gerne geben wir Ihnen einen Einblick in das Zentrum für Innere Medizin I, das im In- und Ausland eine sehr hohe Anerkennung bei der Behandlung von Herz- und Gefäßkrankheiten genießt. Sie finden in unseren Einrichtungen die Überwachungsstation, die zertifizierte Chest Pain Unit für Herzinfarkt-Patienten und das Hochschulzentrum für Rhythmologie – Brandenburg. Im Deutschen Hochschulzentrum für Gefäßmedizin (DHZG) behandeln wir Herz– und Gefäßpatienten regional wie überregional nach den neuesten Standards der Gefäßmedizin. Wir beteiligen uns aktiv an medizinischer Forschung, sorgen für kontinuierliche Weiterbildung und bilden als Hochschulklinikum zukünftige Ärzte aus. Sowohl stationär als auch ambulant profitieren Sie damit von einer Patientenversorgung auf höchstem Niveau in angenehm-menschlicher Atmosphäre.
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Ritter
Klinikdirektor Kardiologie, Nephrologie und Pneumologie
Ihr Univ.-Prof. Dr. med. Ivo Buschmann
Klinikdirektor Angiologie
wir begrüssen Sie im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen.
Um Ihnen den Aufenthalt zu erleichtern, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammengestellt. Bitte zögern Sie nicht, sich bei weiteren Fragen, die jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen, an Ihr Stationsteam zu wenden. Gerne helfen wir Ihnen weiter. Haben Sie bitte aber auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund akuter Notfälle nicht immer sofort auf jede Anfrage antworten können. Seien Sie jedoch versichert, dass alle medizinisch notwendigen und dringlichen Leistungen immer rechtzeitig und in allem gebotenen Umfang erfolgen werden. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt einen guten Verlauf der Behandlung und eine erfolgreiche Genesung.
Beschwerden/Krankheitsbilder |
Terminvereinbarung |
|---|---|
Angeborene Herzfehler |
Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Kardiale Amyloidose |
Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Schrittmacher und Defibrillatoren (ICD) |
täglich 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Herzrhythmusstörungen |
täglich 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Herzinsuffizienz |
täglich 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Herzklappen |
täglich 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Rheumaerkrankungen |
Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Nephrologische Erkrankungen |
Dienstag und Donnerstag |
Pneumologie und pulmonaler Hypertonus |
Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Angiologische Sprechstunde |
Dienstag 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr |
Mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegefachkräften, die über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Erkrankungen verfügen. Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserem Sekretariat:
Klinik für Kardiologie und Pneumologie
Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Ritter
Klinikdirektor
Tel.: (03381) 41 15 00
Fax.: (03381) 41 15 09
E-Mail: innere.med.1@uk-brandenburg.de
Klinik für Angiologie
Univ.-Prof. Dr. med. Ivo Buschmann
Klinikdirektor
Tel.: (03381) 41 15 50 (Sekretariat)
Fax.: (03381) 41 15 09
E-Mail: innere.med.1@uk-brandenburg.de
Station 2.3 - Tel. : (03381) 41 17 60
Station 3.1 A - Tel. : (03381) 41 15 14
Station 3.1 B - Tel. : (03381) 41 15 46
Internistische ITS- Tel. : (03381) 41 15 10 + 12
Dialyse - Tel. : (03381) 41 28 32
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
Zentrum für Innere Medizin I
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel
Bei den erfahrenen Spezialisten unserer Kardiologie, Pneumologie und Angiologie sind Sie rund um Ihr Herz, Ihre Lunge und Ihre Gefäße stets in guten Händen. Wesentlicher Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Diagnose und Therapie von Koronaren Herzerkrankungen, Herzklappenfehlern, Herzmuskelerkrankungen, sämtliche Erkrankungen der peripheren Gefäße und der Elektrophysiologie.
Rhythmus, der von Herzen kommt
Am Hochschulzentrum für Rhythmologie – Brandenburg werden komplexe Rhythmusstörungen bis hin zur humangenetischen Beratung von Patienten mit erblichen Herzerkrankungen und deren Familienmitgliedern behandelt. Nicht zuletzt koordinieren wir im Zentrum für Angiologie und Kardiologie (DZAK) internationale klinische Forschungsprojekte und Grundlagenforschung in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg sowie unseren nationalen und internationalen Partnern.
Bestens auf Nieren geprüft
Mit der Einrichtung unseres nephrologischen Schwerpunkts finden seit September 2017 bei uns auch Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und akuter Nierenschädigung optimale Therapiebedingungen. Mit dem Ausbau unserer Fachabteilung für Nierenheilkunde wird auch die Durchführung von extrakorporalen Blutreinigungsverfahren (Dialyse, Apherese) sowie die Betreuung von Patienten mit einer transplantierten Niere angestrebt.
Im Notfall sind wir für Sie da
Das Behandlungsspektrum unserer Intensivstation umfasst insb. alle internistischen Krankheitsbilder mit Bedarf an Überwachung oder Organersatzverfahren. Wir versuchen die Patienten mit komplexen internistischen Krankheitsbildern mit einem ganzheitlichen Therapieansatz zu behandeln – bei Bedarf kann zudem eine spezialisierte palliativmedizinische Behandlung direkt auf Station angeboten werden.
Das Zentrum für Innere Medizin I verfügt über 99 Betten auf den Stationen 2.3, 3.1A und 3.1B. Die Station 2.3 finden Sie im 3. Stock des Gebäudeteil 2 (Neubau). Die Station 3.0 im Erdgeschoss des Gebäudeteil 3 (Neubau) und die Station 3.1B dort im 1. Stock.
Unsere Stationen verfügen über mehrheitlich 1- und 2-Bett-Zimmer, die nach modernstem Standard eingerichtet sind. Die hellen und geräumigen Zimmer sind mit eigenem Bad und elektrisch verstellbaren Betten ausgestattet.
Auf der Station 3.1A befindet sich die Überwachungsstation, in der eine zertifizierte Chest Pain Unit (CPU) untergebracht ist.
Die Krankenschwestern und -pfleger betreuen Sie rund um die Uhr liebevoll und verantwortungsbewusst im Schichtsystem. Unser freundliches und kompetentes Pflegepersonal ist durch regelmäßige Fortbildungen bestens geschult und für Notfallsituationen ausgebildet. Ein Team von Service- und Assistenzkräften unterstützt und entlastet das Pflegepersonal von Routinetätigkeiten und stellt die Übernahme der Kernaufgaben sicher.
Unser Ärzteteam kümmert sich tagsüber unter der Leitung eines Oberarztes (Internist mit der Zusatzbezeichnung Kardiologe) um Sie. In der Nacht wird die ärztliche Versorgung über den internistischen Hausdienst sowie einem Oberarzt (Internist mit der Zusatzbezeichnung Kardiologe) im Hintergrunddienst gewährleistet.
In der Chest Pain Unit (engl. für: „Brustschmerzeinheit“) werden Patienten mit akuten und anderen unklaren Beschwerden im Brustbereich, die möglicherweise auf einen Herzinfarkt hindeuten können, stationär aufgenommen und diagnostiziert. Hierzu stehen insgesamt 8 Überwachungseinheiten zur Verfügung. Es erfolgt ein kontinuierliches Monitoring der Herzfrequenz, des Herzrhythmus und des Blutdruckes. Weiterhin werden jeweils bei Aufnahme, nach 3 und nach 6 Stunden Blutentnahmen zur Bestimmung kardialer Enzyme sowie bei Aufnahme ein Basislabor durchgeführt. Zusätzlich werden zu diesen Zeitpunkten Elektrokardiogramme abgeleitet. Wenn bei den Patienten ein akutes Koronarsyndrom ausgeschlossen werden konnte, erfolgt eine Belastungs-EKG-Untersuchung. Falls ein Herzinfarkt vorliegen sollte, kann dies sofort im Herzkatheterlabor behandelt werden. Diese Behandlung ist auch nachts durch eine 24-Stunden-Rufbereitschaft für den Herzkatheterdienst gewährleistet.
Die CPU ist in IMC integriert.
Die Abteilung für Elektrophysiologie an unserem Klinikum ist eine der größten Einrichtung für die Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen in Berlin und Brandenburg. Die Leitung der Abteilung obliegt Oberarzt J. Köneke
Im Bereich der interventionellen Elektrophysiologie liegt der klinische und wissenschaftliche Schwerpunkt in der Behandlung des Vorhofflimmerns. Wir freuen uns, Patienten mit Herzrhythmusstörungen aus unserer Region und überregional moderne Diagnostik- und Behandlungsmethoden anbieten zu können und stehen gerne für Fragen zur Verfügung.
Die häufigsten Verödungen werden wegen Vorhofflimmern durchgeführt.
In Deutschland leiden fast 1,8 Millionen Menschen an Vorhofflimmern. Unbehandelt kann Vorhofflimmern lebens[-]bedrohliche Folgeerkrankungen nach sich ziehen und Schlaganfälle oder Organ[-]infarkte auslösen. Die Früherkennung und auch die Einleitung einer optimalen Therapie rücken verstärkt in den Vordergrund.
Die Herzrhythmusstörung ist zwar nicht unmittelbar lebensbedrohlich, kann jedoch schwerwiegende Komplikationen wie beispielsweise den Schlaganfall nach sich ziehen. Denn bei Vorhofflimmern besteht die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln im Herzen, die sich ablösen und mit dem arteriellen Blutstrom ins Gehirn gelangen können. Dort verstopfen sie ein Blutgefäß, was einen Schlaganfall auslöst.
Mindestens 15 % aller Schlaganfälle sind auf Vorhofflimmern, der häufigsten Herz[-]rhythmusstörung, zurückzuführen. Das sind fast 40.000 Schlaganfälle pro Jahr in Deutschland. Das Risiko eines Schlaganfalls lässt sich durch blutgerinnungs[-]hemmende Medikamente in erheblichem Maße verringern. Sofern Patienten bereits bestehende Herzerkrankungen wie etwa eine Herzschwäche haben, kann Vorhof[-]flimmern das vorgeschädigte Herz zusätz[-]lich belasten und die Pumpschwäche des Herzens verstärken. Vor diesem Hinter[-]grund spielt die Früherkennung von Vorhof[-]flimmern eine wichtige Rolle, um präventive Maßnahmen einleiten zu können.
Rhythmusstörungen sind häufig nicht permanent vorhanden, sondern treten sporadisch auf. Damit man sie erfassen kann muß über einen längeren Zeitraum (24-48 h) ein EKG (Langzeit EKG) aufgezeichnet werden. Manchmal sind die Rhythmusstörungen auch so selten, dass sie auch im LZ-EKG nicht unbedingt erfasst werden. Dann hilft ein so genannter Eventrecorder, der nur aktiviert wird, wenn die Patienten die Symptome verspüren.
Nicht alle Patienten mit VH Flimmern müssen auch verödet werden. Es gibt ganz verschiedene Therapeiansätze. Die folgenden Maßnahmen können sofort eingeleitet werden:
In Zusammenarbeit mit unseren Ärzten versuchen wir, die für Sie besten Therapien zu finden. Wir freuen uns, Patienten mit Herzrhythmusstörungen aus unserer Region und überregional moderne Diagnostik- und Behandlungsmethoden anbieten zu können und stehen gerne für Fragen zur Verfügung.
Die internistische Intensivstation wurde im Oktober 2018 im Haus I eröffnet und wird ärztlich von Oberarzt Dr. D. Petrus geleitet.
Das Behandlungsspektrum der Station umfasst insb. alle internistischen Krankheitsbilder mit Bedarf an Überwachung oder Organersatzverfahren.
Dies bedeutet im speziellen medikamentöse und mechanische (Impella©) Therapien zur Kreislaufunterstützung, nicht-invasive sowie invasive Beatmungstherapie, kontinuierliche und diskontinuierliche Dialysetherapie (in Kooperation mit der Abteilung für Nephrologie).
Zudem kann das ganze Spektrum der spezialisierten internistischen Kliniken direkt auf der Intensivstation oder in Begleitung in den Funktionsbereichen therapeutisch angeboten werden.

Wir versuchen die Patienten mit komplexen internistischen Krankheitsbildern mit einem ganzheitlichen Therapieansatz zu behandeln – bei Bedarf kann zudem eine spezialisierte palliativmedizinische Behandlung direkt auf Station angeboten werden. Es ist für uns sehr wichtig die Patienten und die Angehörigen in die Therapie und den Behandlungsverlauf einzubinden.
Bei Fragen und bei dem Wunsch der Verlegung auf unsere Station sind wir jederzeit unter folgendem Kontakt erreichbar:
(03381) 41-15 11 Ärztlicher Vordergrunddienst iITS
(03381) 41-15 12 Pflegerische Stationsleitung/Schichtleitung iITS
In der Schwerpunktsprechstunde für Herzrhythmusstörungen (Rhythmussprechstunde) werden Patienten aus dem gesamten Bundesland und darüber hinaus zur Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen vorgestellt. Auch Sprechstunden für Kinder und Jugendliche mit Herzrhythmusstörungen sowie Patienten mit Ionenkanalerkrankungen (z.B. long-QT Syndrom, Brugada Syndrom, CPVT) wurden etabliert.
In der Ambulanz werden Patienten individuell über ihre Herzerkrankung und Behandlungsmöglichkeiten beraten. Termine werden im Vorfeld telefonisch vereinbart, je nach Dringlichkeit werden kurzfristige Termine vergeben. Im Gespräch mit dem Ambulanzarzt kann der Patient seine Beschwerden schildern. Wichtig ist zusätzlich die Sichtung der mitgebrachten Befunde. Die Durchführung weiterer Untersuchungen wird auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Dazu gehört in den meisten Fällen ein Ruhe EKG, ein Belastungs-EKG und eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Je nach Fragestellung sind weitere, spezielle Untersuchungen notwendig. Hier arbeiten wir eng mit den anderen Kliniken des UKM zusammen.
In einigen Fällen, in denen Rhythmusstörungen schlecht aufzuzeichnen sind, können wir den Patienten spezielle EKG Geräte mitgeben, mit denen über einen Zeitraum von 7 Tagen bis zu einem Monat ein EKG aufgezeichnet wird, und das der Patient selbst aktiviert, wenn er Rhythmusstörungen bemerkt.
Während des Ambulanzgespräches wird jeder Patient individuell über eine eventuell zugrunde liegende Herzerkrankung und die Bedeutung seiner Rhythmusstörung beraten. In Absprache mit dem Patienten wird gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt und ggf. eine stationäre Aufnahme vereinbart
Wir beschäftigen uns mit familiären Formen von Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelerkrankungen und Herzfehlern sowie genetischen Faktoren, die zum plötzlichen Herztod prädisponieren. Obgleich diese Erkrankungen selten sind, kennen wir durch unsere langjährigen Arbeiten viele Fälle, in denen wir helfen konnten. In Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer Abteilungen können wir Ihnen daher eine ungewöhnliche Erfahrung und ein breites Spektrum in Diagnostik und Therapie (medikamentös/interventionell/Geräte) anbieten. Wir bieten zudem eine fachgebundene, humangenetische Beratung (entspr. GEKO-Richtlinie über die Anforderungen an die Qualifikation zur und Inhalte der genetischen Beratung gemäß § 23 GenDG) für Betroffene und deren Familien.
Seit September 2017 verfügt das Zentrum für Innere Medizin I über einen nephrologischen Versorgungsschwerpunkt mit dem Ziel, die Versorgungssituation stationär behandelter Patienten mit allen denkbaren nephrologischen Krankheitsbildern zu verbessern. Hierzu gehören die
Von besonderer Wichtigkeit ist die Betreuung von Patienten mit
Folgende Leistungen werden angeboten:
Im August 2018 wurde eine stationäre Dialyseabteilung im Klinikum eröffnet. Auf insgesamt 9 Dialyseplätzen werden Patienten mit akuter und chronischer Nierenfunktionsstörung extrakorporal behandelt. Ergänzend erfolgen Dialysetherapien auf den hauseigenen Intensivstationen, zum Einsatz kommen hierfür portable Dialysegeräte. Schliesslich werden Spezialtherapien inkl. Plasmapherese, Immunadsorption und Lipidapherese angeboten, allerdings nur für stationär betreute Patienten.
Die nephrologische Sektion wird von Herrn Prof. Dr. med. D. Patschan geleitet, er ist seit September 2017 ordentlicher Professor der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB). In dieser Eigenschaft wird er wesentliche nephrologische Lehraufgaben an der Hochschule übernehmen. Sein wissenschaftliches Spezialgebiet ist die akute Nierenschädigung (AKI). Die von ihm seit vielen Jahren am Universitätsklinikum Göttingen durchgeführten experimentellen und klinischen Untersuchungen zur Pathogenese der AKI sollen in Brandenburg fortgesetzt und erweitert werden.
Insgesamt wird mit der Etablierung der nephrologischen Sektion die (über)regionale Versorgungssituation nephrologischer Patienten noch weiter verbessert, eine substantielle Ausbildung angehender Ärzte angestrebt sowie schließlich die wissenschaftliche Infrastruktur der Region gestärkt.
Kontakt:
Prof. Dr. med. D. Patschan
Innere Medizin I des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel
Medizinische Hochschule Brandenburg
Hochstraße 29
14770 Brandenburg
E-Mail: d.patschan@uk-brandenburg.de
Tel: (03381) 41 15 04
Publikationen 2019
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30. Buschmann EE, Hillmeister P, Bondke Persson A, Liebeskind DS, Schlich L, Ka-menzky R, Busjahn A, Buschmann IR, Bramlage P, Hetzel A, Reinhard M. Short-term external counterpulsation augments cerebral blood flow and tissue oxygenation in chronic cerebrovascular occlusive disease.Eur J Neurol. 2018 Nov;25(11):1326-1332.
31. Picard F, Panagiotidou P, Wolf-Pütz A, Buschmann I, Buschmann E, Steffen M, Klein RM.Usefulness of Individual Shear Rate Therapy, New Treatment Option for Patients With Symptomatic Coronary Artery Disease.Am J Cardiol. 2018 Feb 15;121(4):416-422
32. Krackhardt F, Harnoss JM, Waliszewski MW, Ritter Z, Granzow S, Felsenberg D, Neumann K, Lerman LO, Hillmeister P, Gebker R, Paetsch I, Riediger F, Bramlage P, Buschmann IR Insights into coronary collateral formation from a novel porcine semiacute infarction model. Coron Artery Dis. 2018 Mar;29(2):127-137.
33. Buschmann EE, Lee EJ, Jacobi D, Woischnig AK, Ulusans S, Schumacher M, Smith KH, Pagonas N, Bramlage P, Klisch J, Hillmeister P, Buschmann IR.Induction of extracranial arteriogenesis by an arteriovenous fistula in a pig model.Atherosclerosis. 2018 May;272:87-93.
hier einige Informationen für die Optimierung unserer Zusammenarbeit:
Herzkatheteruntersuchung und Intervention (PTCA):
Bei Herzkatheteruntersuchungen muss eine evtl. Antikoagulation vor der Untersuchung abgesetzt werden und der INR-Wert 45% sein. (Bitte ASS nicht absetzen! Darüber hinaus ist die Medikation mit Biguaniden (z. B. Metformin) ein Tag vor der Aufnahme zu pausieren. Bitte geben Sie dem Patienten den aktuellen TSH basal-Wert zur Aufnahme mit.
Elektrophysiologische Untersuchung und Intervention (Ablation):
Bei Elektrophysiologischen Untersuchungen muss eine evtl. Antikoagulation vor der Untersuchung abgesetzt werden und der INR-Wert 45% sein. Darüber hinaus ist eine Antiarrhythmika-Therapie zwei Tage vor Aufnahme abzusetzen. Bei Hochrisiko-Patienten bitten wir um telefonische Rücksprache.
Kardioversion
Bei Kardioversion sollte bis zum Aufnahmetag eine mindestens vierwöchige effektive Antikoagulation mit Cumarinen durchgeführt und dokumentiert worden sein.
Allgemein
Bitte geben Sie den Patienten alle mit der Fragestellung in Zusammenhang stehenden Unterlagen (wie Berichte von Voruntersuchungen, EKG's, LZ-EKG´s, Echokardiographie etc.) mit, sofern Sie sie noch nicht geschickt haben.
Anmeldeformulare
Nachfolgend bieten wir Ihnen Anmeldefomulare zum Download. Bitte übersenden Sie uns diese ausgefüllt per Post oder Fax unter: (03381) 41 15 09
Weiterbildungsbefugnisse:
Chefarzt Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Ritter, Klinikdirektor der Hochschulklinik für Kardiologie und Pneumologie verfügt über die folgenden Weiterbildungsbefugnisse:
Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Ritter ist zudem Leiter der Ausbildungsstätte zur Anerkennung der Zusatzqualifikation „spezielle Rhythmologie“ (invasive Elektrophysiologie und aktive Herzrhythmusimplantate) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Prof. Dr. med. D. Patschan, Leitender Oberarzt der Dialysestation verfügt über die folgende Weiterbildungsbefugnis:
Sämtliche kardiologischen Forschungsprojekte unserer Klinik werden von Herrn Prof. Dr. Ritter koordiniert. Seit Übernahme des kardiologischen Direktionspostens durch Prof. Ritter sind verschiedene klinische und experimentelle Projekte begonnen worden, weitere befinden sich in Planung. Zudem werden bereits zahlreiche klinische Studien durchgeführt. Die nachfolgende Aufstellung soll einen orientierenden Überblick liefern, anschließend werden einige Projekte sowie die entsprechenden Ansprechpartner detaillierter dargestellt.
Dieses Projekt gliedert sich in zwei Teilbereiche, das Herzinfarktregister Brandenburg sowie das REDUMIM-Projekt.
Kardiovaskuläre Erkrankungen nehmen in der westlichen Welt die Spitzenposition in der Todesursachenstatistik ein. Im Jahr 2015 standen in Deutschland 39% aller Todesfälle im Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankungen. Erfreulicherweise sinkt seit Jahren die Sterblichkeitsrate des akuten Myokardinfarktes, jedoch gibt es erhebliche regionale Unterschiede bei der Sterblichkeitsrate mit einem deutlichen Ost-West-Gefälle. So haben die neuen Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt im bundesweiten Ländervergleich die höchste Anzahl an Herzinfarkt-Sterbefällen pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen.
Vor diesem Hintergrund wurde 2017 das Herzinfarktregister Brandenburg (HRB) als Forschungseinrichtung der Medizinischen Hochschule Brandenburg – Theodor Fontane gegründet.
Das HRB ist als epidemiologisches, bevölkerungsbezogenes Register ein Instrument der Versorgungsforschung. Ziel ist es, Ursachen für die erhöhte Herzinfarkt-Sterblichkeit zu identifizieren und die Sterblichkeitsrate im Bundesland Brandenburg langfristig zu senken. Möglichst alle im Land Brandenburg auftretenden Herzinfarkte sollen hierfür flächendeckend erfasst und systematisch analysiert werden.
Im Zentrum stehen epidemiologische Fragestellungen wie Inzidenzen, Prävalenzen dieser Erkrankung und deren Risikofaktoren, die geographische Verteilung und zeitliche Entwicklung von ischämischen Herzerkrankungen und Risikofaktoren. Daneben untersuchen wir die Krankheitsentstehung im Spiegel der sozialen Situation, die damit verbundene unterschiedliche Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch unterschiedliches Gesundheitsbewusstsein.
Weiterer Schwerpunkt ist die Sektor übergreifende Evaluation der Versorgungsqualität im ambulanten, notfallmedizinischen sowie stationären Bereich. Somit leistet dieses Register zusätzlich einen Beitrag zur Qualitätssicherung.
Ansprechpartner bzw. Pojektkoodinator ist Herr Dr. med. B. Sasko, Internist und Facharzt für Kardiologie. Das Projekt wird vom Bundesgesundheitsministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert.
Warum gibt es bei der Herzinfarktsterblichkeit so deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern? Diese Frage führte zur Studie REDUMIM (Reduction of Myocardial Infarction Mortality in the federal state of Brandenburg), bei der eine retrospektive Analyse von Herzinfarkten in den Bundesländern Schleswig-Holstein (Flächenland, niedrige Herzinfarkt-Sterblichkeit), Berlin (Metropole, niedrige Herzinfarkt-Sterblichkeit) und Brandenburg (Flächenland, hohe Herzinfarkt-Sterblichkeit) durchgeführt wird.
Die wissenschaftlichen Fragestellungen umschließen, ähnlich wie beim Herzinfarktregister Brandenburg, die Bereiche der Epidemiologie, Sozialmedizin, Präventionsmedizin sowie der Versorgungsforschung. Besonderer Schwerpunkt dieses Projektes ist der Landesvergleich von Krankheitspopulationen, der einzelnen Versorgungsstrukturen sowie der Einfluss von geographischen Voraussetzungen (Stadt vs. Land).
Wir verfolgen die Hypothese, dass Verlängerungen der QTc Zeit bis hin zum Long-QT-Syndrom (LQTS) nicht nur durch Mutationen in Genen von Ionenkanälen verursacht werden, sondern auch durch den Einfluss von Modulatoren dieser Ionenkanäle (z.B. NOS1AP). Ziel dieses Teils des Versuchsvorhabens ist es, die physiologische Bedeutung von NOS1AP bezüglich der Elektrophysiologie im Herzen in vivo zu erfassen und bisher beschriebene in vitro Daten zu bestätigen bzw. zu komplettieren, vor allem auch im Hinblick auf die Regulation des L-Typ Calcium-Kanals. Das doppel-transgene Tiermodell mit induzierbarer, herzspezifischer Überexpression von NOS1AP wurde bereits generiert.
Implantierbare Defibrillatoren (ICDs) sind eine etablierte Therapie zur Vorbeugung des plötzlichem Herztodes. In einer „real world“ Population werden 40% aller ICDs und CRTs bei Patienten implantiert, die über 75 Jahre alt sind. 28% der Patienten, die nach herkömmlichen Kriterien eine ICD-Implantation bedürfen, sind über 80 Jahre alt. Aufgrund der Alterung der Bevölkerung ist davon auszugehen, dass die Anzahl an gerade diesem älteren Klientel, die einer ICD-Therapie bedürfen, zunehmend steigen wird. Dem gegenüber stehen vorläufige Daten, die die klinische Effektivität des ICDs in diesem Altersbereich kritisch sehen und zum Teil auch gegenläufig beurteilen. In der geplanten Studie mit offener, randomisierter klinischer 1:1-Zuteilung für Wechsel und Nicht-Wechsel sollen daher über 80jährige mit geplantem Defibrillator-Wechsel bei Batterieerschöpfung untersucht werden.Den primären Endpunkt stellt dabei die Mortalität dar, den sekundären Endpunkt die Lebensqualität (Quality of Life).
Grundlage der momentanen Entwicklungsarbeiten sind Forschungsergebnisse zu den Ursachen der Herzmuskelschwäche, die Identifizierung eines zentralen Signalwegs und der proof of concept für einen innovativen Ansatz / Wirkstoff, diesen Signalweg nebenwirkungsarm zu unterbrechen und die Herzfunktion zu erhalten.
Medikamentöser Angriffspunkt ist hierbei das Protein Calcineurin, welches die Hypertrophie von Kardiomyozyten unterhält. Unsere Untersuchungen zeigten, dass die trophischen Effekte von Calcineurin durch den Einsatz von Calportin gehemmt werden können. Somit ist Calportin als neuer Kandidat zur Hypertophiekontrolle und somit Herzinsuffizienztherapie identifiziert worden.
Die benannten Ergebnisse wurden in einer universitären Forschungsgruppe erarbeitet und durch verschiedene Förderprogramme (DFG, Förderpreis der IHK Würzburg‐Schweinfurt, m4 award des Landes Bayern, VIP‐Initiative des BMBF und Projektförderung innerhalb des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz durch das BMBF) ermöglicht. Die Entwicklung am Universitätsklinikum Würzburg ging mit ersten Untersuchungen zu den toxikologischen Eigenschaften des Wirkstoffs zu Ende, der Abschluss dieser Studien sowie die Phase I‐Studie an gesunden Probanden werden durch das Unternehmen CALPORTIN pharmaceuticals durchgeführt. CALPORTIN pharmaceuticals ist ein auf das Gebiet der Medikamentenentwicklung für Herzkreislauf‐Erkrankungen spezialisiertes Unternehmen (http://calportin.de/impressum/).
Es handelt sich um eine prospektive Studie mit Rekrutierung von Patienten mit subklinischer Atherosklerose. Die studienspezifischen Maßnahmen beinhalten laborchemische Parameter, die Messung der Intima-Media-Dicke und des Ankle-Brachial-Index und telefonischem follow-up.
Im Land Brandenburg ist gemäß aktuell erhobener Daten die Prävalenz für pAVK und für den diabetischen Fuß erheblich erhöht (2,8-fach). Erstmals wird eine sektorenübergreifende (zwischen Klinik + Krankenkassen), überregionale und longitudinal angelegte Prävention-, Diagnostik- und Therapiekette aufgebaut. Dieser Ansatz soll im Land Brandenburg über die Etablierung von Beinschmerzambulanzen, sogenannten interdisziplinären LimbPainUnits (iLPU®), an mehreren Standorten Analog zu etablierten ChestPainUnits (CPU) der Kardiologien erfolgen. Dazu wird das Richard-Thoma-Institut eine neue Versorgungsform etablieren, um mit der iLPUs® ein standardisiertes Behandlungskonzepte zu ermöglichen.
Dabei strebt eine iLPU® die geschlossene Therapiekette an, d.h. nach erfolgreicher Behandlung werden Patienten nicht einfach wieder nach Hause entlassen, sondern in ein lebenslanges Nachversorgungsprogramm eingeschlossen, welches ein individuelles monitoring und persönliches Betreuungsprogramm durch sogenannte iLPU®-nurses vorsieht. An allen iLPU® wird therapiebegleitend der klinische Verlauf aller Patienten erfasst, diagnostische Biodaten dokumentiert sowie wissenschaftlich ausgewertet. Dafür wird aktuell das Deutsche Gefäß Register Brandenburg (DGRB) als landesweites Register für Gefäßerkrankungen etabliert. Eine umfassende Biodatenbank auf höchstem Niveau soll in Anlehnung an die LURIC Datenbank aus Ludwigshafen erstellt werden.
Alleinstellungsmerkmal der iLPUs® ist, dass Patienten unserer non-metropol Region im Rahmen der Uniklusion der universitären Translations-Medizin zugeführt und so medizinische horizontale Disparitäten mittels state-of-the-art Spitzenversorgung vermindert werden. Das Ziel der iLPU® Versorgung ist die Major- und Minor-Amputationsraten in 5 Jahren im Land Brandenburg um 20% zu senken.
In präklinischen Studien identifizierten das Richard Thoma-Institut zirkulierenden Leukozyten und den Bradykinin Rezeptor I (B1R) als neues hochrelevantes Zielmolekül für die Stimulation der Arteriogenese (Bildung von biologischen Bypässen). Das Richard Thoma-Institut zielt auf die Entwicklung einer Zelltherapie mit B1R exprimierenden zirkulierenden Zellen. Der Ansatz einer Zelltherapie zur Stimulation der Arteriogenese wäre einzigartig und die Bildung eines biologischen Bypasses, ist der endogen wichtigste Kompensationsmechanismus im Falle einer Gefäßokklusion, um den Blutfluss in den unteren Extremitäten und den Fuß bei pAVK (periphere Arterielle Verschlusskrankheit) wieder herzustellen. BICC ist ein Projekt, das eine regionale Innovation aus der translationaler Grundlagenforschung für eine klinische Anwendung vorbereiten soll.
Die erfolgreiche Umsetzung einer solchen biomedizinischen Therapie verlangt nach einer genauen Charakterisierung von B1R-leukozytären Subpopulationen. Das Verfahren soll zunächst in einer weiteren präklinischen Studie in vivo validiert werden:
Antepulsation ist ein neues nicht-invasives, nicht-operatives, personalisiertes Therapieverfahren, welches von den Antragstellern entwickelt wurde und longitudinal in die klinische Praxis integriert werden soll. Antepulsation beruht auf der Anwendung eines Medizinproduktes (Gegenpulsation) bei dem die Blutzirkulation von Patienten über rhythmisch komprimierende Beinmanschetten aktiviert wird. Bei der koronaren Herzkrankheit kann so schon seit einiger Zeit das Wachstum biologischer Bypässe (=Prinzip der therapeutischen Arteriogenese) signifikant verbessert werden (Herzhose-Verfahren). Beim Antepulsationsverfahren wurde die Herzhose angepasst, um eine EKG-gesteuerte optimale Erhöhung der Schubspannung in den Beinarterien zu bewirken. So soll präventiv und therapeutisch die Regenerationskraft der Gefäße stimuliert und die periphere Arteriogenese zur Kompensation der pAVK (Analog zum Gegenpulsationsverfahren bei KHK Patienten) aktiviert werden. Die Idee wurde durch das Richard Thoma-Institut an der Medizinischen Hochschule Brandenburg technisch weiterentwickelt und mit dem Verfahren der Individual Shear Rate Therapy (ISRT) für den Patienten personalisiert. Durch eine Anwendung von personalisierten Therapiedruckstufen soll ein antegrader Blutfluss optimal beschleunigt werden, um ein intensives sportliches Training auf die Gefäße zu simulieren. Dieses Projekt dient nun dazu, an den Brandenburger Standorten, komplementäre Schnittstellen zu laufenden Validierungsstudien beim Antepulsationsverfahren zu bilden.
Schwerpunkt unserer Untersuchungen ist die akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury - AKI). Die AKI stellt Nephrolog:innen und Intensivmediziner:innen weltweit unverändert vor große Herausforderungen. Einerseits nimmt die Häufigkeit dieser Komplikation im stationären Umfeld kontinuierlich zu. Mittlerweile entwickeln bis zu 18% (!!!) aller Krankenhauspatient:innen in Mitteleuropa eine variable akute Nierenfunktionsstörung im Behandlungsverlauf. Die Gründe sind zum Teil plausibel: der Altersdurchnitt steigt permanent an, damit geht eine Zunahme der kumulativen Morbidität einher. Nun bringt vermehrte Morbidität in der Regel auch erhöhte Sensitivität gegenüber diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mit sich. Andererseits hat sich jedoch die Prognose der AKI in den vergangenen 20 Jahren kaum verbessern lassen. Auf mitteleuropäischen Intensivstationen versterben noch immer bis zu 50% der Betroffenen im Gefolge dieser Komplikation.
Im besonderen Kollektiv von Patient:innen mit maligner Grundkrankheit, Sepsis sowie dialysepflichtiger akuter Nierenfunktionsstörung wurden Sterblichkeitsraten von über 90% festgestellt!
Es ist absolut nachvollziehbar, dass weltweit nach Strategien zur rascheren Erkennung und einem effizienteren Management der AKI gefahndet wird. Mit unseren Untersuchungen wollen wir die aktuelle Situation anhaltend verbessern.
Einerseits führen wir klinische Analysen, andererseits experimentelle Studien durch.
Dieses Projekt dient einer Statuserhebung der aktuellen Qualität von Früherkennung und Management der AKI sowie der chronischen Nierenkrankheit (chronic kidney disease - CKD) im Raum Brandenburg an der Havel, namentlich im Universitätsklinikum Brandenburg. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse werden helfen, mögliche Defizite in der (über)regionalen Betreuung akut und chronisch nierenkranker Patient:innen zu erkennen. Das Projekt fügt sich ein in den MHB-Forschungsschwerpunkt "Medizin des Alterns", übergeordneter Schwerpunkt ist die Versorgungsforschung.
Die möglichst frühzeitige Erkennung einer akuten Nierenfunktionsstörung ist für betroffene Patient:innen von großer prognostischer Bedeutung. Üblicherweise basiert die Diagnose der AKI (acute kidney injury) auf einem signifikanten Anstieg der Serumkreatininkonzentration. In vielen Fällen erfolgt eine fachnephrologische Betreuung jedoch zu spät, da die Realisierung eines Kreatininanstiegs gerade bei Patient:innen aus fachferneren Abteilungen oft nicht rechtzeitig genug erfolgt. Im Rahmen unser Untersuchungen wollen wir die Versorgungssituation der inhäusig auftretenden AKI optimieren. Hierfür werden verschiedene Ansätze gewählt (elektronisches Alarmsystem, cytokine-profiling, Analyse der prädiktiven Aussagekraft neuer Biomarker - sST-2, Atg5 und andere). Der Projektbereich gliedert sich inhaltlich in den Standort-übergreifenden MHB-Schwerpunkt der Versorgungsforschung ein.
Das Feld der kardiorenalen Medizin gewinnt im klinischen Alltag zunehmend an Bedeutung. Das Konzept der CRS (cardiorenal syndromes) ist zwar vor mehr als 100 Jahren erstmalig offiziell publiziert worden, seit 2008 werden jedoch gemeinhin 5 Subtypen differenziert. Grundlage dieser Einteilung sind gemeinsame pathophysiologische Merkmale der jeweiligen Typen, übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der interdisziplinären Betreuung Betroffener. Dieses Ziel ist allerdings im Alltag oft nicht optimal umsetzbar, da an den meisten universitären Klinikstandorten eine organisatorische Trennung der Fachdisziplinen Kardiologie und Nephrologie besteht. Am Universitätsklinikum Brandenburg sind beide internistischen Disziplinen im Zentrum Innere Medizin 1 vereint. Seit 2019 sind bereits Studien zu den CRS Typen 1 und 3 publiziert worden, aktuell erfolgen klinische Analysen des Typs 5. Zudem befasst sich ein umfangreicheres experimentelles Projekt mit dieser Thematik.
Wir beschäftigen und seit vielen Jahren mit (tier)experimentellen Studien zu neuen Behandlungsansätzen der akuten Nierenschädigung. Unsere Projekte sind vielfach gefördert worden (Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG, Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Jackstädt-Stiftung, European Foundation for the Study of Diabetes - EFSD.
Grundlage des Projekts sind eigene Untersuchungen zu Veränderungen der endothelialen Homöostase unter Defizienz des Proteins Atg5 (Autophagy related protein5). Atg5 wirkt unter physiologischen Bedingungen endothelprotektiv. Ein permanenter, endothelialer Mangel des Proteins könnte eventuell die Kommunikation zwischen den beiden Organen Herz und Nieren beeinflussen. Unter pathologischen Bedingungen, also bei kardiorenalen Syndromen, mag eine Atg5-Defizienz sogar die kardiale / renale Funktionsstörung aggravieren. Diese Annahme wird im benannten Projekt untersucht, welches kooperativ mit der Universitätsmedizin Göttingen umgesetzt wird.
Pathophysiologisch ist die (ischämische) AKI durch signifikante funktionelle und strukturelle Veränderungen des Endothels der kleinen intrarenalen Blutgefäße gekennzeichnet. Diese Mikrovaskulopathie verzögert den renalen Erholungsprozess per se. Im Vertebratenorganismus wird die endotheliale Homöostase durch zahlreiche endogene und exogene Faktoren moduliert. Das Protein Nostrin ist ein essentieller Modulator der endothelialen Proliferation und Migration. Endothelselektiver Nostrinmangel hat tierexperimentell signifikante Konsequenzen. Eigene Studien konnten etwa zeigen, dass endotheliale Nostrin-Defizienz zur Ausbildung eines pathologischen Phänotyps der Nieren im Spontanverlauf führt. Wir vermuten daher, dass eine verminderte Nostrin-Verfügbarkeit im Organismus die akute renale Ischämiesuszeptibilität steigert. Zudem vermuten wir, dass sich systemische Konzentrationen des Proteins zur Risikostratifizierung bei drohender / manifester AKI eignen. Mit der Verfügbarkeit von whole-body Nostrin-knock out-Mäusen werden wir die zentrale Hypothese der nephroprotektiven Kompetenz des Proteins bei AKI überprüfen.
In nahezu sämtlichen Projekten sind mittlerweile Promovend:innen tätig. Pro Semester arbeiten zudem durchschnittlich 3 Wissenschaftspraktikant:innen an ausgesuchten Fragstellungen zu den benannten Themen.
In der MHB selbst wird eng kooperiert mit Herrn Prof. Dr. med. O. Ritter (Kardiologie) sowie mit Frau Prof. Dr. rer. nat. S. Oess (Biochemie).
Als Universitätsklinikum haben wir das Interesse und den Auftrag, in klinischen
Studien neue Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzschwäche zu prüfen.
Um verlässliche Aussagen darüber treffen zu können, ob ein neues Medikament, ein Therapieregime oder ein Medizingerät wirksam oder im Alltag nützlich ist (sind), muss es auf seine Wirksamkeit und Sicherheit geprüft werden. Diese Prüfung geschieht in einer klinischen Studie unter strengen, wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen.
Für jede Studie gibt es ein genau definiertes Anforderungsprofil, das für eine Studienteilnahme vom Patienten erfüllt sein muss. Das Studien-Team hat die Aufgabe, Sie vor Studienbeginn zu beraten, ob eine Teilnahme möglich und sinnvoll ist.
In manchen dieser Studien werden die teilnehmenden Patienten nach dem Zufallsprinzip einer Beobachtungs- oder Behandlungsgruppe zugeteilt. Man spricht hier von einer Randomisierung. Auf diese Zuteilung haben weder Patient noch Arzt Einfluss. Zudem bleibt in manchen Studien diese Gruppenzuteilung bis zum Studienende unbekannt. Nur auf diese aufwändige Art und Weise lässt sich testen, ob die neue Behandlungsform tatsächlich vergleichbar oder besser wirksam ist.
Sie unterstützen die Erforschung neuer Behandlungsmöglichkeiten,
Sie erhalten Zugang zu einer innovativen und engmaschigen Behandlung, die andere Kliniken oder Praxen nicht anbieten,
Im Rahmen einer Studie können wir Ihnen eine noch umfassendere Untersuchung und Betreuung durch unser Herzinsuffizienz-Personal anbieten – unabhängig davon, ob Sie neue Medikamente oder Behandlungsmöglichkeiten erhalten oder an der Kontrollgruppe teilnehmen.
Patienten in Klinischen Studien sind in der Regel noch besser betreut als Nicht-Studienteilnehmer, ungeachtet der Tatsache, ob sie in der reinen Beobachtungsgruppe oder der neuartigen Behandlungsgruppe teilnehmen.
Dies hat unter anderem damit zu tun, dass Studienteilnehmer noch engmaschiger als üblich beobachtet werden. Es finden also in der Regel häufiger
Zwischenuntersuchungen statt. Werden neue Medikamente untersucht, existieren bereist umfangreiche Sicherheitsdaten, bevor eine Studie am Menschen
durchgeführt wird.
Ihre Daten werden nach den aktuellen Datenschutzbestimmungen gespeichert und sind vor fremdem Zugriff sicher geschützt. Die ärztliche Schweigepflicht besteht uneingeschränkt. Mit Ihrem Einverständnis informieren wir Ihren Hausarzt über Ihre Teilnahme an einer Studie.
Klinische Studien in der Praxis
Um die Ergebnisse neuester medizinischer Entwicklungen ganz direkt unseren Patienten zukommen zu lassen, führt die Klinik für Innere Medizin I in außergewöhnlich großem Umfang klinisch-kardiologische Forschungsprojekte durch. Dafür wurde ein Zentrum für klinisch-kardiologische Forschung eingerichtet und über umfangreiche Mittel zur Forschungsförderung ausgestattet. Die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF-geförderter Projekte) spricht für die besondere Reputation unseres Zentrums.
Derzeit sind dort mehrere Ärztinnen und Studienschwestern (Study-nurses) tätig. Bisher wurden und werden ca. 100 Projekte wissenschaftlich bearbeitet, die derzeit aktuellen Untersuchungen sind im folgenden gelistet.
Im Rahmen von multizentrischen nationalen, auch internationalen Studien, die zum Teil auch durch uns ins Leben gerufen wurden, werden besondere Probleme von Herzrhythmusstörungen, der koronaren Herzkrankheit inklusive des Akuten Koronaren Syndroms (Herzinfarkt) und der Herzschwäche untersucht.
Unsere Klinik hat bei folgenden Studien das Konzept erstellt und sie in Kooperation mit anderen Zentren durchgeführt. Die Ergebnisse wurden hier analysiert und bearbeitet.
Die Clearance-Studie ist eine multizentrische, randomisierte und kontrollierte internationale Studie. Sie untersucht, ob bei Patienten mit Indikation zur Blutverdünnung bei Vorhofflimmern sowie Zustand nach Hirnblutung der Verschluss des linken Vorhofohres (LAA-Occluder) bessere Ergebnisse liefert als die Schlaganfallprophylaxe mit konservativen neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK).
Link: www.uniklinikum-jena.de/clearance
Bei Vorhofflimmern besteht die Gefahr der Gerinnselbildung im linken Herzohr. Bei Ablösung des Gerinnsels kann es zu Durchblutungsstörungen (z.B. Herzinfarkt, Verschluss einer Beinarterie) kommen. Zur Verhinderung von Schlaganfällen und systemischen Gefäßverschlüssen gibt es zwei Varianten. Aktueller Standard ist die medikamentöse Therapie mit Gerinnungshemmern sog. Antikoagulanzien. Eine weitere Möglichkeit bietet der Verschluss des linken Herzohrs mit einem Verschlusssystem (Occluder), worunter die Gerinnselbildung im Herzohr verhindert wird. Im Rahmen der Closure-AF-Studie werden die Effektivität und Sicherheit der medikamentösen Blutverdünnung und der Verschluss des linken Herzohrs verglichen. Ziel der Studie ist die Verbesserung der Therapie von Vorhofflimmerpatienten und die Prävention von Schlaganfällen sowie Blutungskomplikationen.
Die CMR-ICD-DZHK23 Studie möchte diejenigen Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie und hochgradig eingeschränkter Pumpfunktion des Herzens identifizieren, die von einer ICD-Therapie tatsächlich profitieren. Die Studie wird an mehr als 30 spezialisierten Zentren in Deutschland durchgeführt. Es werden insgesamt 760 Patienten daran teilnehmen. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Lübeck ist Sponsor der Studie.
Link: https://cmr-icd.dzhk.de/
Das Herzinfarktregister Brandenburg dient der Versorgungsforschung mit besonderem Schwerpunkt auf kardiovaskuläre Erkrankungen. Ziel ist die aktive, standardisierte Erfassung einer möglichst repräsentativen Population an Patienten mit akutem Myokardinfarkt. An Hand der eingeschlossenen Fälle sollen epidemiologische Fragestellungen wie Inzidenzen, Prävalenzen von Erkrankungen und Risikofaktoren, die geographische Verteilung und zeitliche Entwicklung von ischämischen Herzerkrankungen beschrieben werden. Weiterer Schwerpunkt ist die Evaluation der ambulanten Versorgung, Notfallversorgung und der Umfang der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Zudem dient die Datenerhebung der Qualitätssicherung von ambulanter, notfallmedizinischer und der stationären Versorgung von Patientin mit Myokardinfarkt als Sektor übergreifendes Register.
Mehr erfahren: herz-brandenburg.de
Die LAA-Kidney Studie ist eine prospektive, randomisierte, kontrollierte, nicht verblindete, internationale, multizentrische, parallele Zweigruppenstudie. Der Zweck der aktuellen Studie besteht darin, den klinischen Nutzen eines perkutanen, katheterbasierten Verschlusses des linken Vorhofohrs (LAA) bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und Nierenversagen im Endstadium zu bewerten.
Librexia ACS ist eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, ereignisgesteuerte Phase-3-Studie zum Nachweis der Wirksamkeit und Sicherheit von Milvexian, einem oralen Faktor-XIa-Inhibitor, nach einem kürzlich aufgetretenen akuten Koronarsyndrom.
Link: https://clinicaltrials.gov
MAESTRIA ist ein EU-finanziertes Projekt mit 18 Partnern aus 6 Ländern (Frankreich, Deutschland, Griechenland, Spanien, Niederlande und Vereinigtes Königreich), die in der Forschung und der medizinischen Versorgung von Vorhofflimmer- und Schlaganfallpatienten eine Vorreiterrolle einnehmen und durch das EU-Programm Horizont 2020 finanziert werden.
Ziel des MAESTRIA-Projekts ist die Entwicklung und Validierung der ersten integrativen diagnostischen digitalen Plattform für die Diagnose von Vorhof-Kardiomyopathie. Diese Plattform soll eine verbesserte diagnostische Genauigkeit ermöglichen, die die Wirksamkeit und Effizienz der Behandlungen erhöht und Komplikationen der Vorhofkardiomyopathie wie Vorhofflimmern und Schlaganfall vorbeugt.
Links:
https://maestria-h2020.com
www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de
Die Studie PROTECT-ICD ist eine randomisierte Studie, die auf die Prävention eines plötzlichen Herztodes bei Patienten abzielt, die nach einem Herzinfarkt eine schlechte Pumpfunktion haben. Ziel der Studie ist es, den Stellenwert der elektrophysiologischen Untersuchung zur Indikationsstellung für einen ICD (implantierter Cardioverter-Defibrillator) bei Patienten nach einem Herzinfarkt zu untersuchen.
Die Hälfte aller Herzschwäche-Patienten leidet an einer Herzschwäche mit mäßiggradig reduzierter oder erhaltener Pumpfunktion und diastolischen Funktionsstörung. Das Herz pumpt zwar noch gut, aber seine Entspannungsphase, die Diastole, ist gestört. Grund ist, dass die linke Herzkammer so verdickt und steif ist, dass sie sich nicht mehr ausreichend mit Blut füllen kann. Dadurch gelangt bei der anschließenden Kontraktion des Herzens nicht mehr genügend sauer- und nährstoffreiches Blut in den Körper. Für diese Form der Herzschwäche gibt es momentan keine Behandlung, die erfolgreich an den Krankheitsmechanismen ansetzt.
Das Medikament „Spironolacton“ wird bereits seit Jahren zur Therapie bei systolischer Herzinsuffizienz verwendet, also bei einer Herzschwäche mit stark eingeschränkter Pumpfunktion.
Die SPIRIT-HF-DZHK8-Studie untersucht nun, ob Spironolacton die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und die Sterberate bei der Herzschwäche mit mäßiggradig reduzierter oder erhaltener Pumpfunktion reduzieren kann.
Wirkung von Spironolacton: Spironolacton beeinflusst die hormonelle Komponente der Herzschwäche, bei der unter anderem zu viel des Hormons Aldosteron gebildet wird. Diese Überproduktion wirkt sich negativ auf das Herz aus. Unter dem Einfluss von Aldosteron finden Umbauprozesse im Herzen statt, bei denen die wichtigen Herzmuskelzellen durch Bindegewebszellen ersetzt werden, die lediglich Füllmaterial sind und keine Funktion übernehmen. Spironolacton kann die Wirkung von Aldosteron hemmen und soll so die das Herz schwächenden Umbauprozesse aufhalten.
Link: https://spirit-hf.dzhk.de/
Publikationen 2025
1) Admission Blood Gas Variables and Electrolytes in Predicting Significant Endpoints in Intensive Care Unit Patients with Emerging Acute Kidney Injury. Khader B, Lehmann R, Marahrens B, Ritter O, Patschan D. Kidney Blood Press Res. 2025;50(1):732-738. doi: 10.1159/000548324.
2) Oxidized high-density lipoprotein associates with cardiometabolic dysfunction in coronary artery disease and acute coronary syndrome. Sasko B, Pagonas N, Christ M, Wintrich J, Ritter O, Ukena C, Sultana I, Delalat S, El-Battrawy I, Kelesidis T, Hamdani N. J Intern Med. 2025 Nov;298(5):464-477. doi: 10.1111/joim.70019.
3) Prevalence and Pathogenetic Mechanisms of Chronic Kidney Disease in Autoimmune-Mediated Systemic Diseases. Patschan D, Marahrens B, Matyukhin I, Hansen-Nootbaar H, Safi W, Ritter O, Patschan S. J Clin Med Res. 2025 Jul 31;17(7):375-385. doi: 10.14740/jocmr6271
4) Soluble interleukin-33 receptor (sST-2): a novel marker for assessing cardiovascular risk in rheumatoid arthritis. Claus I, Hoffmeister M, Remus C, Dammermann W, Gioti O, Ritter O, Patschan D, Patschan S. J Circ Biomark. 2025 Jul 28;14:5-11. doi: 10.33393/jcb.2025.3175.
5) Metabolomics in spondylarthritis. Patschan S, Remus C, Claus I, Hoffmeister M, Ritter O, Patschan D. BMC Rheumatol. 2025 Jul 23;9(1):92. doi: 10.1186/s41927-025-00546-3.
6) Adverse socioeconomic factors are associated with a widening gap in one-year health-related quality of life after acute myocardial infarction. Füller D, Andresen-Bundus H, Pagonas N, Jaehn P, Ukena C, Gödde K, Holmberg C, Ritter O, Sasko B. Sci Rep. 2025 Jun 5;15(1):19791. doi: 10.1038/s41598-025-04604-1.
7) genetic associations with socioeconomic status are limited in explaining the socioeconomic health gradient.Füller D, Sasko B, Ritter O. Proc Natl Acad Sci U S A. 2025 May 27;122(21):e2505061122. doi: 10.1073/pnas.2505061122
8) ATIP1 Is a Suppressor of Cardiac Hypertrophy and Modulates AT2-Dependent Signaling in Cardiac Myocytes. Fischer T, Gredy S, Scheel N, Benz PM, Fissler B, Ullrich M, Abeßer M, Rokita AG, Reichle J, Maier LS, Ritter O, Baba HA, Schuh K. Cells. 2025 Apr 28;14(9):645. doi: 10.3390/cells14090645.
9) Systemic anticoagulation in progressive chronic kidney disease and atrial fibrillation. Hansen-Nootbaar H, Stasche F, Ritter O, Patschan D. J Int Med Res. 2025 Apr;53(4):3000605251333306. doi: 10.1177/03000605251333306.
10) Reduced high-density lipoprotein antioxidant function in patients with coronary artery disease and acute coronary syndrome. Sasko B, Scharow L, Mueller R, Jaensch M, Dammermann W, Seibert FS, Hillmeister P, Buschmann I, Christ M, Ritter O, Hamdani N, Ukena C, Westhoff TH, Kelesidis T, Pagonas N. JCI Insight. 2025 Mar 24;10(6):e187889. doi: 10.1172/jci.insight.187889.
11) Disease-Modifying Antirheumatic Drug Therapy of Inflammatory Rheumatic Diseases in End-Stage Kidney Disease. Patschan D, Matyukhin I, Stasche F, Ritter O, Patschan S. Kidney Blood Press Res. 2025;50(1):249-258. doi: 10.1159/000544810.
12) Recovery of kidney function in acute kidney injury. Patschan D, Stasche F, Erfurt S, Matyukhin I, Ritter O, Safi W. J Nephrol. 2025 Mar;38(2):445-456. doi: 10.1007/s40620-025-02220-w.
13) Calpain inhibition in a transgenic model of calpastatin overexpression facilitates reversal of myocardial hypertrophy. Sachse G, Tennigkeit J, Pagonas N, Hillmeister P, Buschmann I, Czolbe M, Nordbeck P, Schmitt J, Patschan D, Ritter O. ESC Heart Fail. 2025 Jun;12(3):2256-2266. doi: 10.1002/ehf2.15250.
14) Acute Kidney Injury in Autoimmune-Mediated Rheumatic Diseases. Patschan D, Schmalz G, Safi W, Stasche F, Matyukhin I, Ritter O, Patschan S. J Clin Med Res. 2025 Feb;17(2):67-75. doi: 10.14740/jocmr6149.
15) Metabolomics for Distinguishing Cardiovascular Risk in Rheumatoid Arthritis Across Different Disease-Modifying Antirheumatic Drug Therapies. Claus I, Hoffmeister M, Strathmeyer S, Heelemann S, Remus C, Dammermann W, Ritter O, Patschan D, Patschan S. J Clin Med Res. 2025 Feb;17(2):89-96. doi: 10.14740/jocmr6145.
16) Dysregulation of amino acid and lipid metabolism in patients with spondyloarthritis. Remus C, Hoffmeister M, Strathmeyer S, Heelemann S, Claus I, Dammermann W, Ritter O, Patschan D, Patschan S. J Int Med Res. 2025 Feb;53(2):3000605251313949. doi: 10.1177/03000605251313949.
17) Reduced antioxidant high-density lipoprotein function in heart failure with preserved ejection fraction. Sasko B, Kelesidis T, Kostin S, Scharow L, Mueller R, Jaensch M, Wintrich J, Christ M, Ritter O, Ukena C, Pagonas N. Clin Res Cardiol. 2025 Jan 15:10.1007/s00392-024-02583-3. doi: 10.1007/s00392-024-02583-3
18) A Visual Metaphor for Oral Health Education in Hemodialysis Patients: A Pilot Study. Schmalz G, Friedrich J, Stoeffler A, Patschan D, Büchi S, Ebert T, Kreher D, de Fallois J. Spec Care Dentist. 2025 Jul-Aug;45(4):e70088. doi: 10.1111/scd.70088.
19) End-Stage Chronic Kidney Disease Affects Serum Nostrin Turnover. Latuske V, Erfurt S, Patschan D, Hoffmeister M. Kidney Blood Press Res. 2025;50(1):321-324. doi: 10.1159/000545521.
20) Antibiotic-Loaded Calcium Sulphate Beads for Treatment of Acute Periprosthetic Joint Infection in Total Knee Arthroplasty: Results Based on Risk Stratification. McPherson EJ, Chowdhry M, Dipane MV, Marahrens B, Pena DD, Stavrakis AI. J Clin Med. 2025 Feb 25;14(5):1531. doi: 10.3390/jcm14051531.
21) Assessment of hemodynamic parameters by PiCCO and PAC in patients treated with the Impella CP. Schmitt D, Schneider A, Lengenfelder B, Wagner M, Patschan D, Sasko B, Ertl G, Frantz S, Ritter O, Weismann D. J Intensive Care Soc. 2024 Nov 25;26(1):108-111. doi: 10.1177/17511437241300909.
22) Medfluencer – von Instagram direkt ins Herz. Cornelie Camera-Waldecker, Annette Schätzl, Johanna Tennigkeit. Cardio News 06/2025 27.06.2025
23) Interview mit den neuen Sprecherinnen der Young DGK. Philipp Breitbart, Hannah Billig, Johanna Tennigkeit. Cardio News 06/2025 27.06.2025
24) Zwischen Klinik und Karrierewege. Johanna Tennigkeit. Cardio News 08/2025 15.08.2025
25) Forschungsförderung entlang der Karriereleiter – Drei Perspektiven aus der Young DGK. Luis Eichelmann, Felix Wiedmann, Johanna Tennigkeit. Cardio News 9/2025 19.9.29025
Publikationen 2024
1) Dai M, Li K, Sacirovic M, Zemmrich C, Ritter O, Bramlage P, Persson AB, Buschmann E, Buschmann I, Hillmeister P. Cell-free plasma telomere length correlated with the risk of cardiovascular events using machine learning classifiers. Sci Rep. 2024 Dec 5;14(1):30390. doi: 10.1038/s41598-024-76686-2.
2) Schmitt D, Schneider A, Lengenfelder B, Wagner M, Patschan D, Sasko B, Ertl G, Frantz S, Ritter O, Weismann D. Assessment of hemodynamic parameters by PiCCO and PAC in patients treated with the Impella CP. J Intensive Care Soc. 2024 Nov 25:17511437241300909. doi: 10.1177/17511437241300909.
3) Jansen MN, Safi W, Matyukhin I, Stasche F, Tennigkeit J, Ritter O, Patschan D. Beta-lactam-associated hypokalemia. J Int Med Res. 2024 Aug;52(8):3000605241253447. doi: 10.1177/03000605241253447
4) Mund C, Asmus K, Safi W, Ritter O, Petrus D, Patschan S, Patschan D. Clinically Evident Cardiopulmonary Congestion Does Not Significantly Impact the Prognosis of Patients With Septic Acute Kidney Injury. J Clin Med Res. 2024 Jun;16(6):302-309. doi: 10.14740/jocmr5190.
5) Li K, Dai M, Sacirovic M, Pagonas N, Ritter O, Kah J, Lauxmann MA, Bramlage P, Bondke Persson A, Buschmann I, Hillmeister P. Association of endothelial function and lower extremity perfusion in peripheral artery disease. Vasa. 2024 Sep;53(5):333-340. doi: 10.1024/0301-1526/a001131.
6) Ray KK, Aguiar C, Arca M, Connolly DL, Eriksson M, Ferrières J, Laufs U, Mostaza JM, Nanchen D, Bardet A, Lamparter M, Chhabra R, Soronen J, Rietzschel E, Strandberg T, Toplak H, Visseren FLJ, Catapano AL; Ritter O. as contributor. Use of combination therapy is associated with improved LDL cholesterol management: 1-year follow-up results from the European observational SANTORINI study. SANTORINI Study Investigators. Eur J Prev Cardiol. 2024 Nov 11;31(15):1792-1803. doi: 10.1093/eurjpc/zwae199.
7) Tennigkeit J, Teich T, Lübcke J, Schreyer AG, Ritter O. Flowreversal in the left internal jugular vein due to a prominent brachiocephalic trunk: A case report. Radiol Case Rep. 2024 May 3;19(8):3004-3007. doi: 10.1016/j.radcr.2024.04.032. e
8) Blankenberg S, Seiffert M, Vonthein R, Baumgartner H, Bleiziffer S, Borger MA, Choi YH, Clemmensen P, Cremer J, Czerny M, Diercks N, Eitel I, Ensminger S, Frank D, Frey N, Hagendorff A, Hagl C, Hamm C, Kappert U, Karck M, Kim WK, König IR, Krane M, Landmesser U, Linke A, Maier LS, Massberg S, Neumann FJ, Reichenspurner H, Rudolph TK, Schmid C, Thiele H, Twerenbold R, Walther T, Westermann D, Xhepa E, Ziegler A, Falk V; Ritter O. as contributor. Transcatheter or Surgical Treatment of Aortic-Valve Stenosis. DEDICATE-DZHK6 Trial Investigators. N Engl J Med. 2024 May 2;390(17):1572-1583. doi: 10.1056/NEJMoa2400685.
9) Greffin K, Muehlan H, van den Berg N, Hoffmann W, Ritter O, Oeff M, Speerfork S, Schomerus G, Schmidt S. Measuring context that matters: Validation of the modular Tele-QoL patient-reported outcome and experience measure. Qual Life Res. 2024 May;33(5):1437-1441. doi: 10.1007/s11136-023-03594-9.
10) Hillmeister P, Li K, Dai M, Sacirovic M, Pagonas N, Ritter O, Bramlage P, Bondke Persson A, Buschmann I, Zemmrich C. Lipoprotein(a) as a risk factor for atherosclerotic cardiovascular disease in patients in non-metropolitan areas of Brandenburg, Germany. Front Cardiovasc Med. 2024 Mar 7;11:1302152. doi: 10.3389/fcvm.2024.1302152.
11) Kostin S, Richter M, Ganceva N, Sasko B, Giannakopoulos T, Ritter O, Szalay Z, Pagonas N. Atrial fibrillation in human patients is associated with increased collagen type V and TGFbeta1. Int J Cardiol Heart Vasc. 2024 Dec 27;50:101327. doi: 10.1016/j.ijcha.2023.101327.
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13) Ertl G, Frantz S (Editors). Ritter O. Short QT Syndrom. Referenz Kardiologie (2024), ISBN 978-3-13-240535-6, Chapter 6.6:317-20
14) Ertl G, Frantz S (Editors). Nordbeck P, Ritter O. Implantable Cardioverter/Defibrillator. Referenz Kardiologie (2024), ISBN 978-3-13-240535-6, Chapter 17.18: 744-51
15) Kostin S, Giannakopoulos T, Richter M, Krizanic F, Sasko B, Ritter O, Pagonas N. Coronary microthrombi in the failing human heart: the role of von Willebrand factor and PECAM-1. Mol Cell Biochem. 2024 Dec;479(12):3437-3446. doi: 10.1007/s11010-024-04942-0.
16) Lehmann R, Ritter O, Tennigkeit J, Patschan S, Patschan D. Multiple blood gas variables predict AKI survival in an independent manner. BMC Nephrol. 2024 Jan 23;25(1):28. doi: 10.1186/s12882-024-03470-9.
17) Hauptmann S, Matyukhin I, Patschan S, Ritter O, Patschan D. Adherence to guidelines for management of acute kidney injury.J Int Med Res. 2024 Jan;52(1):3000605231221011. doi: 10.1177/03000605231221011.
18) Borlich M, Zeymer U, Wienbergen H, Hobbach HP, Cuneo A, Bekeredjian R, Ritter O, Hailer B, Hertting K, Hennersdorf M, Scholtz W, Lanzer P, Mudra H, Schwefer M, Schwimmbeck PL, Liebetrau C, Thiele H, Claas C, Riemer T, Zahn R, Iden L, Richardt G, Toelg R. Impact of Access Site on Periprocedural Bleeding and Cerebral and Coronary Events in High-Bleeding-Risk Percutaneous Coronary Intervention: Findings from the RIVA-PCI Trial. Cardiol Ther. 2024 ;13(1):89-101. doi: 10.1007/s40119-023-00343-4.
19) Pagonas N, Mueller R, Weiland L, Jaensch M, Dammermann W, Seibert FS, Hillmeister P, Buschmann I, Christ M, Ritter O, Westhoff TH, Sasko B, Kelesidis T. Oxidized high-density lipoprotein associates with atrial fibrillation Heart Rhythm. 2024 Apr;21(4):362-369. doi: 10.1016/j.hrthm.2023.11.024.
20) Ostovar R, Schroeter F, Seifi Zinab F, Fritzsche D, Minden HH, Lasheen N, Hartrumpf M, Ritter O, Dörr G, Albes JM. New Insights into Mortality-Related Risk Factors in Infective Endocarditis: Results from the Brandenburg State Endocarditis Register. Thorac Cardiovasc Surg. 2024 Dec;72(8):587-594. doi: 10.1055/a-2199-2344.
21) Linz D, Andrade JG, Arbelo E, Boriani G, Breithardt G, Camm AJ, Caso V, Nielsen JC, De Melis M, De Potter T, Dichtl W, Diederichsen SZ, Dobrev D, Doll N, Duncker D, Dworatzek E, Eckardt L, Eisert C, Fabritz L, Farkowski M, Filgueiras-Rama D, Goette A, Guasch E, Hack G, Hatem S, Haeusler KG, Healey JS, Heidbuechel H, Hijazi Z, Hofmeister LH, Hove-Madsen L, Huebner T, Kääb S, Kotecha D, Malaczynska-Rajpold K, Merino JL, Metzner A, Mont L, Ng GA, Oeff M, Parwani AS, Puererfellner H, Ravens U, Rienstra M, Sanders P, Scherr D, Schnabel R, Schotten U, Sohns C, Steinbeck G, Steven D, Toennis T, Tzeis S, van Gelder IC, van Leerdam RH, Vernooy K, Wadhwa M, Wakili R, Willems S, Witt H, Zeemering S, Kirchhof P. Longer and better lives for patients with atrial fibrillation: the 9th AFNET/EHRA consensus conference.Europace. 2024 Mar 30;26(4):euae070. doi: 10.1093/europace/euae070.
22) Erfurt S, Lauxmann M, Asmus K, Oess S, Patschan D, Hoffmeister M. Serum Nostrin-A risk factor of death, kidney replacement therapy and acute kidney disease in acute kidney injury. PLoS One. 2024 Apr 11;19(4):e0299131. doi: 10.1371/journal.pone.0299131.
23) Ernst BLV, Kreher D, Patschan D, Haak R, Ebert T, de Fallois J, Schmalz G. Self-efficacy, social support and oral health-related quality of life in patients with kidney transplantation and under hemodialysis. BMC Nephrol. 2024 Dec 2;25(1):441. doi: 10.1186/s12882-024-03889-0.
24) Tchaikovski V, Werner GS, Fritzenwanger M, Jandt E, Waltenberger J. Study on mitogenic activity of serum from patients with total coronary occlusions: relation to duration of occlusion. Angiogenesis. 2024 Dec 2;28(1):2. doi: 10.1007/s10456-024-09958-0.
25) Füller D, Liu C, Desai SR, Vatsa N, Sun YV, Quyyumi AA. Association of apolipoprotein B and apolipoprotein A1 levels with social determinants of health and coronary artery disease mortality in the United Kingdom Biobank–is there a need for consideration? Coron Artery Dis. 2024 Sep 1;35(6):509-515.DOI: 10.1097/mca.0000000000001380
26) Füller D. Trial outcome definitions require more attention. Am Heart J. 2024 Apr:270:161, DOI: 10.1016/j.ahj.2024.01.002
27) Füller D. Investigating the biological effects of socioeconomic adversity in cancer. Clin Transl Disc. 2024 ;4:e284, DOI: 10.1002/ctd2.284
28) Füller D. Can money buy health? Using a natural experiment to guide interventions to address the socioeconomic inequalities in health. Front Public Health. 2024 May 28:12:1397127, DOI: 10.3389/fpubh.2024.1397127
29) Persson PB, Hillmeister P, Buschmann I, Bondke Persson A. Aging. Acta Physiol (Oxf). 2024 Sep;240(9):e14192. doi: 10.1111/apha.14192.
30) Persson PB, Hillmeister P, Buschmann IR, Bondke Persson A. Vessels in motion. Acta Physiol (Oxf). 2024 Jan;240(1):e14067. doi: 10.1111/apha.14067.
Publikationen 2023
1) Andresen, H., Pagonas, N., Eisert, M., Patschan, D., Nordbeck, P., Buschmann, I., Sasko, B. & Ritter, O. (2023). Defibrillator exchange in the elderly. Heart Rhythm O2, 4(6), 382–390. https://doi.org/10.1016/j.hroo.2023.05.001
2) Assem, A., Safi, W., Ritter, O. & Patschan, D. (2023). Electronic Acute Kidney Injury Alert at the Brandenburg Medical School: Implementation and Follow-Up. Kidney & Blood Pressure Research, 48(1), 701–709. https://doi.org/10.1159/000534158
3) Bergholz, A., Jaehn, P., Böckmann, R., Reibis, R., Spallek, J., Rapp, M. A., Ritter, O., Demmerer, N. & Holmberg, C. (2023). Erreichbarkeit der kardiologischen Versorgungsinfrastruktur im Bundesland Brandenburg in Abhängigkeit des lokalen Versorgungsbedarfs. Gesundheitswesen, 85(12), 1157–1167. https://doi.org/10.1055/a-2075-7748
4) Borlich, M., Zeymer, U., Wienbergen, H., Hobbach, H., Cuneo, A., Bekeredjian, R., Ritter, O., Hailer, B., Hertting, K., Hennersdorf, M., Scholtz, W., Lanzer, P., Mudra, H., Schwefer, M., Schwimmbeck, P., Liebetrau, C., Thiele, H., Claas, C., Riemer, T., . . . Töelg, R. (2023). Impact of access site on periprocedural bleeding and cerebral and coronary events in High-Bleeding-Risk percutaneous coronary intervention: findings from the RIVA-PCI trial. Cardiology and Therapy. https://doi.org/10.1007/s40119-023-00343-4
5) Dai, M., Li, K., Sacirovic, M., Zemmrich, C., Buschmann, E., Ritter, O., Bramlage, P., Persson, A. B., Buschmann, I. & Hillmeister, P. (2023). Autophagy-related genes analysis reveals potential biomarkers for prediction of the impaired walking capacity of peripheral arterial disease. BMC Medicine, 21(1). https://doi.org/10.1186/s12916-023-02889-5
6) Dworok, V., Hähnel, V., Bannehr, M., Paar, V., Edlinger, C., Lichtenauer, M., Butter, C. & Haase-Fielitz, A. (2023). Soluble Suppression of Tumorigenicity 2 (sST2) in Patients with Predominantly Decompensated Right Heart Failure—A Prospective Observational Study. J. Clin. Med., 12(23), 7200. https://doi.org/10.3390/jcm12237200
7) Erfurt, S., Lehmann, R., Matyukhin, I., Marahrens, B., Patschan, S. & Patschan, D. (2023). Stratification of acute kidney injury risk, disease severity, and outcomes by electrolyte disturbances. Journal of Clinical Medicine Research, 15(2), 59–67. https://doi.org/10.14740/jocmr4832
8) Füller, D., Liu, C., Ko, Y., Alkhoder, A., Desai, S., Almuwaqqat, Z., Patel, S. A., Ejaz, K., Kauser, T., Martini, M. A., Alvi, Z., Mehta, P. K., Sperling, L. & Quyyumi, A. A. (2023). Soluble urokinase plasminogen activator receptor (SUPAR) mediates the effect of a lower education level on adverse outcomes in patients with coronary artery disease. European Journal of Preventive Cardiology. https://doi.org/10.1093/eurjpc/zwad311
9) Füller, D., Vieth, S. & Otto, B. (2023). Migrant and socioeconomic status might intersect in adverse health outcomes. Frontiers in Public Health, 11. https://doi.org/10.3389/fpubh.2023.1244612
10) Gall, S., Seibert, F. S., Bertram, S., Doevelaar, A., Braun, J., Baraliakos, X., Babel, N., Waldecker, C., Scharow, L., Pagonas, N. & Westhoff, T. H. (2023). Dysfunctional high-density lipoprotein in chronic inflammatory rheumatic diseases. Therapeutic Advances in Musculoskeletal Disease, 15. https://doi.org/10.1177/1759720x231187191
11) Greffin, K., Muehlan, H., Van Den Berg, N., Hoffmann, W., Ritter, O., Oeff, M., Speerfork, S., Schomerus, G. & Schmidt, S. (2023a). Measuring context that matters: Validation of the modular Tele-QOL patient-reported Outcome and Experience measure. Quality of Life Research, 32(11), 3223–3234. https://doi.org/10.1007/s11136-023-03469-z
12) Jansch, C., Matyukhin, I., Marahrens, M., Lehmann, R., Khader, B., Ritter, O., Patschan, S. & Patschan, D. (2023). Hypernatremia: Epidemiology and predictive role in emerging and established acute kidney injury. Journal of Clinical Medicine Research, 15(8–9), 399–405. https://doi.org/10.14740/jocmr4990
13) Jänsch, M., Lubomirov, L. T., Trum, M., Williams, T., Schmitt, J. P., Schuh, K., Qadri, F., Maier, L. S., Bäder, M. & Ritter, O. (2022). Inducible over‐expression of cardiac NOS1AP causes short QT syndrome in transgenic mice. FEBS Open Bio, 13(1), 118–132. https://doi.org/10.1002/2211-5463.13520
14) Li, K., Dai, M., Sacirovic, M., Zemmrich, C., Pagonas, N., Ritter, O., Grisk, O., Lubomirov, L. T., Lauxmann, M. A., Bramlage, P., Persson, A. B., Buschmann, E., Buschmann, I. & Hillmeister, P. (2023). Leukocyte telomere length and mitochondrial DNA copy number associate with endothelial function in aging-related cardiovascular disease. Frontiers in Cardiovascular Medicine, 10. https://doi.org/10.3389/fcvm.2023.1157571
15) Li, K., Kratzmann, V., Dai, M., Gatzke, N., Ročić, P., Bramlage, P., Grisk, O., Lubomirov, L. T., Hoffmeister, M., Lauxmann, M. A., Ritter, O., Buschmann, E., Bäder, M., Persson, A. B., Buschmann, I. & Hillmeister, P. (2023). Angiotensin receptor-neprilysin inhibitor improves coronary collateral perfusion. Frontiers in Cardiovascular Medicine, 9. https://doi.org/10.3389/fcvm.2022.981333
16) Marahrens, B., Damsch, L., Lehmann, R., Matyukhin, I., Patschan, S. & Patschan, D. (2023b). Increased serum sodium at acute kidney injury onset Predicts In-Hospital death. Journal of Clinical Medicine Research, 15(2), 90–98. https://doi.org/10.14740/jocmr4845
17) Marahrens, B. & Petrus, D. S. (2023). Eine seltene Ursache für akute Herzinsuffizienz? Die Innere Medizin, 64(9), 890–894. https://doi.org/10.1007/s00108-023-01538-6
18) Ostovar, R., Schröter, F., Zinab, F. S., Fritzsche, D., Minden, H., Lasheen, N., Hartrumpf, M., Ritter, O., Dörr, G. & Albes, J. M. (2023). Mortality related risk factors: Results from the Brandenburg Endocarditis Register. Thoracic and Cardiovascular Surgeon. https://doi.org/10.1055/a-2199-2344
19) Pagonas, N., Mueller, R., Weiland, L., Jänsch, M., Dammermann, W., Seibert, F. S., Hillmeister, P., Buschmann, I., Christ, M., Ritter, O., Westhoff, T. H., Sasko, B. & Kelesidis, T. (2023). Oxidized high-density lipoprotein associates with atrial fibrillation. Heart Rhythm. https://doi.org/10.1016/j.hrthm.2023.11.024
20) Pagonas, N., Sasko, B. & Rittera, O. (2022). Managing Hypertension in the Future: A Multifactorial approach. European Journal of Preventive Cardiology, 30(1), 46–47. https://doi.org/10.1093/eurjpc/zwac238
21) Pagonas, N., Seibert, F. S., Liebisch, G., Seidel, M., Giannakopoulos, T., Sasko, B., Ritter, O., Babel, N. & Westhoff, T. H. (2023). Association of plasma propionate concentration with coronary artery disease in a large cross-sectional study. Frontiers in Cardiovascular Medicine, 10. https://doi.org/10.3389/fcvm.2023.1063296
21) Patschan, D., Erfurt, S., Oess, S., Lauxmann, M. A., Patschan, S., Ritter, O. & Hoffmeister, M. (2023a). Biomarker-Based prediction of survival and recovery of kidney function in acute kidney injury. Kidney & Blood Pressure Research, 48(1), 124–134. https://doi.org/10.1159/000528633
22) Patschan, D., Patschan, S., Matyukhin, I., Hoffmeister, M., Lauxmann, M. A., Ritter, O. & Dammermann, W. (2023). Metabolomics in Acute Kidney Injury: the Experimental Perspective. Journal of Clinical Medicine Research, 15(6), 283–291. https://doi.org/10.14740/jocmr4913
23) Patschan, D., Patschan, S., Matyukhin, I., Ritter, O. & Dammermann, W. (2023). Metabolomics in Acute Kidney Injury: the Clinical Perspective. Journal of Clinical Medicine, 12(12), 4083. https://doi.org/10.3390/jcm12124083
24) Persson, A. B., Persson, P. B. & Hillmeister, P. (2023). How the availability of information affects the responsibility of the researcher? Acta Physiologica, 239(1). https://doi.org/10.1111/apha.14022
25) Persson, P. B., Hillmeister, P. & Persson, A. B. (2023). Translation: Bench to bedside—And back. Acta Physiologica, 238(1). https://doi.org/10.1111/apha.13965
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