wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Haben Sie bitte aber auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund akuter Notfälle nicht immer sofort auf jede Anfrage antworten können. Seien Sie jedoch versichert, dass alle medizinisch notwendigen und dringlichen Leistungen immer rechtzeitig und in allem gebotenen Umfang erfolgen werden. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.
Bei den erfahrenen Spezialisten unserer Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sind Sie bei Verletzungen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates stets in guten Händen. Komplexe Krankheiten erfordern mitunter die Expertise von Spezialisten. Zusammen mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg bietet das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie im Rahmen ihrer Hochschulambulanz Spezialsprechstunden an. Alle Sprechstunden werden von Fach- oder Oberärzten durchgeführt, die sich auf das jeweilige Gebiet über Jahre spezialisiert haben, um Ihnen kompetent zu helfen.
Beschwerden am Kniegelenk führen Patienten häufig zum Arzt, denn sie können gravierenden Einfluss auf die Aktivität im Alltag und der Lebensqualität besitzen. Jung und Alt kann unter Kniebeschwerden leiden. Jüngere Patienten stellen sich eher aufgrund von Bandverletzungen, Knorpelschäden und Meniskuseinrissen vor. Bei Bandverletzungen ist am häufigsten das vordere Kreuzband betroffen. Patienten, die sportlich aktive sind oder Unsicherheiten beim Gehen wahrnehmen, sollten eine Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes erhalten. Es besteht ein erhöhtes Risiko bei anhaltender Knieinstabilität sekundären Schädigung von Knorpel und Menisken zu erleiden. Akute Meniskusverletzungen sollten zeitnah genäht werden, da der Meniskus eine wichtige Schutzfunktion für das Kniegelenk besitzt. Daher sollte man immer versuchen den Meniskus zu erhalten. Knorpelschäden können akut bei Verletzungen des Kniegelenkes zum Beispiel im Zusammenhang mit einer vorderen Kreuzbandruptur auftreten. Moderne Knorpelreparaturverfahren, wie die Knorpelzelltransplantation werden in unserer Klinik angeboten.
Ältere Patienten erleiden im Lauf ihres Lebens eine Abnutzung des Knorpels. Das Fortschreiten von Gelenkveränderungen kann in manchen Fällen durch Achskorrekturen und damit der Entlastung des erkrankten Gelenkanteils erreicht werden.
Komplexe Instabilitäten der Kniescheiben benötigen eine umfangreiche Bildgebung um den Ort der Ursache korrekt zu identifizieren. Daraus ergeben sich verschiedenste operative Eingriff, die im Anschluss eine intensive Physiotherapie benötigen.
Können biologische Verfahren zum Erhalt des Gelenkes nicht mehr zum Einsatz kommen, so muss an einen partiellen oder vollständigen Gelenkersatz nachgedacht werden (siehe Endoprothesensprechstunde).
Schulterschmerzen können sehr lästig werden, besonders wenn man keine Gegenstände mehr aus dem Schank nehmen kann oder Schwierigkeiten beim An- und Auskleiden besitzt. Die Rotatorenmanschette unterliegt wie alles beim Menschen einem Alterungsprozess. Dies kann zum Riss der Rotatorenmanschette führen. Sonographie und MRT geben Aufschluss über das Ausmaß und die Form des Risses sowie die Funktionsfähigkeit der Muskulatur. Sehnenrisse werden an unserer Klinik arthroskopisch operiert. Das bedeutet, dass das Operationstrauma sehr geringgehalten werden kann und die Funktion der Schulter eine zügige Wiederherstellung erfährt. Eine intensive physiotherapeutische Behandlung muss regelrecht nach einer Operation an der Schulter folgen, um die Muskelfunktion und gute Beweglichkeit wieder herzustellen.
Neben der Rotatorenmanschettenverletzungen bilden Instabilitäten die zweite Hautgruppe von Erkrankungen. Dazu gehören Verletzungen der langen Bizepssehne, die sehr schmerzhaft sein können und zu Kraftverlust führen, die vorderen Schulterkapselverletzung nach Schulterluxation und die Verletzung des Schultereckgelenkes verursacht durch Sturz. Auch hier haben sich über die vergangenen Jahre innovative minimalinvasive Techniken der Restabilisierung an unserem Hause entwickelt.
Wenn die Füße einen nicht mehr Tragen wird es schwierig. Einlagen sind eine wichtige Grundlage zur Behandlung von Fuß Beschwerden. Manchmal reicht es nicht aus und Korrekturen sind an den Füssen erforderlich. um die richtige mechanische Belastung des Fußes wiederherzustellen. Am häufigsten erfolgt eine Operation an der Großzehe (Hallux). Patienten mit Senk- Spreizfüßen besitzen eine hohes Risiko eine Deformierung der Groß, die letztendlich aufgrund der Beschwerden operiert werden sollte. Das Tragen von Absatzschuhen, kann zu einer Verkrümmung der Großzehe führen und zur Operation der Begradigung führen.
Es gibt noch zahlreiche weitere Deformitäten, die nicht ausreichend durch die Versorgung mit Einlagen versorgt werden können.
Im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie werden akute Verletzungen und chronisch-degenerative Erkrankungen der Hand behandelt.
Das Verletzungsspektrum umfasst die akuten Verletzungen des knöchernen Handskeletts, der Beugesehnen und der Strecksehnen sowie alle weiteren Weichteilverletzungen.
Weiterhin werden Verletzungsfolgezustände behandelt. Dazu zählen Korrekturosteotomien und Sehnentranspositionen sowie –transplantationen. Im Bedarfsfall erfolgt eine Handgelenksarthroskopie. Ergänzend können lokale Lappenplastiken zur Defektdeckung geplant werden.
An chronisch-degenerativen Erkrankungen werden die Nervenkompressionssyndrome wie z.B. das Karpaltunnelsyndrom versorgt. Weiterhin gehören die Behandlung des schnellenden Fingers und der Ganglien zum handchirurgischen Tagesgeschäft.
Die Sprechstunde erfolgt als Indikationssprechstunde. Dabei können auch Detailfragen geklärt und ggf. eine weitere Diagnostik veranlasst werden.
In der traumatologischen Sprechstunde des Zentrums für Orthopädie und Traumatologie werden sämtliche knöcherne Verletzungen und Weichteilverletzungen des Bewegungsapparates behandelt.
Dazu gehören auch die Behandlung der Frakturfolgezustände und das große Spektrum der Revisionstraumatologie.
Zusätzlich erfolgen in diesem Rahmen die Nachuntersuchungen der komplexeren unfallchirurgischen Folgezustände. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kindertraumatologie.
Wenn bei fortschreitender Arthrose die Beschwerdesymptomatik und Schmerzen des Patienten zunehmen und die konservative Therapie zunehmend nicht möglich oder ausgeschöpft ist, besteht die Möglichkeit des Gelenkersatzes. In der Schwerpunktsprechstunde Endoprothetik werden sowohl Patienten und Patientinnen mit primären Verschleißerkrankungen des Knie- und Hüftgelenkes vorgestellt, als auch Patienten und Patientinnen mit Beschwerden an einem bereits implantierten Kunstgelenk.
Das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel ist zertifiziert als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, so dass die volle Breite der primär- und Revisionsendoprothetik angeboten wird.
Weitere Informationen zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) finden Sie hier.
Bitte lassen Sie sich bei Erstvorstellung von Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt einen Auszug Ihrer Krankengeschichte mitgeben. Außerdem sind bei der Erstvorstellung mitzubringen:
Mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegefachkräften, die über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Erkrankungen verfügen. Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserem Sekretariat:
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Univ.- Prof. Dr. med. Roland Becker
Klinikdirektor und Ärztlicher Direktor
Tel.: (03381) 41 19 00
Fax.: (03381) 41 19 09
E-Mail: r.becker@uk-brandenburg.de
Station 3.2 C - Tel.: (03381) 41 19 10
Station 3.2 D - Tel.: (03381) 41 19 20
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel
Hunderte von Knochen, Sehnen und Muskeln bescheren orthopädischen Chirurgen eine Menge Arbeit. Unter dem Dach der Unfallchirurgie und Orthopädie bieten wir deshalb ein breites Spektrum an modernen Therapien bei Verletzungen an Gelenken, Knochen oder Weichteilen sowie bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats und der Wirbelsäule. Die Nachbehandlung wird im Rahmen des stationären Aufenthaltes über ein Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Pflegepersonal auf höchstem Niveau gewährleistet. Aufgrund der engmaschigen Kooperation des Zentrums mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unseres Hauses können wir überdies eine qualifizierte orthopädische sowie unfallchirurgische Versorgung aller Erkrankungen und Verletzungen im Kindesalter rund um die Uhr sicherstellen.
Ein Schwerpunkt der operativen orthopädischen Therapi
Patienten mit niedrigem OP- und Anästhesierisiko können im Rahmen der tagesklinischen Betreuung entsprechend des ambulanten OP-Kataloges ambulant operiert werden. Möglich ist eine solche tagesklinische Betreuung unter anderem bei:
Die Möglichkeit einer ambulanten Operation kann im Rahmen des Arztgespräches anlässlich der Terminvereinbarung besprochen werden. Für die tagesklinische Betreuung in unserem Klinikum steht eine moderne Tagesstation zur Verfügung.
Einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch, eine Voruntersuchung oder die stationäre Aufnahme können Sie gern telefonisch über Frau Meyer in unserem Arzt-Sekretariat vereinbaren:
Tel.: (03381) 41 19 25
Das erste Beratungsgespräch, die Voruntersuchung oder stationäre Aufnahme findet in unserem Interdisziplinären Aufnahme- und Ambulanzzentrum (IAZ) statt, welches sich im Haus 3 auf der Ebene 0 (östlicher Neubau) befindet. Bitte bringen Sie zur Anmeldung unbedingt folgende Unterlagen mit:
Die Patientenzimmer für stationäre Patienten des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie befinden sich auf den beiden Stationen 3.2C und 3.2D im Haus 3. An jedem Patientenbett befinden sich ein Fernseher und ein Telefon. Diese können mit einer erworbenen Telefon- und Fernsehkarte benutzt werden. Nicht benötigte Schmuckund Wertgegenstände bitten wir nicht ins Krankenhaus mitzubringen.
gerne stehen wir Ihnen für Ihre Anfragen zur Verfügung. Zögern Sie nicht bei Fragen Kontakt zu uns aufzunehmen.
Die Klink für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg als Weiterbildungsstätte gemäß § 40 Abs. 3 des Heilberufsgesetz vom 28.02.1992 / GVBl.l.S. 30 zugelassen.
Weiterbildungsbefugnisse:
Chefarzt Univ.- Prof. Dr. med. Roland Becker verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie (5 Jahre) und Spezielle Orthopädische Chirurgie (1 Jahr).