17. September 2025

Spielplatz wurde freigegeben

Spendenfinanzierter Umbau mit weichem Kautschuk-Bodenbelag

Die feierliche Eröffnung war am 22. Mai, mit Brandenburgs Oberbürgermeister Steffen Scheller, der Geschäftsführerin des Uniklinikums Gabriele Wolter und Dr. med. Hans Kössel, dem Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin. Aber die Kinder konnten schon Anfang Mai den neuen Spielplatz in Besitz nehmen, direkt nachdem der Prüfer die neugestaltete Anlage freigegeben hatte. Das Geld dafür, insgesamt rund 120.000 Euro, war durch eine Spendensammlung unter dem Motto „play safe“ zusammengekommen, inklusive Mitteln aus dem Bürgerhaushalt der Stadt Brandenburg. „Wir sind sehr stolz, dass wir unseren jungen Patientinnen und Patienten diesen tollen Spielplatz zur Verfügung stellen können“, sagte Geschäftsführerin Gabriele Wolter zur Eröffnung.

Die Anlage ist so gestaltet, dass sie möglichst weitgehend auch von Kindern mit Beeinträchtigung genutzt werden kann. Dazu wurde der Bodenbelag aus einem elastischen und weichen EPDM-Synthesekautschuk in einem türkisen Farbton gefertigt – als hygienische und sichere Alternative zum klassischen Sand. Unter den Spielgeräten ist auch ein für den Rollstuhl zugängliches Rotarius-Handkarussell. Kinder können mit ihrem Hilfsmittel in das Karussell hineinfahren und sich dann mit Handkraft in Drehbewegung versetzen. Das Gerät ermöglicht es, dass Kinder mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten gemeinsam spielen können.

Der Bodenbelag aus Synthesekautschuk war es, der wie erwartet die Eröffnung etwas verzögert hatte, denn das Material konnte nicht bei kühlen Temperaturen verlegt werden. Dafür wurde der Kostenrahmen komplett eingehalten, freut sich Projektleiter Florian Ulbricht. „Wir sind sogar noch etwas drunter geblieben“, sagt er. Begonnen hatten die Arbeiten im November mit dem Rückbau des alten Spielplatzes. Der war in die Jahre gekommen und durch die Sandfläche nicht geeignet für Kinder mit Wundverbänden oder im Rollstuhl. Das Klettergerüst mit Rutsche und eine Nilpferd-Figur wurden instand gesetzt.

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