrinthfistel, otogener Meningitis, Sinusthrombose
  • Sanierende Ohr-Operation mit Tympanoplastik/gehörverbessernde Operation
  • Otosklerose-Operation
  • Otobasale Fraktur –operative Versorgung m./o. Duraplastik
  • Retroauriculäre und präauriculäre Fistel-Operation
  • Nach-Operationen bei Rezidiv einer chronischen Otitis media mit Zustand nach Operation
  • knochenverankerte Hörgeräte und BAHA
  • Implantierbare Hörgeräte: Bone Bridge und Vibrant Soundbridge
  • Cochlea-Implantat (Hörprothese für Gehörlose)
  • Implantation vollimplantierbares Hörgerät: Carina
Ambulante Behandlungen

Eingriffe

  • Ohranlegeplastiken
  • Rachenmandelentfernungen bei Kindern
  • Paukendrainagen in Lokalanästhesie

Audiometrie

Alle Untersuchungsmethoden der subjektiven Audiometrie im Schwellen- und überschwelligen Bereich:

  • Tonschwellenaudiogramm, Sprachaudiogramm, Marburger Satzverständnistest
  • überschwellige audiologische topische Diagnostik von Hörstörungen

Kinderaudiometrie

  • Geräuschzuwendungsreaktionen
  • Spielaudiogramme

Mittelohrdiagnostik

  • Tympanometrie
  • Stapediusreflexregistrierung

Objektive Audiometrie

  • über Ableitung akustisch-evozierter Potentiale – BERA, CERA
  • über Ableitung otoakustischer Emissionen – OAE, TOAE, DPOAE
  • Neugeborenen-Hörscreening mit AABR

Otoneurologische Diagnostik

  • vestibulo-spinale Reaktionen
  • rotatorische Vestibularisprüfung
  • Messung Spontan-, Lagerungs-, Provokationsnystagmus
  • Romberg-Versuch
  • Blindzielgang
  • Computer-Videonystagmografie – kalorische Reizung mit Wasser bzw. Luft
  • VEMP
  • e-Hit (Kopfimpulstest)
  • Optokinetik - subjektive Vertikale

Rhinomanometrie (Nasenfunktionsdiagnostik)

Gustometrie und Olfactometrie

Allergologie

  • Testung Prick/intracutan auf Insektengifte
  • Hyposensibilisierung stationär (hohes Schockrisiko)

Diagnostik und Therapie Schlafapnoe und Rhonchopathie

  • ambulantes Schlafapnoe-Screen
  • ambulante Polysomnografie
  • ambulante ncPAP-Einstellung bei Schlafapnoe
  • Apnoscreen ambulant zu Hause
  • Diagnostik im Schlaflabor
  • Einstellung auf cPap-Therapie im Schlaflabor bei Schlafapnoesyndrom
Konservative Therapien
  • Stationäre Behandlung aller behandlungsbedürftigen Erkrankungen des Fachgebietes, die nicht ambulant behandelt werden können
  • Schwindelrehabilitation (Anleitung auch für Nintendo Wii)
  • Stationäre Polysomnografie
  • Stationäre nCPAP-Einstellung
  • Alternative Therapie des Morbus Meniere durch Niedrigdruck-Impulstherapie unter Verwendung des Meniett-Gerätes (Medtronic) bzw. desP-100 (Enttex)
  • Intratympanal Injektion von Medikamenten bei z.B. Hörsturz

Hörgeräteimplatation

Nachfolgend führen wir einige Beispiele zu unseren Methoden der Hörgeräteimplatation auf.

Ohrchirurgie

Die Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde führt Operationen durch, die notwendig sind, wenn Trommelfellperforationen vorhanden sind oder die Gehörknöchelchenkette nicht mehr beweglich ist oder defekt. Weiterhin werden auch chronische Knocheneiterungsentzündungen operiert. Daneben führen wir auch bei Otosklerose, eine Versteifung des Steigbügels eine Stapesplastik durch. Sämtliche Operationen werden mit dem Operationsmikroskop in der Regel in Narkose durchgeführt. In manchen Fällen kann ein Patient mit einem Hörgerät nicht mehr ausreichend versorgt werden und nicht mehr gut hören. Auch in Fällen von ständig nässenden Gehörgängen hilft oft nur ein Hörgerät, welches operativ eingebaut werden kann. Solche Hörgeräte können in das Mittelohr eingesetzt werden und dort eine höhere Verstärkung erzielen. Es gibt auch Hörgeräte, die im Knochen, hinter dem Ohr verankert werden und so den Schall direkt über den Knochen übertragen. Wenn das Ohr taub ist, kann ein Cochlear-Implant die richtige Entscheidung sein. Auch dieses implantieren wir.

Mit Fragen über unsere Überweisungssprechstunde können Sie sich einen Termin holen und wir besprechen Ihre Situation gerne mit Ihnen. Die Sprechstunde wird von Frau Dr. med. Didczuneit-Sandhop durchgeführt.

Sprechstundenzeiten sind Dienstag und Donnerstag
Frau Bartels: 0 33 81 - 41 17 39
Terminvergabe: 0 33 81 - 41 17 00
Fax: 0 33 81 - 41 17 09
E-Mail: hno@uk-brandenburg.de

Neurgeborenenhörscreening

Unmittelbar nach der Geburt führen wir bei unseren Neugeborenen eine Früherkennungsuntersuchung durch, das sogenannte Neugeborenenhörscreening. Möglichst vor der Entlassung aus der Geburtsklinik soll diese Untersuchung erfolgen. Ergibt sich dabei ein kontrollbedürftiger Befund, erfolgt eine spezialisierte Prüfung bei Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt bzw. auch eine sogenannte AABR (Automated Auditory Brainstem Response). Sollten sich hier Auffälligkeiten ergeben, beraten wir Sie gerne zu dem weiteren Vorgehen.

Implantierbare Hörsysteme, Knochenverankerte Hörsysteme

Bei Patienten, bei denen das Ohr entzündet ist, das äußere Ohr oder das Mittelohr fehlgebildet ist, können knochenverankerte Hörsysteme helfen, wenn normale Hörgeräte nicht einsatzfähig sind. Bei Patienten die taub sind, kann das Ohr durch ein Cochlear-Implant rehabilitiert werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit bei ertaubten Patienten knochenverankerte Hörgeräte einzusetzen am ertaubten Ohr um den Schall auf das gesunde Ohr weiterzuleiten.

Aktive Mittelohrimplantate

Die aktiven Mittelohrimplantate werden bei Patienten eingesetzt, die eine chronische Mittelohrentzündung haben bzw. einen Folgezustand nach häufigen Operationen am Mittelohr sowie bei höhergradiger Schwerhörigkeit, die im Innenohr entsteht. Dabei wird ein Implantat, welches vibriert an den Strukturen des Mittelohres angeschlossen und überträgt damit die Schwingung zum Innenohr, z. B. Vibrant Soundbridge.

Knochenverankerte Hörgerate

Bei dem OSIA-Hörgerät handelt es sich um ein Hörgerät was auf dem Knochen retroaurikulär verankert wird und dann durch einen piezoelektrischen Effekt die Schwingungen auf das Innenohr überträgt und ein Schallleitungsdefizit ausgleicht.

Cochlear-Implantate

Cochlear-Implantate kommen bei hochgradiger Schwerhörigkeit oder bei Taubheit zum Einsatz, sie können auf einer oder auf beiden Seiten eingesetzt werden und leiten die Impulse des äußeren Teils (Sprachprozessor) über den Hörnerv weiter. Eine Elektrode wird dazu in das Innenohr eingeführt. Nach dieser Operation führen wir eine Anschaltung, etwa 6 Wochen nach der Operation durch. Zur weiteren Rehabilitation werden die Patienten zur Hörrehabilitation an das Oberlinhaus Potsdam weitergeleitet. Dort wird ein Rehabilitationsrhythmus festgelegt, der sich an die jeweiligen Bedingungen und Bedürfnisse der Patienten anpasst, genauere Informationen erhalten Sie in unserer Sprechstunde.

Sehr geehrte Kollegen,

es findet regelmäßig ein Qualitätszirkel HNO statt, der von der Landesärztekammer mit 3 Punkten zertifiziert wird.

Unser Team
Erfahrung und Fachkompetenz

Prof. Dr. med.
Birgit Didczuneit-Sandhop
Chefärztin
Dr. med.
Josefine Holdys-Spierling
Oberärztin
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