wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.
Beschwerden/Krankheitsbilder |
Terminvereinbarung |
|---|---|
Wirbelsäulenchirurgie |
Dienstag 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr |
Allgemeine Neurochirurgie |
Mittwoch 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr |
Allgemeine Neurochirurgie |
Donnerstag 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr |
Neuroonkologische Sprechstunde |
Freitag 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr |
Mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegefachkräften, die über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Erkrankungen verfügen. Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserem Sekretariat:
Klinik für Neurochirurgie
Prof. Dr. med. Christian Ewald
Chefarzt
Tel.: (03381) 41 17 50
Fax.: (03381) 41 17 59
E-Mail: neurochirurgie@uk-brandenburg.de
Stationen 3.0 C - Tel.: (03381) 41 17 26
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Klinik für Neurochirurgie
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel
Die Klinik für Neurochirurgie ist auf die chirurgische und intensivmedizinische Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen von Gehirn und Nerven spezialisiert. Durch die gute personelle, apparative sowie räumliche Ausstattung der Klinik sind die Wege kurz. Zudem garantieren wir eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit multiprofessionellen Teams beteiligter Fachgebiete. Im gleichen Selbstverständnis ist unsere Abteilung mit den Kliniken und niedergelassenen Kollegen des Umlandes vernetzt, um eine schnellstmögliche, allumfassende Versorgung zu gewährleisten.
Apparativ ist unser Haus auf dem neuesten Stand der Technik – mit Neuronavigation, rahmenlose Stereotaxie, 3D-Bildwandler und Neuroendoskopie. Die Diagnostik erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Radiologie direkt vor Ort. Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Angiographie stehen ebenfalls zur Verfügung. Zur Klinik gehört weiterhin ein komplett ausgestattetes elektrophysiologisches Labor inklusive der Möglichkeit des intraoperativen Neuromonitorings. Daneben werden neuroendoskopische Operationen angeboten.
Die ambulante Beratung und Untersuchung erfolgt in der Ermächtigungssprechstunde des Chefarztes. Hier werden Sie untersucht und mögliche weitere diagnostische und therapeutische Schritte besprochen. Weiterhin besteht die Möglichkeit zu ambulanten elektrophysiologischen Untersuchungen z. B. bei Nervenschädigungen unterschiedlichster Ursachen. Zur Vorstellung benötigen wir einen normalen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Arzt jeglicher Fachrichtung. Bitte bringen Sie zum Termin alle Vorbefunde inklusive Röntgenbilder mit.
Neurochirurgische Chefarztsprechstunde
Chefarzt Prof. Dr. med. C. Ewald
Montag bis Donnerstag: 13:00 – 14:30 Uhr
Freitag 08:00 - 10:00 Uhr
Wirbelsäulensprechstunde
Fach- und Oberärzte
Dienstag: 08:00 – 10:00 Uhr
Neurochirurgische Hochschulambulanz
Fach- und Oberärzte
Montag bis Donnerstag: 08:00 – 10:00 Uhr
Diese Sprechstunden finden im Interdisziplinären Aufnahme- und Ambulanzzentrum (IAZ) statt.
Anmeldung per Telefon: (03381) 41 17 50 (Sekretariat, Frau Lendt)
Elektrophysiologische Ambulanz
Dr. med. E. Scholz
Dienstag und Freitag: 09:30 – 13:00 Uhr und nach Vereinbarung
Elektrophysiologische Abteilung Haus 3, Ebene 0
Anmeldung per Telefon:
Tel: (03381) 41 28 52
Tel: (03381) 41 28 53

Bestimmte Eingriffe können bei uns auch ambulant durchgeführt werden. Hierzu zählen vor allem Operationen an peripheren Nerven. Für alle Eingriffe benötigen wir eine Überweisung zu einer ambulanten Operation von einem niedergelassenen Kollegen.
Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden. Sollte es nach einem Eingriff Probleme geben, erreichen Sie uns rund um die Uhr über die Zentrale Tel: (03381) 41 10.
Die am häufigsten ambulant bei uns durchgeführten Operationen betreffen das Carpaltunnelsyndrom und Cubitaltunnelsyndrom. Darüber hinaus können bei uns nach Absprache auch das Loge-de-Guyon-Syndrom operiert oder bestimmte Schmerzeingriffe wie z. B. SCS-Entfernung oder Stimulatorwechsel ambulant vorgenommen werden.
Bei dieser Operation wird ein Band gespalten, welches den sogenannten Nervus medianus bei seinem Eintritt in die Hohlhand bedrängt. Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie und wird immer mittwochs durchgeführt. Nach Sicherung der Diagnose über einen niedergelassenen Kollegen oder unsere Sprechstunde können Sie den OPTermin telefonisch mit unserem Sekretariat absprechen: (03381) 41 17 50.
Zur Vorbereitung des Eingriffs müssen Sie sich montags zwischen 09:00 – 11:00 Uhr im Interdisziplinären Aufnahmezentrum (IAZ) vorstellen. Dort werden Sie nochmals untersucht, gegebenenfalls wird die Nervenmessung noch einmal wiederholt und Sie werden über die Operation umfassend informiert. Der Eingriff selbst erfolgt ambulant am folgenden Mittwoch in lokaler Betäubung. Nach ein bis zwei Stunden können Sie sich wieder abholen lassen. Sie müssen nicht nüchtern kommen. Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS) müssen vorher nicht abgesetzt werden. Vitamin-K Antagonisten wie z.B. Falithrom® oder Marcumar® und auch die sogenannten „NOAK“'s wie z.B. Xarelto® oder Eliquis® dürfen Sie allerdings nicht mehr nehmen, wenn bei Ihnen ein solcher Eingriff geplant ist. Am Folgetag stellen Sie sich dann bitte nochmal gegen 10:00 Uhr im interdisziplinären Aufnahmezentrum zur Wundkontrolle vor. Die Entfernung der Fäden erfolgt dann am Freitag der Folgewoche.
Bei dieser Erkrankung wird der sogenannte Nervus ulnaris an einer muskulären bzw bindegewebigen Engstelle am Ellenbogen komprimiert. Im Rahmen der Operation wird er hier freigelegt. Dies geschieht endoskopisch unterstützt, allerdings erfolgt dieser Eingriff in der Regel in Vollnarkose.
Nach Sicherung der Diagnose über einen niedergelassenen Kollegen oder unsere Sprechstunde müssen Sie zunächst einen Termin zur OP-Vorbereitung über unser Sekretariat ausmachen:(03381) 41 17 50. An diesem Tag erscheinen Sie dann nach Termin im interdisziplinären Aufnahmezentrum. Wir brauchen einen Überweisungsschein zur „ambulanten Operation“ sowie eine aktuelle Nervenmessung, aus der die Diagnose hervorgeht.
Sie müssen zu diesem Termin nicht nüchtern kommen. Im Aufnahmezentrum werden Sie nochmal untersucht und Ihnen wird der Eingriff vom Arzt erklärt. Ggf. wird die Nervenmessung (=elektrophysiologische Untersuchung) nochmal wiederholt. Auch wird ein Narkosearzt mit Ihnen über die Narkose sprechen. Erst wenn alle Unterlagen beisammen sind, wird der endgültige Termin zur OP mit Ihnen vereinbart.
Zum OP Termin melden Sie sich bitte morgens um 06:30 Uhr auf der Station 3.0, von dort werden Sie in den OP gefahren. Nach der Operation werden Sie zur Überwachung nochmal auf die Station gebracht und am frühen Nachmittag können Sie sich dann abholen lassen. Am Folgetag stellen Sie sich bitte nochmal gegen 10:00 Uhr im interdisziplinären Aufnahmezentrum zur Wundkontrolle vor. Die Entfernung der Fäden erfolgt im Rahmen einer ambulanten Kontrolle nach 7 - 10 Tagen.
Am Tag der Aufnahme melden Sie sich bitte zuerst im Interdisziplinären Aufnahmezentrum (IAZ) unseres Krankenhauses. Dieses befindet sich im Haus 3, Ebene 0. Nachdem dort Ihre Daten und Wünsche erfasst worden sind, werden in einem Untersuchungszimmer eine Blutentnahme und ein EKG durchgeführt. Danach werden Sie unserem Apotheker vorgestellt, um Ihre Medikamente genau zu erfassen. Des Weiteren erfolgt hier auch das Aufnahmegespräch durch den Neurochirurgen. Wenn Ihr Aufnahmetermin feststeht, melden Sie sich bei Ihrer Ankunft bitte auf unserer Station im Informationspunkt bei der Stationsleitung. Dieser befindet sich links im Eingangsbereich des Stationsflures. Sie erhalten Ihr Zimmer und weitere Informationen.
Was Sie für Ihren Aufenthalt benötigen:
Bitte lassen Sie Schmuck, größere Geldbeträge und andere Wertsachen zu Hause. Im Falle eines Verlustes kann kein Ersatz geleistet werden.
Die Neuroonkologie umfasst die Diagnostik und Behandlung von gut - und bösartigen Tumorerkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Hierzu zählen die hirneigenen Tumore wie z.B. Gliome, Tumore der Hirnhaut, die sogenannten Meningeome und Geschwülste der Schädelbasis wie Hypophysenadenome und Vestibularisschwannome ("Akustikusneurinome). Auch Metastasen anderer Tumore können je nach Anzahl und Lokalisation neurochirurgisch therapiert werden. Neuronavigation und Fluoreszenzchirurgie gehören bei der operativen Behandlung zum Standard.
Die Nachbehandlung der Patienten wird koordiniert über das Neuroonkologische Kompetenzzentrum Brandenburg. Sie erfolgt in Abhängigkeit von Art und Lokalisation der Geschwulst interdisziplinär mit der Klinik für Onkologie im Haus, der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie/ Ruppiner Kliniken, Neuruppin und dem Asklepios Fachklinikum Brandenburg.
Unter dem Begriff vaskuläre Neurochirurgie fasst man die Behandlung von Blutungen und Blutgefäßveränderungen bzw. Blutgefäßanomalien von Gehirn und Rückenmark wie Hirnarterienaneurysmen, Angiomen bzw. arteriovenösen Malformationen, Cavernomen etc. zusammen. Die angebotenen Optionen umfassen chirurgische, aber auch radiologisch interventionelle Maßnahmen. Die Entscheidungsfindung erfolgt interdisziplinär mit dem Institut für Radiologie sowie der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Städtischen Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und dem Asklepios Fachklinikum Brandenburg. Auch bei diesen Eingriffen werden fluoreszenzchirurgische Verfahren eingesetzt.
Die operative und auch konservative Behandlung degenerativer, traumatischer, entzündlicher und onkologischer Erkrankungen der Wirbelsäule macht den größten Teil unserer täglichen Arbeit aus. Typische Erkrankungen sind Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Wirbelfrakturen und Metastasen an der Wirbelsäule.
Es wird das gesamte Spektrum operativer Techniken angeboten. Neben minimal invasiven, dekompressiven Verfahren werden je nach Indikation auch komplexe, stabilisierende Eingriffe durch Brust- und Bauchraum durchgeführt.
Die Klinik für Neurochirurgie ist als erste Klinik im Land Brandenburg von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) als Level II Wirbelsäulenzentrum zertifiziert worden.
Bezüglich der Behandlung von Verletzungen und Kompressionssyndromen peripherer Nerven besitzt die Klinik eine überregionale Expertise. Die chirurgischen Maßnahmen reichen je nach Indikation von rein endoskopischen, dekompressiven Techniken in Lokalanästhesie bis zur aufwendigen, mikrochirurgischen Nerventransplantation.
Weiterhin bieten wir Verfahren zur neurochirurgischen, invasiven Schmerztherapie an. Dies umfasst sowohl die intrathekale Medikamentenapplikation, als auch die neuen Verfahren der sogenannten Neuromodulation (epidurale Rückenmarksstimulation/ periphere Feld-/ Nervenstimulation etc.). Die Vor- und Nachbehandlung der Patienten erfolgt in enger Absprache mit niedergelassenen Schmerztherapeuten.
Die Behandlung schwer Schädel-Hirnverletzter Patienten ist im Städtischen Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel auf hohem Niveau gewährleistet. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin stehen 24h / 7 Tage die Woche Spezialisten bereit, um Hirn - und Rückenmarksverletzung neurochirurgisch und intensivmedizinisch zu betreuen. Notwendige diagnostische Verfahren wie CT, MRT, Hirndruckmessung und Elektrophysiologie sind rund um die Uhr verfügbar.
Auch bei Kindern werden neurochirurgisch relevante Erkrankungen von uns behandelt. Dies umfasst neben Operationen bei Missbildungen inklusive Kraniosynostosen und Hydrozephalus auch Eingriffe bei kindlichen Hirntumoren. Die Betreuung erfolgt in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel, zur Nachbehandlung bietet sich die ortsansässige Rehaklinik in Brandenburg Hohenstücken an.
für Notfälle zu jeder Zeit erreichen Sie uns über die Rettungsstelle/Notfallambulanz. Neben dem Aufnahmearzt der zentralen Notaufnahme ist in unserem Klinikum rund um die Uhr ein Facharzt vor Ort, so dass jederzeit eine fachärztliche Betreuung der Patienten gewährleistet ist.
Rettungsstelle/Notfallambulanz:
(03381) 41 29 00
Diensthabender Neurochirurg:
(03381) 41 10
Weiterbildungsbefugnisse:
Chefarzt Prof. Dr. med. C. Ewald verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Neurochirurgie (72 Monate).
Weiterbildungsveranstaltungen:
Neurochirurgisch / neurologische Fallkonferenz
In regelmäßigen Abständen werden von uns gemeinsam mit dem Asklepios-Fachklinikum Brandenburg Fortbildungen mit unterschiedlichen Themen organisiert. Diese dienen dem interdisziplinären Austausch und der Präsentation aktueller wissenschaftlicher Daten.
Neuropathologisch / neurochirurgische Fallkonferenz
In regelmäßigen Abständen werden mit dem Institut für Pathologie operierte Fälle besprochen und Therapiekonzepte interdisziplinär diskutiert.
Bitte entnehmen Sie die Termine unserem Veranstaltungskalender.
Tumore des zentralen Nervensystems sind insgesamt sehr selten, die Behandlung und Betreuung dieser Patienten erfordert zunehmend eine spezifische Expertise. Aus diesem Grunde wurde durch den Chefarzt der Klinik für Neurologie im ASKLEPIOS Fachklinikum Brandenburg, Prof. Dr. Stephan Schreiber, sowie dem Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie im Städtischen Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel, Prof. Dr. Christian Ewald im Dezember 2017 das Neuroonkologische Kompetenzzentrum (NOK) Brandenburg an der Havel gegründet.

Hierdurch sollen die Expertisen gebündelt sowie die Abläufe bei der Behandlung der Patienten vereinfacht werden. Ziel ist eine regionale und überregionale Verbesserung von Diagnostik und Therapie bei Patienten mit ZNS-Tumoren.
Dem Kompetenzzentrum angeschlossen sind zusätzlich die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie / Ruppiner Kliniken sowie die Sektion Neuropathologie des Instituts für Pathologie am Städtischen Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel.
Neben der rein klinisch orientierten Tätigkeit werden in überregionalen Kooperationen auch wissenschaftliche Projekte bearbeitet.
Am 21.04.2018 fand im ASKLEPIOS Fachklinikum die Gründungsveranstaltung statt.