Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin

Peter Markus Deckert
Kontakt
Julia Winkelmann
Chefarztsekretärin
Prof. Dr. med.
Peter Markus Deckert
Klinikdirektor, Leiter Onkologischen Zentrums
Liebe Patienten und Angehörige, sehr geehrte Kollegen und Besucher,

Willkommen in der Klinik für Hämatologie & Internistische Onkologie, das Ärzte und Pflegeteam  ist besonders erfahren in der Behandlung von infektiologischen Erkrankungen, von Diabetes und Folgeerkrankungen sowie der Therapie von Tumoren. Durch die enge Zusammenarbeit der Klink für Gastroenterologie und der Klinik für Onkologie können wir eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau gewährleisten. Um dieses hohe Niveau halten zu können, überprüfen und erneuern wir ständig unsere Prozesse im Rahmen unseres Qualitätsmanagement.
Wir erforschen Erkrankungen der Leber, des Verdauungstrakts sowie die Entstehung von Tumorerkrankungen, um in der Zukunft noch erfolgreichere Therapien zur Verfügung zu haben.

Weitere Informationen zu unseren Schwerpunkten und zu unseren Kompetenzzentren, wie dem Darmzentrum, dem Onkologischen Zentrum, dem Kontinenz Zentrum, dem Zentrum für translationale Forschung und dem Leberzentrum stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ihr Vertrauen ist unser Ansporn: Fühlen Sie sich bei uns gut aufgehoben!

Sehr geehrte Patienten,

wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.

Beschwerden/Krankheitsbilder

Terminvereinbarung

Chronische entzündliche Darmerkrankungen
mit Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Lüth

Mittwoch 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr 03381/411600

Lebersprechstunde
mit OA Dr. med. Andreas Dippel

Mittwoch 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr
03381/411610

Pankreas-Sprechstunde & Komplexe Endoskopie
mit OA Dr. med. Götz Mollenauer

nach Vereinbarung
03381/411610

Infektiologie, unklares Fieber
mit OA Dr. med. Till Bornscheuer

nach Vereinbarung
03381/411600

Ambulante Koloskopie
mit OÄ Dr. med. Marina Jachum

nach Vereinbarung
03381/411610

Sprechstunden für Gespräche mit Angehörigen

Dienstag und Donnerstag: 15:00 – 16:30 Uhr
Telefonische Terminvereinbarungen zur Vermeidung von Wartezeiten sind möglich:
Station 3.1D: (03381) 41 18 60
Station 3.1C: (03381) 41 16 20

Privatsprechstunde Darmkrebsfrüherkennung, Diagnostik der Speiseröhre; Lebersprechstunde
Klinikdirektor und Chefarzt Prof. Dr. med. S. Lüth

Dienstag und Donnerstag: 14:00 – 16:00 Uhr oder nach Vereinbarung
Anmeldung per Telefon: (03381) 41 16 00

Privatsprechstunde Diabetes mellitus, Schilddrüse
Leitender Oberarzt Dr. med. C. Gerhardt

nach Terminvereinbarung
Anmeldung: (03381) 41 16 00

Privatsprechstunde Hämatologie und Internistische Onkologie
Klinikdirektor und Chefarzt Prof. Dr. med. P. Markus Deckert

nach Terminvereinbarung
Anmeldung: (03381) 41 16 00

Wichtige Kontaktinformationen

Mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegefachkräften, die über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung internistischer Erkrankungen verfügen. Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserem Sekretariat:

Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Hepatologie
Prof. Dr. med. Stefan Lüth
Klinikdirektor und Ärztlicher Leiter des Zentrums

Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
Prof. Dr. med. P. Markus Deckert
Klinikdirektor

Sekretariat Innere Medizin II
E-Mail: innere.med.2@uk-brandenburg.de
Tel.: (03381) 41 16 00
Fax: (03381) 41 16 09

Bei Notfällen
Rettungsstelle / Notfallambulanz (24h-Hotline)
(03381) 41 29 00

Hier finden Sie uns:

Station 3.1C - Tel.: (03381) 41 16 26
Station 3.1D - Tel.: (03381) 41 18 60

Onkologie
Station 3.1C

Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Zentrum für Innere Medizin II
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel

Leistungsspektrum

Die Behandlungsschwerpunkte des Zentrums für Innere Medizin II sind die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane und der Bauchspeicheldrüse (akute und chronische Pankreatitis) sowie des Diabetes. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Tumorerkrankungen sowie die Behandlung von infektiologischen Erkrankungen. Darüber hinaus betreuen wir eine Vielzahl von Patientinnen und Patienten mit allgemein-internistischen Erkrankungen.

Untersuchungsmethoden

Das Leistungsangebot unseres Zentrums umfasst die Endoskopie, die Mini-Laparoskopie, den Ultraschall inkl. Endosonographie. Außerdem werden hier die Interventionen, wie Punktionen des Knochenmarks und Anlage von zentralvenösen Kathetern, extrakorporale Stoßwellenlithotripsie von Pankreasgangsteinen durchgeführt.

Besondere Expertise besitzen wir bei der von uns mitentwickelten Technik der Mini-Laparoskopie sowie der TIPS-Anlage. Des Weiteren bieten wir als einziges Zentrum im südlichen Bundesland Brandenburg die nicht invasive Leberelastizitätsmessung an.

  • Endoskopie
  • Mini-Laparoskopie
  • Ultraschall
  • Endosonographie
  • Funktionsuntersuchung der Speiseröhre
  • Knochenmarkdiagnostik
  • Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie

Schwerpunkte

  • Leberzentrum
  • Onkologisches Zentrum
  • Darmzentrum
  • Studienzentrum
  • Zentrum für translationale Forschung

Behandlungskonzepte

  • Krankheiten des Verdauungstraktes
  • Krankheiten des Stoffwechsels und Hormonhaushaltes
  • Krebserkrankungen und Krankheiten des blutbildenden Systems
  • Palliativmedizin

Gastroenterologie und Hepatologie

Ein Schwerpunkt unserer Patientenversorgung und unserer Forschung sind Lebererkrankungen. Sowohl die akuten wie die chronischen Entzündungen der Leber als auch die Leberzirrhose und ihre Komplikationen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Behandlung von Darmerkrankungen, insbesondere von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Hier können wir unseren Patienten eine Reihe interessanter neuer Medikamente im Rahmen von Studien anbieten (das sollte man anklicken können und dann auf Studienzentrum gelangen). Darüber hinaus sind wir ein zertifizierter Zentrum zur Behandlung des Diabetes sowie des diabetischen Fußsyndroms).

Tumormedizin

Die Tumormedizin (Onkologie) stellt einen fachübergreifenden Schwerpunkt unseres Zentrums dar. In der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin wird die gesamte Bandbreite spezialisierter Diagnostik und medikamentöser Therapie von hämatologischen Erkrankungen, Lymphomen und Leukämien geleistet.

Die Hochdosistherapie und Stammzelltransplantationen sowie Strahlentherapie erfolgen in enger Abstimmung mit der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam bzw. mit dem MVZ Strahlentherapie der Ostprignitzer Gesundheitsdienste auf dem Krankenhausgelände. Außerdem leisten wir Palliativbehandlung und palliativmedizinische Akutinterventionen. In allen genannten Bereichen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Onkologischen Schwerpunktpraxis, die sich ebenfalls auf dem Gelände des Klinikums befindet.

Interdisziplinäres Tumortherapiezentrum

Das Zentrum für Innere Medizin II beteiligt sich federführend am Interdisziplinären Tumortherapiezentrum. Es verantwortet klinische Studien, die Psychoonkologische Versorgung und die Interdisziplinäre Tumorkonferenz.

Diabetologie

Eine optimale interdisziplinäre Betreuung von Diabetespatienten sollte heute in einer von der Deutschen Diabetesgesellschaft anerkannten Behandlungseinrichtung für Typ-1 und Typ-2-Diabetes erfolgen. Als eine solche anerkannte Behandlungseinrichtung verfügt unsere Diabetesabteilung im Zentrum für Innere Medizin II über eine hohe Kompetenz in der Behandlung des Diabetes mellitus und seiner Folgeerkrankungen und Komplikationen. Als integrierter Bestandteil im Spektrum der Versorgung des Städtischen Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel hat unsere Abteilung optimale Vorausssetzungen für eine hochmoderne und qualitativ anspruchsvolle Diabetesversorgung unserer Patienten.

Psychoonkologie

Sobald die Diagnose einer Tumorerkrankung im Raum steht bieten wir niedrigschwellig allen Patientinnen und Patienten nach individuellem Bedarf psychoonkologische Unterstützung an.

Ziele und Aufgaben der Psychoonkologie sind:

  • Psychosoziale diagnostische Abklärung
  • Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung
  • Vorbeugung von Folgeproblemen
  • Aktivierung individueller Bewältigungsressourcen
  • Lebensqualität
  • Berücksichtigung des sozialen Umfeldes
  • Organisation der ambulanten Weiterbetreuung
  • Fortlaufende Dokumentation und Evaluation
  • Psychoonkologische Weiterbildung

Palliativmedizin

Auf der Palliativstation werden Menschen betreut, die unter einer (voraussichtlich) unheilbaren Erkrankung leiden. Sie werden dort von einem multiprofessionellen Team – bestehend aus speziell qualifiziertem Pflegepersonal und Ärzten, Physiotherapeutin, Psychologin, Sozialarbeiterin, Musiktherapeutin und ggf. Seelsorger(in) - betreut, welches gemeinsam eine umfassende Symptomlinderung anstrebt, und dabei sowohl die körperlichen Beschwerden des Patienten, als auch die seelisch-emotionalen und sozialen Nöte des Patienten und seiner Angehörigen und die weiteren Lebens- und ggf. Betreuungsperspektiven möglichst umfassend zu berücksichtigen versucht.

Kreativität, Flexibilität und Empathie prägen den ganzheitlichen Betreuungsansatz. Die enge Zusammenarbeit im Team soll eine möglichst gute Abstimmung auf jeden einzelnen Patienten ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen des Klinikums soll eine bestmögliche fachliche Qualität der Betreuung gewährleisten. Die Integration von komplementärmedizinischen Ansätzen ist durch entsprechend qualifiziertes Personal möglich.
Über die Jahre ist eine enge Kooperation mit Hausärzten, palliativen Netzwerken, Pflegediensten und anderen Kooperationspartnern gewachsen.

Gut zu wissen:
Wenn es der Erkrankungszustand erlaubt und es dem Wunsch von Patient und Angehörigen entspricht, wird eine Entlassung nach Hause angestrebt. Die anschließende Betreuung wird in Abstimmung mit den obengenannten Kooperationspartnern durch das Palliativteam organisiert. Sollte die Verlegung in andere Pflegeeinrichtungen oder ein Hospiz angestrebt werden, kann dieses entsprechend gebahnt werden.

Der Weg zu uns auf die Palliativstation:
- Einweisung über den Hausarzt oder den betreuenden Facharzt nach telefonischer Rücksprache.
- Übernahme über konsiliarische Besuche aus anderen Abteilungen unseres Krankenhauses
- Übernahme aus anderen Krankenhäusern oder Pflegeinrichtungen nach telefonischer Rücksprache

Stationäre Aufnahme

Aufnahme

Eine geplante stationäre Aufnahme zu diagnostischen Punktionen oder endoskopischen Untersuchungen verläuft in folgenden Schritten:

  • Ihr einweisender Arzt stellt Ihnen eine „Verordnung von Krankenhausbehandlung“ (Einweisung) aus.
  • Sie lassen sich die Einweisung von Ihrer Krankenkasse mit einer Kostenübernahmeerklärung bestätigen (persönlich oder per Post, Einzelheiten bei Ihrer Krankenkasse).
  • Sie vereinbaren unter der Telefonnummer (03381) 41 16 10 einen sogenannten vorstationären Arzttermin in unserem Interdisziplinären Ambulanzzentrum (IAZ).
  • Bei diesem Termin werden die nötigen Aufklärungsgespräche geführt, falls nötig Blutproben entnommen und ggf. die bereits vorhandenen Untersuchungsergebnisse durchgesehen, und Sie bekommen den Termin für die stationäre Aufnahme genannt.
  • Am Aufnahmetag stellen Sie sich zur vereinbarten Zeit direkt auf der betreffenden Station vor. Die geplante Untersuchung kann meist noch am selben Tag durchgeführt werden.

In bestimmten Fällen vereinbart Ihr einweisender Arzt mit uns ein etwas abweichendes Vorgehen, das Ihnen dann erklärt wird.

Was Sie mitbringen sollten:

Zu jeder geplanten Aufnahme ist es wichtig, dass Sie neben den Gegenständen Ihres persönlichen Bedarfs folgendes mitbringen:

  • Ihre Einweisung mit der Kostenübernahmeerklärung sowie Ihre Chipkarte
  • Ihre regelmäßig eingenommenen Medikamente mit Dosierung oder eine Liste, aus der diese hervorgehen (z.B. auf einem aktuellen Arztbrief)
  • Heil- und Hilfsmittel, die Sie benötigen, insbesondere Lesebrille, Hörgerät, Gehstützen etc.
  • Alle aktuellen medizinischen Unterlagen (Arztbriefe, Röntgenbilder), die sich in Ihrem Besitz befinden.

Bitte lassen Sie Schmuck, größere Geldbeträge und andere Wertsachen zu Hause. Im Falle eines Verlustes kann kein Ersatz geleistet werden.

Palliativpatienten

Falls Sie oder ein Angehöriger von Ihnen spezialisierte stationäre Palliativversorgung benötigt, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt. Stellt dieser fest, dass die Krankenhausbehandlung notwendig ist, wird er Ihnen eine Notfalleinweisung ausstellen und sich direkt mit unserem Palliativmediziner in Verbindung setzen. Die Aufnahme wird dann noch am selben Tag ermöglicht und der Weg über die Rettungsstelle entfällt.

Sehr geehrte Kollegen,

zur Optimierung unserer Zusammenarbeit haben wir nachfolgend wichtige Informationen für Sie zusammengestellt.

Elektive Aufnahmen

Elektive Aufnahmen erfolgen über unser Interdisziplinäres Ambulanzzentrum (IAZ).
Telefonische Anmeldung bitte unter: (03381) 41 16 10

Für die gezielte elektive Aufnahme auf die Station bitten wir, direkt mit dem zuständigen Oberarzt Kontakt aufzunehmen. Ein Formular zur Anmeldung elektiver Diagnostik/Therapie können Sie hier herunterladen:

Verlegungen aus anderen Krankenhäusern

Für eine Verlegung ist grundsätzlich die Absprache mit dem zuständigen Oberarzt notwendig.

Palliativversorgung

Für die Zuweisung von Patienten zur akuten palliativmedizinischen Versorgung bitten wir um telefonische Anmeldung unter (03381) 41 16 57. Die Aufnahme erfolgt noch am selben Tag. Der Weg über die Rettungsstelle oder das Interdisziplinäres Ambulanzzentrum (IAZ) ist nicht notwendig.

Weiterbildung

Weiterbildungsbefugnisse:

Der Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie, Hepatologie & Infektiologie, Prof. Dr. med. S. Lüth verfügt nach alter WBO gemeinsam mit den Klinikdirektoren des Zentrums Innere Medizin I über 6 Jahre Weiterbildungsbefugnis Innere Medizin, außerdem über 2 Jahre Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie und nach neuer WBO jeweils über 3 Jahre Innere Medizin und 3 Jahre Schwerpunkt Gastroenterologie.

Der Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Prof. Dr. med. P. Markus Deckert, verfügt über 36 Monate Weiterbildungsbefugnis im Fachgebiet Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie. Gemeinsam mit den weiteren internistischen Kliniken ist die volle Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie sichergestellt.

Weiterbildungspläne:

Cirrhose Centrum Brandenburg

Patienten mit chronischen Lebererkrankungen bis hin zur Leberzirrhose sollten in gut vernetzten Zentren mit großer Erfahrung behandelt werden.

Die Leberzirrhose ist eine komplexe Erkrankung und läuft bei den unterschiedlichen Patienten individuell verschieden sowie das Auftreten der unterschiedlichen Komplikationen der Leberzirrhose, wie der Varizenblutung, das Auftreten von Bauchwasser oder sogar des hepatozellulären Karzinoms. Gegebenenfalls muss der Patient rechtzeitig auf eine Lebertransplantationsliste damit er im Ernstfall nicht an der Leberzirrhose verstirbt.

Darum ist die Behandlung in einem kompetent vernetzten Leberzirrhosezentrum so wichtig. Vernetzung bedeutet, dass unterschiedliche Fachabteilungen interdisziplinär zusammen arbeiten. Es sollte immer der wissenschaftliche Fortschritt berücksichtigt werden. Häufig werden moderne multimodale Therapien aus unterschiedlichen Fachabteilungen eingesetzt, die zuvor in einem Experten-Treffen mit Ärzten aus allen relevanten beteiligten Fachabteilungen besprochen worden sind, sog. Zirrhose-Boards, und die dem Patienten dann vorgeschlagen werden. Die Umsetzung erfolgt immer nur gemeinsam mit dem Patienten und nach seinen Wünschen nach entsprechender Aufklärung.

Unser Ziel ist es, dass jeder Patient die für Ihn optimale Therapie bekommt.

Univ. Prof. Dr. Stefan Lüth
Klinikdirektor Gastroenterologie, Diabetologie & Hepatologie

Univ. Prof. Dr. René Mantke
Klinikdirektor Allgemein- und Viszeralchirurgie

Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie, Hepatologie & Infektiologie.

Unsere Klinik arbeitet auf den Gebieten der Gastroenterologie, Infektiologie, Hepatologie, Endoskopie und Immunologie. Wir erforschen das Phänomen der lebervermittelten Immuntoleranz im Kontext von Autoimmunerkrankungen des Menschen und chronischen Infektionen der Leber mit z.B. den Hepatitisviren B, C, D und E. Weiter untersuchen wir den Einfluss des Mikrobioms des Darms auf Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten wie das Reizdarmsyndrom, Divertikulitis, oder Adipositas aber auch in Bezug auf Lebererkrankungen, wie der nicht-alkoholischen Fettleberhepatitis (NASH). Neben der Analyse eines physiologischen und pathologischen Mikrobioms führen wir auch klinische Interventionen wie die fäkale Mikrobiotatransplantation (FMT) mit dem Ziel der Wiederherstellung eines gesunden Darm Mikrobioms des Patienten.

Zusätzlich entwickeln wir in Kooperation mit Partnern in der Industrie moderne zell- und antikörperbasierte Immunoassays darunter Interferon-Gamma-Release-Assays (IGRAs) für die In-Vitro-Diagnostik (IVD) mit dem Ziel der Kontrolle des Therapieansprechens im Verlauf von chronischen Infektionen (Hepatitis B, CMV, Aspergillose, Tbc etc.) oder Autoimmunerkrankungen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt stellt auch die Tumorimmunologie dar, um die Mikrometastasierung humaner solider Tumore in Mäusen mit transplantiertem humanem Immunsystem zu erforschen. Zusätzlich evaluieren wir mit Partnern in der Industrie NK-Zellen aus GMP-Produktion für die Therapie von Mikrometastasen im o.g. Mausmodell.
Unsere Kernkompetenzen im Bereich der präklinischen und klinischen Forschung & Entwicklung umfassen die Entwicklung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden „from bench to bedside“ und damit die gesamte Entwicklungsphase von der Präklinik durch die klinischen Prüfungen der Phasen I-IV. Rückgrat der Forschung sind Labor und Studienzentrale für klinische Studien.


Klinik für Hämatologie, Onkologie & Palliativmedizin

Das Forschungsprofil der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin umfasst drei Schwerpunkte, die als langfristige „Pipeline“ angelegt sind, in der die Evaluation aktuell bestehender Therapien, deren klinische Weiterentwicklung und die präklinische Forschung mit dem Ziel neuer Therapien aufeinander aufbauen. Dabei weisen die verschiedenen Projekte einerseits einen inneren Zusammenhang mit Bezug auf das in unserer Klinik behandelte Patientenspektrum auf, andererseits sind sie vielfältig mit Kooperationspartnern vernetzt. Die gewählte Kombination von Themen und Methoden verbindet dabei die Öffnung zur wissenschaftlichen Untersuchung komplementärer Verfahren mit einer technologisch hochrangigen schulmedizinischen und naturwissenschaftlichen Basis. Dies soll langfristig neben der angestrebten Publikationsleistung dazu beitragen, in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin ein konturiertes Profil als wissenschaftlich arbeitende Hochschulklinik mit Handlungsschwerpunkten in der personalen Medizin zu schaffen. Onkologische und palliativmedizinische Fragestellungen betreffen zum ganz überwiegenden Teil Patienten jenseits des 65. Lebensjahres. Tatsächlich ist die epidemiologische Zunahme maligner Erkrankungen unmittelbar Ausdruck und Folge der zunehmenden Lebenserwartung - mit dem Alter nehmen die kumulativen Lebenszeitrisiken für auslösende Faktoren von malignen Erkrankungen zu, unmittelbar mit dem Altern verbundene biologische Entwicklungen wie geringere Kapazität der DNA-Reparatursysteme, verkürzte Telomerlänge und langsamere Immunreaktion begünstigen die Entstehung von Tumorerkrankungen ebenso wie altersassoziierte Veränderungen des Lebensstils (z.B. Bewegungsmangel) und maligne Erkrankungen, die sich bis zur klinischen Apparenz über viele Jahre entwickeln, haben erst im hohen Lebensalter die Möglichkeit, sich klinisch auszuwirken. Darüber hinaus sind auch die hier untersuchten spezifischen Fragestellungen zu einem großen Teil altersbezogen: Telomerlänge und DNA-Doppelstrangbrüche gelten als prädiktive Marker für biologisches Alter ebenso wie für die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung. Polypharmazie als ein zusätzlicher Risikofaktor für eine Vielzahl von Komplikationen und Erkrankungen ist ein typisches, von der heute tatsächlich praktizierten „Medizin des Alters“ erst hervorgebrachtes und unzureichend erforschtes Phänomen des höheren Lebensalters. Zugleich gibt es gute Gründe, anzunehmen, dass eine fundierte komplementäre (ergänzende) Medizin einen großen Teil dieser Vielfachbehandlungen reduzieren und schonende wie kostengünstige Alternativen zur Polypharmazie bereitstellen kann. Ein wesentlicher Teil des Forschungskonzepts ist dabei dezidiert als Versorgungsforschung angelegt, das heißt als qualitative und quantifizierbare Erhebung der Versorgungsrealität mit dem Ziel an einer Verbesserung der Lebensqualität ausgerichtete Interventionen zu entwickeln und zu erproben.

Unsere Zertifikate
Ausgezeichnet


Unser Team
Erfahrung und Fachkompetenz

Prof. Dr. med.
Mark Reinwald
Chefarzt
Julia Winkelmann
Chefarztsekretärin
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